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Die SD-Karte wird gerettet.
Die SD-Karte wird gerettet. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Technik-Mekka Taiwan: Wenn der Anbieter an die Hoteltür klopft

Wer sich in Taiwan aufhält, lebt mitten in der Welt der Technik. Hier werden Produkte designt und hergestellt. Mitunter steht sogar der Anbieter eines fehlerhaften Produkts überraschend vor der Tür, um ein Problem zu lösen, wie es Golem.de passiert ist. Allerdings ohne guten Ausgang.

Um diese Geschichte zu erzählen, müssen wir ein wenig ausholen: Auf der IT-Messe Computex in Taipeh wurden wir im Juni 2016 von der großen USB-C-Produktvielfalt überrascht. Unser Fazit: Der Standard wird sich durchsetzen, die Infrastruktur und das Zubehör sind vorhanden.

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Mit dem USB-C-Anschluss unseres Macbooks lässt sich ohne Adapter aber noch nicht viel anfangen. Auf der Computex hatte uns ein USB-C-Zubehör besonders gefallen, ein kleines Dock eines White-Label-Herstellers, das in Taiwan von Innowatt als The Dock verkauft wird. Das Gerät führt nicht nur den USB-C-Port nach außen, sondern ist gleichzeitig ein SD- und Micro-SD-Kartenlesegerät und hat zwei USB-A-Anschlüsse.

  • Das SD-Karten-Verschluckgerät (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein robustes Alugehäuse hat Nachteile, ohne feines Werkzeug kann man es nicht öffnen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Platine war unbeschädigt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gerät der dritten Generation ist äußerlich nicht als solches erkennbar. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Dock und die Anschlüsse (Bild: Innowatt)
Das Dock und die Anschlüsse (Bild: Innowatt)

Im Studio A, einem Apple-Händler in der Taimall, fanden wir einige Wochen später The Dock für einen Preis von rund 1.600 Taiwan-Dollar, was etwa 45 Euro entspricht. Ziemlich teuer, insbesondere für taiwanische Verhältnisse, aber leider normal für neues USB-C-Zubehör. Uns gefiel vor allem die hochwertige Fertigungsqualität. Das Alugehäuse ist stabil und das Dock hat alles, was wir brauchen, ohne ein herabbaumelndes Anschlusskabel. Probleme waren nicht zu erwarten.

Weg war die Micro-SD-Karte

Als wir das Gerät allerdings ausprobierten, erlebten wir eine Überraschung. Wir versuchten, die Micro-SD-Karte in den Schacht zu schieben, trafen jedoch nicht den eigentlichen Schacht des PCB, sondern schoben die SD-Karte in das Gehäuse - ohne die Chance, wieder an die Karte heranzukommen.

Wir reklamierten die Ware im Studio A. Dort wurde versucht, das Lesegerät zu öffnen, was aufgrund spezieller Schrauben aber nicht gelang. Zunächst wurde uns angeboten, das Lesegerät zur Reparatur anzunehmen. Doch das hätte uns zu lange gedauert. Zudem befürchteten wir, dass die SD-Karte auf dem Weg verloren gehen könnte.

Firmenbesuch in Taiwan 

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Hohle1989 16. Sep 2016

Ziemlich genau so hab ich das auch gemacht, da meine Freundin mal einen leeren Adapter...

Palerider 16. Sep 2016

wenn der Panzer ein Leo II ist, braucht er die erst ab einer Wassertiefe von 2,25m...

evilgoto 14. Sep 2016

Im Artikel steht explizit, dass die Firma nicht wusste, dass es sich um Journalisten...

as (Golem.de) 14. Sep 2016

Hallo, ja, ist schon eher stationär. Auf dem Schoß wackelt das ganze ziemlich. Wobei ich...

Ymi_Yugy 13. Sep 2016

Sei froh, dass du Video Signale nicht mehr per chinch oder scart übertragen musst.



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