Anzeige
Referenzplattform Phoenix mit Tegra 4i
Referenzplattform Phoenix mit Tegra 4i (Bild: Nvidia)

Tegra 4i und Chimera Nvidias Quad-Core mit integriertem LTE und Kamera-API

Parallel zum Tegra 4 arbeitet Nvidia am Tegra 4i. Er dürfte langsamer arbeiten, aber billiger werden: Das LTE-Modul ist auf dem Die integriert. Zudem gibt es für die Kamerafunktionen der Tegra4-Familie nun ein API samt Unterstützung durch Sensorhersteller.

Anzeige

Noch vor dem Mobile World Congress (MWC), der in der kommenden Woche in Barcelona stattfindet, hat Nvidia sein neues ARM-SoC namens Tegra 4i angekündigt. Das i macht dabei den Unterschied - Nvidias neues ARM-SoC basiert nicht auf Cortex-A15-Kernen wie bei Tegra 4, sondern arbeitet mit der A9-Architektur. Dafür sind diese Kerne mit bis zu 2,3 GHz recht hoch getaktet und sparsamer als die A15-Kerne.

Weiterhin gibt es auch den fünften, manchmal Ninja-Core genannten Kern beim Tegra 4i. Er soll im Standby und bei anspruchslosen Aufgaben wie dem Synchronisieren mit sozialen Netzen oder dem Abspielen von Musik für mehr Akkulaufzeit sorgen, während die vier größeren Cores abgeschaltet bleiben. Auch die Grafikeinheit hat Nvidia vom Tegra 4 übernommen, beim 4i aber mit 60 statt 72 Rechenwerken.

Der neue Chip wurde bisher unter dem Codenamen "Project Grey" entwickelt. Seine größte Neuerung ist die Integration eines LTE-Funkmoduls direkt auf dem Die. Die nötige Technik hatte sich Nvidia 2011 durch die Übernahme von Icera zugelegt. Ein Tegra 4 mit A15-Kernen und integriertem LTE ist noch nicht angekündigt, Smartphones und Tablets, die den schnellen Datenfunk unterstützen, müssen einen weiteren Chip mitbringen, den Nvidia als i500 separat anbietet.

Wann der Tegra 4i auf den Markt kommt, hat Nvidia noch nicht bekanntgegeben - auf dem MWC könnten dazu weitere Details folgen. Schon jetzt zeigt das Unternehmen aber ein Referenzdesign eines Smartphones, das den Namen "Phoenix" trägt. Es soll den Geräteherstellern bei der Entwicklung als Anhaltspunkt dienen.

Die auf der Unterhaltungselektronikmesse CES mit dem Tegra 4 vorgestellten Kamerafunktionen, bei denen unter anderem die GPU-Kerne für HDR-Bilder genutzt werden, macht Nvidia den Geräteherstellern nun zudem mit einer Softwareschnittstelle zugänglich. Sie heißt "Chimera" und wird dem Unternehmen zufolge schon von Sony und einem weiteren Hersteller von Kameramodulen, Aptina, unterstützt.


ZeRoWaR 20. Feb 2013

Wird wohl nicht die HighEnd Phones jucken, wenn der Tegra 4i daneben läuft, aber es wird...

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Intelligence Developer (m/w) mit Schwerpunkten Data Warehouse und Konsolidierung
    Hannover Rück, Hannover
  2. Validierungsingenieur Automation (m/w)
    Uhlmann, Laupheim
  3. Technische Mitarbeiterin / Technischer Mitarbeiter
    Virtueller Campus Rheinland-Pfalz (VCRP), Kaiserslautern
  4. Fachbereichsleiter (m/w) Rechenzentrum
    Abrechnungszentrum Emmendingen, Emmendingen

Detailsuche


Top-Angebote
  1. Geforce GTX 970/980/980Ti Grafikkarte kaufen und Rise of the Tomb Raider gratis erhalten
  2. NEU: Lenovo YOGA 300 29,5 cm (11,6 Zoll HD LED) Convertible Notebook (Intel Celeron N2940, 2,2GHz, 2GB RAM, 32GB SSD, Intel H
    199,00€
  3. Steam Premium Überraschungsspiel
    2,95€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. AVM

    Fritzboxen für Supervectoring, G.fast und Docsis 3.1 kommen

  2. Einsteins Vorhersage bestätigt

    Forscher weisen erstmals Gravitationswellen nach

  3. Datenschmuggel

    Alte USB-Sticks als Geheimwaffe gegen Nordkorea

  4. Remedy Entertainment

    Hardware-Anforderungen für Quantum Break veröffentlicht

  5. Paket-Ärger.de

    Die meisten Beschwerden über nicht ausgehändigte Pakete

  6. ÖPNV in San Francisco

    Die meisten Überwachungskameras sind nur Attrappen

  7. Snapdragon

    Qualcomm zeigt neuen 14nm-FinFET-Chip und ein Wearable-SoC

  8. Overload

    Descent-Macher sammeln Geld für neues Projekt

  9. Snapdragon X16

    Qualcomms neues LTE-Modem schafft 1 GBit pro Sekunde

  10. Social Media

    Bleib bescheiden, Twitter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Time Machine VR angespielt: Wir tauchen mit den Monstern der Tiefe
Time Machine VR angespielt
Wir tauchen mit den Monstern der Tiefe
  1. Unreal Engine4 Epic baut virtuelle Welt in virtueller Welt
  2. Unmandelboxing Markus Persson fliegt durch VR-Fraktaltunnel
  3. Spectrevision Elijah Wood macht Horror-VR mit Ubisoft

Tails 2.0 angeschaut: Die Linux-Distribution zum sicheren Surfen neu aufgelegt
Tails 2.0 angeschaut
Die Linux-Distribution zum sicheren Surfen neu aufgelegt

Asteroidenbergbau: Verblendet vom Platinrausch
Asteroidenbergbau
Verblendet vom Platinrausch
  1. Escape Dynamics Firma für mikrowellenbetriebene Raumschiffe ist bankrott
  2. Raumfahrt SpaceX und Orbital bauen Triebwerke für das US-Militär
  3. Dream Chaser Mini-Shuttle darf zur ISS fliegen

  1. Re: Ehemalig Xbox One Exclusive...

    Neutrinoseuche | 06:28

  2. Re: "i7 4790 oder ähnlicher AMD" *LOL*

    Neutrinoseuche | 06:24

  3. Re: Ich bin zufrieden...

    devman | 06:20

  4. Re: Was schliessen wir daraus?

    motzerator | 05:22

  5. westliche Medien und Aufklärung

    DY | 05:03


  1. 19:17

  2. 17:03

  3. 16:25

  4. 15:55

  5. 15:49

  6. 15:38

  7. 15:28

  8. 14:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel