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Anonymous erklärt Terroristen den Cyberkrieg.
Anonymous erklärt Terroristen den Cyberkrieg. (Bild: Golem.de)

Zehntausende IS-Accounts auf Twitter

Auch aktuell sind wieder Listen mit vermuteten IS-Twitter-Konten auf der anonymen Publikationsplattform Pastebin aufgetaucht, auf der Anonymous gerne veröffentlicht. Eine Studie der Brookings Institution vom März ging von Zehntausenden Propaganda-Accounts des IS auf Twitter aus. Twitter selbst kommt mit der Sperrung der Accounts, deren Namen ständig wechseln, kaum hinterher - trotz der Hinweise. Auf die Nachfrage, ob Twitter diese Listen überhaupt zur Kenntnis nehme, reagierte das Unternehmen nicht.

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Anonymous-Untergruppen diskutieren die aktuelle Kampfansage gegen den IS kontrovers. Große Accounts scheinen die Aktion zu unterstützen, noch größere (@YourAnonNews) hingegen retweeten eine Botschaft, in der die Aktion kritisiert wird: "Verschafft euch Zugang zu so vielen Daesh-Webseiten wie möglich, seid leise, kopiert die Datenbank, seid leise, gebt die Zugänge an das Verteidigungsministerium weiter, seid leise." Das Kollektiv Anonymous ist nur selten einer Meinung.

So reagiert der Islamische Staat

Für den IS sind soziale Medien das wichtigste Mittel der Propaganda und der Rekrutierung. Er beschränkt seine Tätigkeiten aber längst nicht auf Plattformen wie Facebook oder Twitter, sondern adaptiert neue Kanäle in hoher Geschwindigkeit. Berichten zufolge hat die Organisation die Messaging-App Telegram als neuestes Kommunikationsmittel entdeckt. Nutzer können dort über sogenannte Kanäle eine Nachricht an eine unbegrenzte Zahl anderer Nutzer schicken. Über einen dieser Kanäle reagierte auch der IS auf die Drohung von Anonymous, berichtet Business Insider: Die Hacker seien "Idioten" und könnten nicht mehr, als ein paar Social-Media-Accounts und E-Mails zu übernehmen: "Was wollen sie hacken?" Zugleich habe der IS seine Anhänger daran erinnert, häufig ihre IP-Adressen zu wechseln und online nicht mit Unbekannten zu kommunizieren.

Die Dschihadisten versuchen natürlich, sich vor Überwachung und Hackerangriffen zu schützen. "Der IS benutzt alles, von Verschlüsselung bis hin zur Playstation, um nicht ausgespäht zu werden", fasst Buzzfeed-Autorin Sheera Frenkel zusammen, die sich mit IT-Sicherheit beschäftigt. Sie greift damit eine Äußerung des belgischen Innenministers Jan Jambon auf, die sich seit einigen Tagen im Netz verbreitet.

Jambon hatte drei Tage vor den Pariser Anschlägen die These aufgestellt, dass die Spielekonsole Playstation 4 ein nur schwer zu überwachender Kommunikationskanal sei. Die Aussagen führte er nicht weiter aus. In den Dokumenten, die der Whistleblower Edward Snowden an Journalisten weitergegeben hatte, tauchten Präsentationen auf, denen zufolge Onlinespiele wie World of Warcraft, Second Life und Angry Birds im Abhörfokus der NSA stehen oder standen.

Doch es ist unklar, ob und inwiefern die Pariser Attentäter sich über eine Playstation abgesprochen haben. Erste Berichte, nach denen eine Playstation gefunden wurde, erwiesen sich als Fehlinformation. Zudem ist unklar, ob Hersteller Sony für die Playstation überhaupt Technik einsetzt, um Kommunikation zu verschlüsseln.

 Terror in Paris: Anonymous erklärt IS den Cyberkrieg

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Der Held vom... 26. Nov 2015

Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei. Dein moralischer Kompass funktioniert...

Baron Münchhausen. 19. Nov 2015

Da kannst du lange warten. Dat sind so die "so ungefährt" und "halb genau durchdacht...

Baron Münchhausen. 19. Nov 2015

Geschichtskenntnis 0. Sogar in Blutigem mittelalter wurde ne menge nicht körperlich agiert.

Zzimtstern 19. Nov 2015

Wie genau sie an das Passwort kommen ist doch völlig egal, solange es funktioniert. Wenn...

ExHeiseTroll 19. Nov 2015

Ändert nichts an meiner Aussage.



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