Supercomputer Titan am ORNL
Supercomputer Titan am ORNL (Bild: Nvidia)

Tesla K20 Supercomputer Titan mit 20 Petaflops durch GPUs

Nvidia und das US-amerikanische Oak Ridge National Lab haben erste Daten zum Supercomputer Titan vorgelegt. Er soll mit einer Rechenleistung von 20 Petaflops demnächst zum schnellsten Rechner der Welt gekürt werden.

Anzeige

Erst am 12. November 2012 wird die nächste Top500-Liste der schnellsten Rechner der Welt veröffentlicht, Nvidia und das Forschungsinstitut ORNL haben ihr neues Projekt Titan aber schon jetzt vorgestellt. Titan wurde von Anfang an darauf ausgelegt, der schnellste Supercomputer zu werden.

Dazu muss er, nach der letzten Liste zu urteilen, das System Sequoia schlagen, das am Los Alamos National Lab 16,3 Petaflops erreicht. Für Titan geben die Entwickler bisher rund 20 Petaflops an, was reichen dürfte - falls Code und Hardware von Sequoia nicht inzwischen weiter optimiert wurden.

Seine Rechenleistung zieht Titan nach Darstellung von Nvidia vor allem aus 18.688 GPUs auf den Karten Tesla K20. Diese basieren auf der GPU GK110, die eigentlich noch gar nicht lieferbar ist. Vermutlich wird die Vorstellung der neuen Top500-Liste auch den Start für den Verkauf der Karten darstellen.

Erst im ersten Quartal 2013 soll der GK110 dann nach unbestätigten Informationen auch auf Geforce-Karten für Spiele erscheinen. Die knappe Produktionsausbeute des 7 Milliarden Transistoren großen Chips ist bei Nvidia offenbar für Supercomputer wichtiger.

Duell zwischen Nvidia und Intel

Dafür gibt es einen guten Grund: Ebenfalls für die nächste Top500 werden Werte für die ersten Rechner mit Intels Xeon Phi (ehemals Larrabee genannt) erwartet. Eines der Systeme ist am TACC in Texas installiert und heißt Stampede. Er soll immerhin rund 10 Petaflops erreichen und damit mindestens zu den 10 schnellsten Rechnern der Welt gehören.

Alleine mit GPUs kommt ein Supercomputer aber auch heute noch nicht aus, selbst wenn diese den Hauptteil der Rechenarbeit erledigen. Auch Titan ist für jede der K20-Karten mit einem Opteron 6274 mit je 16 Kernen bestückt. Je ein K20 und ein Opteron bilden einen Node, insgesamt besteht Titan also aus 18.688 GPUs. Sie sind in 200 Racks des Typs Cray XK7 untergebracht und über Crays Fabric namens Gemini vernetzt.

Titan wird für die freien Wissenschaften eingesetzt werden, das ORNL nennt unter anderem Klimaforschung, Materialwissenschaften und Energiegewinnung. Wie viel schneller das mit einer neuen Maschine geht, führen die Betreiber an einem Beispiel aus: Der bisher schnellste Rechner der ORNL, Jaguar, braucht für die Simulation der Lebensdauer eines Kernbrennstabs in einem Reaktor 60 Stunden. Titan soll das in nur 13 Stunden erledigen.


Sharkx2k 30. Okt 2012

YMMD :-D

F.A.M.C. 30. Okt 2012

Das gibt dir auf dem System nur einen Runtime Error aus. =D

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Analyst/in
    Robert Bosch GmbH, Plochingen
  2. Objektleitung (m/w) für den IT-Service
    SRH Dienstleistungen GmbH, Neckargemünd
  3. Project Manager/in - Connected Services
    Robert Bosch GmbH, Karlsruhe
  4. Softwareentwickler (m/w)
    MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG, Haldenwang

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. NEU: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Avatar, 96 Hours, Pretty Woman, Lord of War, Die Bücherdiebin)
  2. NEU: Blu-ray-Boxsets zum Aktionspreis
    (u. a. Transformers Trilogie 13,97€, Der Pate 28,97€, Star Trek Collection 59,97€, Die nackte...
  3. Jurassic Park 3 - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition]
    14,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Hackerangriffe

    USA will Cyberattacken mit Sanktionen bestrafen

  2. Honor 6 Plus

    Android-Smartphone mit Doppelkamera kommt für 400 Euro

  3. Elektroschrott

    Zahl alter Handys in Deutschland steigt auf 100 Millionen

  4. Gigaset

    Ex-Siemens-Sparte bringt eigene Smartphones heraus

  5. Legacy of the Void

    Starcraft 2 geht in die Beta

  6. Streaming

    Fernbedienungen bekommen Netflix-Taste

  7. DNS/AXFR

    Nameserver verraten Geheim-URLs

  8. Lizenzklage

    "VMware wollte sich nicht an die GPL halten"

  9. Kabelnetzbetreiber

    Routerwahl soll zu Bruch des Fernmeldegeheimnisses führen

  10. Ineffiziente Leuchtmittel

    Erweitertes Lampenverbot tritt in Kraft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  2. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2
  3. Bastelrechner Das Raspberry Pi 2 hat viermal mehr Wumms

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Re: Glühlampen, Staubsauger, Energiesparlampen...

    der_wahre_hannes | 09:47

  2. Re: Schlecht für VMWare gut für die Rechtssicherheit

    mxrd | 09:47

  3. Re: Klingt ziemlich interessant

    Lucamarc | 09:45

  4. Re: Golem hat keine Scripts von Facebook, dafür...

    cyricus | 09:43

  5. Finanzielle Kriegsführung

    moppler | 09:42


  1. 09:37

  2. 09:01

  3. 08:49

  4. 19:04

  5. 17:03

  6. 16:09

  7. 15:47

  8. 15:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel