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Huawei-Chef Ken Hu
Huawei-Chef Ken Hu (Bild: Aly Song/Reuters)

Telekom-Ausrüster: Huawei will 5.000 Beschäftigte in Europa einstellen

Huawei-Chef Ken Hu
Huawei-Chef Ken Hu (Bild: Aly Song/Reuters)

Huawei will in den kommenden zweieinhalb Jahren 400 Millionen Euro in Deutschland ausgeben. Der chinesische Netzwerkausrüster plant viele Neueinstellungen und erklärt, wie der Konzern sein Geld verdiene.

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Huawei will 400 Millionen Euro bis zum Jahr 2018 in Forschung und Entwicklung in Deutschland investieren. Das sagte Huawei-Chef Ken Hu dem Handelsblatt. Er will 5.000 Beschäftigte in Europa einstellen.

Zudem soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen, auch aus anderen Branchen, deutlich ausgeweitet werden. "In Deutschland möchte Huawei verstärkt mit Hidden Champions kooperieren", sagte Hu.

Den Kurs des Konzerns beschrieb er als "kundenzentrierte Innovation": Das Unternehmen setze auf Partnerschaften mit anderen Konzernen, um gemeinsam Produkte zu entwickeln. So werde das finanzielle Risiko minimiert, da es eine garantierte Nachfrage gebe, sagte der Huawei-Manager.

Enge Zusammenarbeit mit SAP

So arbeitet Huawei in Deutschland eng mit SAP zusammen. Bei der Forschung und Entwicklung für Festnetz- und Mobilfunkbetreiber werden Produkte in speziellen Niederlassungen gemeinsam gemäß den Anforderungen des Kunden entwickelt. Am 15. Juni gab Huawei eine wichtige Partnerschaft mit der Deutschen Telekom bei Public Cloud bekannt.

Den geplanten Kauf von Alcatel-Lucent durch Nokia sieht Hu nicht als Bedrohung: Zunächst werde der Zusammenschluss ihre Kompetenzen für Technologien und Lösungen im Bereich Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk verstärken, erklärte Hu. "Diese Kompetenz ist genau das, was die IKT-Branche für ihre zukünftige Entwicklung benötigt." Er wertete dies als eine Stärkung der drei verbleibenden Anbieter. Diese würden "wettbewerbsfähiger und gesünder".

Huawei ist eine Art Genossenschaft und befindet sich im Besitz der Beschäftigten. Das Unternehmen hat Zehntausende eigene Entwickler und eine eigene Fertigung, vergibt aber auch Aufträge an den Auftragshersteller Foxconn.


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genussge 16. Jun 2015

Das ist ja fast die gleiche Anzahl wie bei der Entlassungswelle bei Nokia Siemens...

airstryke1337 16. Jun 2015

du hast wirklich now und nicht no gesagt?

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