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Das Mainboard der Wii U, das MCM rechts noch mit Heatspreader
Das Mainboard der Wii U, das MCM rechts noch mit Heatspreader (Bild: Anandtech)

Teardown-Analyse: Chips der Wii U sind langsam, klein und sparsam

Das Mainboard der Wii U, das MCM rechts noch mit Heatspreader
Das Mainboard der Wii U, das MCM rechts noch mit Heatspreader (Bild: Anandtech)

US-Medien haben Nintendos neue Konsole Wii U zerlegt und ein ungewöhnliches Design mit einem Multi-Chip-Modul gefunden. Die Chips darin sind sehr klein, benötigen aber auch wenig Energie. Viel Rechenleistung gibt es nicht, wie auch Spieleentwickler feststellen.

Die Hardware von Spielekonsolen zu analysieren, ist schwierig, weil die Hersteller der Geräte kaum Informationen dazu verraten. Zudem laufen Standardbetriebssysteme selten darauf, so dass sich kaum plattformübergreifende Benchmarks durchführen lassen. Deshalb hat auch Anand Lal Shimpi als einer der Ersten Schraubendreher und Rasierklinge zur Hand genommen und den Heatspreader des einzig aktiv gekühlten Chips entfernt.

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Was er fand, ist ein sehr ungewöhnliches Multi-Chip-Modul (MCM). Zwar wird die Bauform, bei der mehrere Dies auf einem Substrat zusammengefasst sind, gerade bei Konsolen häufig gewählt. Bei der Wii U gibt es aber gleich drei Dies verschiedener Hersteller: AMD, IBM und Renesas.

Triple-Core mit Power-Architektur von IBM

Der Prozessor auf dem Bild links oben besteht aus drei Kernen, die mit IBMs Power-Architektur arbeiten. Wie auch Nintendo selbst bestätigte, ist es das erste Mehrkerndesign des Unternehmens. Schon im Vorgänger, der Wii, arbeitete ein Power-Chip namens Broadway. Das war aber noch ein Single-Core.

  • Das Mainboard der Wii U, rechts das MCM noch mit Heatspreader (Foto: Anandtech)
  • Das MCM, links unten ein Renesas-Chip, oben links die CPU, rechts die GPU (Foto: Anandtech)
Das MCM, links unten ein Renesas-Chip, oben links die CPU, rechts die GPU (Foto: Anandtech)

Anandtech vergleicht die Leistung des Prozessors mit dem Sunspider-Benchmark, der die Darstellungszeiten von Webseiten misst. Dabei ist die Wii U mit 2.580 Millisekunden etwa 30 Prozent langsamer als das Smartphone Razr M mit Qualcomms Snapdragon-SoC. Das führt der Tester aber zum Teil auf eine alte Version von Webkit zurück, mit welcher der Browser der Wii U arbeitet.

Auch die Spieleleistung der Konsole sei nicht beeindruckend, sagte das für die Metro-Reihe bekannte Studio 4A Games der Seite Nowgamer. Die Rede ist von einer "schrecklich langsamen CPU", die auch bei starken Abstrichen nicht für moderne Actionspiele geeignet sein soll. Ähnliches war auch anfangs über die erste Wii zu hören, später fanden Programmierer aber trotzdem Wege, auch Spiele wie Call of Duty umzusetzen.

Die Größe des Prozessors, der von IBM mit 45 Nanometern Strukturbreite hergestellt wird, deutet aber ebenfalls darauf hin, dass nicht viele Funktionseinheiten vorhanden sein können. Rund 94 Quadratmillimeter ist das Die groß, ein einzelner Atom-Kern kommt laut Intel bei gleicher Strukturbreite auf 26 Quadratmillimeter.

Leistungsaufnahme um 30 Watt 

eye home zur Startseite
mnementh 26. Nov 2012

Hmm, beim genaueren Hinsehen fällt auf: in der Top 10 sind 3 Titel von Nintendo, 3 von...

mnementh 26. Nov 2012

Die verschiedenen Trackingunternehmen (sei es VGChartz, NPD, MediaCreate oder...

TTX 25. Nov 2012

Naja mich interessiert auch furchtbare ob meine Spielekonsole schneller ist als mein...

caldeum 25. Nov 2012

Na DIE Stelle zitier doch mal bitte ... Nochmal zum Rambus: Ist jetzt nicht eindeutig...

johnny rainbow 23. Nov 2012

Sondern nur die maximale Leistungsaufnahme während dem Spielen von Super Mario Bros. Die...



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