Telepräsenzroboter Double
Telepräsenzroboter Double (Bild: Double Robotics)

Telepräsenzroboter Elektro-Roller mit iPad-Kopf wird ausgeliefert

Double Robotics hat mit der Auslieferung seines Telepräsenzroboters begonnen, der auf einer zweirädrigen Plattform fährt und mit einem iPad an einem langen Stiel durch die Gegend rollt. Gedacht ist er für vor allem für Büroarbeiter, Museumsbesucher und die Telemedizin.

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Der Double ist ein Telepräsenzroboter, der aussieht wie ein Mini-Segway, auf dem ein iPad an einem langen, ausfahrbaren Stiel durch die Gegend fahren kann. Die Plattform balanciert sich wie der Segway selbst aus.

Der Website Venturebeat teilte David Dann, der Mitbegründer von Double Robotics, mit, dass sein Unternehmen die ersten 100 Geräte ausgeliefert hat und bis September weitere 1.000 Stück an die Kunden verschicken will. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben Vorbestellungen im Wert von 1,2 Millionen US-Dollar erhalten.

  • Das iPad ist der Kopf des Roboters. Es sitzt auf einem Teleskopständer. (Foto: Double Robotics)
  • Double fährt auf zwei Rädern und balanciert sich mit Hilfe von Sensoren aus. (Foto: Double Robotics)
  • Zwei Stützen sorgen für einen sicheren Stand, ohne dass der Roboter Leistung aufnehmen muss. (Foto: Double Robotics)
  • Gesteuert wird Double über eine App auf einem zweiten iPad. (Foto: Double Robotics)
  • Sind mehrere Doubles registriert, kann der Nutzer auswählen. (Foto: Double Robotics)
  • Der Double könnte beispielsweise einen Musemsbesuch aus der Ferne ermöglichen. (Foto: Double Robotics)
  • Mit dem Telepräsenzroboter können abwesende Mitarbeiter am Büroleben teilnehmen... (Foto: Double Robotics)
  • ... oder mal eben in der Werksattt vorbeischauen. (Foto: Double Robotics)
Das iPad ist der Kopf des Roboters. Es sitzt auf einem Teleskopständer. (Foto: Double Robotics)

Der Roller kann vom Benutzer über Apps mit mobilen Geräten und über den Webbrowser gesteuert werden. Mit den Videokameras im iPad können Konferenzen durchgeführt und die Umgebung gefilmt werden. So können Nutzer ihn zum Beispiel im Museum herumfahren lassen und die Ausstellungsstücke betrachten, ohne tatsächlich anwesend zu sein. Verharrt der Double längere Zeit an einem Ort, kann eine Stütze ausgefahren werden, damit der Akku geschont wird. Er soll bis zu 8 Stunden halten, bevor er 2 Stunden lang geladen werden muss.

Der Double kann für 2.000 US-Dollar bestellt werden. Der Preis gilt für die Einführungsphase, die um eine Woche bis zum 6. Juni 2013 verlängert wurde. Später soll der Telepräsenzroboter 2.500 US-Dollar kosten. Das iPad muss der Besitzer noch selbst beisteuern.

Der Double ist nicht der einzige Telepräsenzroboter, der mit einem iPad durch die Gegend fährt. Der RP Vita ist speziell für die Telemedizin konstruiert worden und hat in den USA bereits eine Zulassung für den Einsatz in Krankenhäusern erhalten.

Er basiert auf dem Telepräsenzroboter Ava, den iRobot-Chef Colin Angle 2011 vorgestellt hat. Über das iPad, das oben am RP Vita befestigt ist, können Arzt und Patient miteinander kommunizieren. Im Gegensatz zum Double fährt der RP Vita, der von iRobot und von Intouch Health entwickelt wurde, auf drei Rädern und besitzt eine ausgefeilte Sensorentechnik zum Erkennen von Hindernissen. Der Roboter wird zwar auch ferngesteuert, allerdings kann ihm ein Fahrplan mitgegeben werden, damit er zum Ziel fährt. Das könnte in seinem Fall ein Krankenzimmer sein.

Weniger erfolgreich war das Projekt von Tian Long Wang für einen Telepräsenzroboter. Er wollte das rund 100 US-Dollar teure Gefährt über Kickstarter finanzieren. Der Helios sollte ein iPhone transportieren, das die Umgebung filmt und über einen Browser ferngesteuert wird. Der Helios verfehlte sein Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar mit gerade einmal 11.363 US-Dollar deutlich.


der_heinz 01. Jun 2013

Jup ;)

DrWatson 31. Mai 2013

Dann spielt es verrückt und tötet Menschen!

DrWatson 31. Mai 2013

und trotzdem irgendwie cool.

freddypad 31. Mai 2013

Solche Entwicklungen sind vielleicht zum rumspielen und austesten neuer Möglichkeiten...

caldeum 31. Mai 2013

Sieht ganz danach aus O.o Naja das gehört halt zu Apples iPad-Geschmacksmuster, was der...

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