Telekom: Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000
(Bild: Marc-Steffen Unger/Deutscher Bundestag)

Telekom Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

In nur vier Tagen hat eine Petition für Netzneutralität und gegen DSL-Drosselung die nötige Zahl der Mitzeichner gefunden. Jetzt will der Petent 100.000 erreichen.

Anzeige

Die Petition des Studenten Johannes Scheller für eine gesetzliche Verpflichtung der Provider zur Netzneutralität hat die erforderliche Zahl der Mitzeichner gefunden. Das seit dem 21. Mai 2013 veröffentlichte Ersuchen hat gegenwärtig 50.500 Unterstützer.

Scheller erklärte bei Twitter, dass das neue Ziel sei, 100.000 Unterstützer zu finden.

Der Text lautet: "Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter ('Provider') verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von ihrem Inhalt und ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen."

"Es gilt, kommunikative Chancengleichheit im Internet sicherzustellen", fordern auch ARD und ZDF in einem Positionspapier (PDF) zum Thema Netzneutralität und Drosselung. Das Internet sei von immer größerer Bedeutung für die Verbreitung von Rundfunk und audiovisuellen Inhalten. Die Netzneutralität sei auch ein wichtiges Element der auch verfassungsrechtlich geschützten Kommunikationsfreiheit über das Internet.

"Traffic-Management-Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Internets zum Wohle aller sind grundsätzlich zulässig. Allerdings stellt das nachrangige Befördern von Inhalten und Diensten eine Gefahr für Meinungsvielfalt und Pluralismus dar. Beim Einsatz von Traffic-Management-Maßnahmen müssen deshalb Regeln angewandt werden, die für Endnutzer und Inhalteanbieter gleichermaßen transparent und nachvollziehbar sind."

Das Blockieren von Inhalten und Diensten stellte eine erhebliche Gefahr für die Meinungsvielfalt und den Pluralismus im Netz dar und sei nach Auffassung von ARD und ZDF nur dann hinnehmbar, wenn es gesetzlich ausdrücklich zugelassen werde.


ustas04 28. Mai 2013

Im ernst ? O_O Mir brachte man damals noch bei wie man sich bewirbt. Interessante Zeiten...

VeldSpar 25. Mai 2013

regierung würd ich das nicht nennen. die sind nicht demokratisch gewählt, merkel und...

VeldSpar 25. Mai 2013

meinst du fefe? rofl

VeldSpar 25. Mai 2013

Demokratie ist ja auch das Problem in Deutschland. Sie funktioniert nur mit Freiheit...

VeldSpar 25. Mai 2013

naja, du hast das gefühl diese rechte zu haben. faktisch ist an dieser petition für die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  3. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen
  4. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige
DSL 3

  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel