Anzeige
Nvidias Digital Ira
Nvidias Digital Ira (Bild: Nvidia)

Techdemo Face Works: Nvidias Glatzkopf Ira steht zum Download bereit

Nvidias Digital Ira
Nvidias Digital Ira (Bild: Nvidia)

Nvidia hat die Techdemo "Face Works" nun in ausführbarer Form veröffentlicht. Das Programm läuft ab einer GTX-670 und arbeitet mit vielen gespeicherten Animationen. Die werden aber immer noch in Echtzeit in frappierende Grafik umgesetzt.

Auf Nvidias Servern steht nun die Techdemo Face Works für Windows ab Vista zum Download bereit. Der GPU-Hersteller hatte das Programm erstmals im März 2013 auf seiner Konferenz GTC vorgestellt. Die 309 MByte große Datei enthält nun die Echtzeitanwendung, die ab einer GTX-670 läuft. Da das Programm sehr viel GPU-Leistung benötigt, empfiehlt das Unternehmen eine GTX-Titan.

Anzeige

Die Readme-Datei, die nach der Installation von Face Works zur Verfügung steht, erklärt viele der Techniken, mit denen die Ira genannte Figur zum virtuellen Leben erweckt wurde. Wie viele Beobachter schon nach den GTC-Vorführungen vermutet hatten, handelt es sich bei Ira nicht um eine in allen Animationen frei gestaltete digitale Person.

Vielmehr wurden die verschiedenen Gesichtsausdrücke wie Freude, Traurigkeit und Wut per Motion-Capturing aufgenommen. Die Auflösung soll dabei bei 0,1 Millimetern gelegen haben. Auch bei anderen digitalen Figuren, wie dem Gollum aus Peter Jacksons Tolkien-Filmen, ist das üblich. Der Unterschied zwischen Ira und Gollum ist, dass Nvidias Glatzkopf nicht auf Renderfarmen Bild für Bild berechnet wird, sondern auf einer einzelnen GPU auch in Echtzeit dargestellt werden kann.

Zusätzlich wurden auch die verschiedenen Beleuchtungsszenarien vorab aufgezeichnet, drei verschiedene stehen zur Auswahl. Diese vorab erstellten Lichtdaten ermöglichen unter anderem das Durchscheinen in Hautschichten und die Reflexionen in den Augen. Diese werden Nvidia zufolge per Raytracing berechnet.

Die entsprechenden Routinen arbeiten mit Nvidias GPGPU-Schnittstelle Cuda, auch deshalb ist das Programm nicht auf AMD- oder Intel-GPUs lauffähig. Die erforderliche Rechenleistung für alle Teile der Animation ist enorm: Jedes Pixel durchläuft Nvidia zufolge rund 8.000 Befehle, bei Full-HD-Auflösung sind für 60 Bilder pro Sekunde 4,9 Teraflops nötig - dafür reicht selbst eine Titan nicht aus, sie liefert rund 4,5 Tflops.


eye home zur Startseite
Saaja 15. Mai 2013

Also GTX 660 zwischen 15 und 20 FPS.

Oldy 14. Mai 2013

Bei mir läuft es auf einem 27 zoll Bildschirm, 2560 x 1440, mit GTX 670 bestens.

Endwickler 14. Mai 2013

Also haben sich AMD und NVidia jetzt der Adams Family verschrieben. Nvidia: Uncle Fester...

Bouncy 14. Mai 2013

Und wenn du ne Diashow sehen willst eben den Diaprojektor. nVidia wollte dir aber keine...

tendenzrot 14. Mai 2013

ist obsolete wenn man heutzutage die Videobeweise in Echtzeit rendern kann.... Oder wie?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Hamburg
  2. Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach, Offenburg
  3. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  4. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5,99€
  2. 18,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Der große Gatsby, Mad Max, Black Mass, San Andreas)

Folgen Sie uns
       


  1. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  2. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  3. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  4. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  5. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  6. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  7. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  8. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt

  9. Tolino Page

    Günstiger Kindle-Konkurrent hat eine bessere Ausstattung

  10. Nexus

    Erste Nougat-Smartphones sollen von HTC kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Wars Lego im Test: Das Erwachen der Lustigkeit
Star Wars Lego im Test
Das Erwachen der Lustigkeit
  1. Mixed Reality Lucasfilm und Magic Leap bringen Star Wars ins Wohnzimmer
  2. Playstation Kriegsgott statt neuer Konsolenhardware
  3. Trials on Tatooine Wie Lucasfilm Star Wars in die Virtual Reality gebracht hat

Axon 7 im Hands on: Oneplus bekommt starke Konkurrenz
Axon 7 im Hands on
Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  1. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Bargeld nervt: Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
Bargeld nervt
Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
  1. BND-Gesetzreform Voller Zugriff auf die Kabel der Telekom
  2. Faster Googles Seekabel ist fertig
  3. Onlinehandel Amazon droht nach vier Rücksendungen mit Kontensperrung

  1. Re: SteamOS und Linux?

    Corben | 00:19

  2. Re: Ob die Kunden das zugeben?

    mino | 00:19

  3. Re: Steuervermeidung

    Sicaine | 00:18

  4. Re: Kurzfristig! Jetzt! Geld!

    DrWatson | 00:17

  5. Re: Dafür gibts 700.000¤? Wo muss ich mich bewerben?

    Netspy | 00:14


  1. 20:04

  2. 17:04

  3. 16:53

  4. 16:22

  5. 14:58

  6. 14:33

  7. 14:22

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel