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Teilchenkollision im Atlas-Experiment (Symbolbild): Ist es ein Graviton?
Teilchenkollision im Atlas-Experiment (Symbolbild): Ist es ein Graviton? (Bild: Atlas/Cern/CC-BY 3.0)

Teilchenphysik: Haben LHC-Forscher ein neues Elementarteilchen entdeckt?

Teilchenkollision im Atlas-Experiment (Symbolbild): Ist es ein Graviton?
Teilchenkollision im Atlas-Experiment (Symbolbild): Ist es ein Graviton? (Bild: Atlas/Cern/CC-BY 3.0)

Ein Verwandter des Higgs Boson? Ein ganz neues Teilchen? Oder doch nur eine Abweichung? Ein Messwert am Teilchenbeschleuniger LHC lässt Teilchenphysiker spekulieren.

Ein neues Elementarteilchen, eine neue Sensation: Forscher am Large Hadron Collider (LHC) haben möglicherweise ein neues Partikel entdeckt. Es gibt noch wenig Daten, aber die Aufregung ist bereits groß.

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Das Teilchen ist elektrisch neutral und vier Mal so schwer wie das Top-Quark, das bislang schwerste Elementarteilchen. Zerfallen soll es in Photonenpaare, berichtet die Fachzeitschrift Nature.

Zwei Detektoren stellen Anomalie fest

Die Hinweise sind noch rar: eine ungewöhnliche Ausbeulung in der Messkurve bei 750 Gigaelektronenvolt bei der Kollision von Protonen. Solche Abweichungen gibt es immer wieder einmal. Allerdings: Die Beule tauchte bei derselben Energie sowohl in den Messungen des Experiments A Toroidal LHC Apparatus (Atlas) als auch in denen des Experiments Compact Muon Solenoid (CMS) auf.

Physiker in aller Welt spekulieren bereits, um welches Teilchen es sich handeln könnte. Eine Möglichkeit ist, dass es ein schwererer Verwandter des 2012 entdeckten Higgs Boson ist. Eine andere, dass es sich um ein Graviton handelt. Das ist ein bisher nur hypothetisches Teilchen, das Träger der Gravitation sein soll.

Öffnet sich eine Tür zu einer neuen Welt

Die neue Entdeckung der LHC-Forscher könnte nicht einfach nur eine Bestätigung einer existierenden Theorie sein, sondern "eine Tür zu einer unbekannten und unerforschten Welt öffnen", sagte Teilchenphysiker Gian Giudice dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Entsprechend vergleicht der New Scientist die mögliche neue Entdeckung mit der des Higgs Bosons 2012 oder der Gravitationswellen. Allerdings sei diese noch größer.

Im vergangenen Jahr war der LHC nach rund zweijähriger Pause wieder in Betrieb genommen worden. In dieser Zeit war der Teilchenbeschleuniger aufgerüstet worden, damit Kollisionen mit höherer Energie stattfinden können. Derzeit ist der LHC noch in der Winterpause. Der Neustart ist für April geplant.


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quantensprung 11. Mär 2016

So pauschal kann man das nicht sagen. Beschleunigung funktioniert auch...

Kaiser Ming 10. Mär 2016

eigentlich hat man keins mehr vermisst viel Spass bei der Einordnung ;) kann man da nur...

Niantic 10. Mär 2016

Da haben dann wohl einige zu viel half Life gespielt

Theoretiker 09. Mär 2016

Das mit den überlichtschnellen Neutrinos war ja nicht soo schlimm, man musste das...



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