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Neue Version der Fernwartungssoftware
Neue Version der Fernwartungssoftware (Bild: Teamviewer)

Teamviewer 8 Fernwartungssoftware mit neuen Funktionen für Unternehmen

Teamviewer hat seine Fernwartungssoftware Teamviewer 8 veröffentlicht. Die neue Version soll vor allem die Betreuung von Kunden vereinfachen und Fernwartung sowie Onlinemeetings komfortabler machen. Zudem gibt es eine neue Verwaltungskonsole.

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Mit seiner webbasierten Verwaltungslösung "Management Console" soll sich Teamviewer 8 besser für den Einsatz in größeren Unternehmen und Organisationen eignen, da sich so Anforderungen im Hinblick auf Dokumentation und Transparenz, Sicherheitsregularien und die zentrale Administration aller Teamviewer-Accounts realisieren lassen.

Dazu bietet die Managementkonsole Benutzerverwaltung, über die auch Unternehmensprofile eingerichtet werden können, um beispielsweise das gesamte Supportteam einfach verwalten zu können. Zudem können Teamviewer-Accounts über das webbasierte Frontend eingerichtet und deaktiviert werden. Allen berechtigten Mitarbeitern kann zudem eine Computer- und Kontakte-Liste freigegeben werden. Innerhalb von Arbeitsgruppen können Lese- und Schreibrechte vergeben werden.

Automatische Protokollierung

Darüber hinaus protokolliert Teamviewer ab sofort automatisch alle Verbindungen des Supportteams, unabhängig davon, ob diese zum Beispiel von einem Windows-, Mac- oder Linux-Rechner, browserbasiert oder von einem Smartphone aus erfolgen.

Nach jeder Sitzung können zudem Kommentare hinterlegt werden, was die Dokumentation vereinfachen soll. Anhand von Protokollen und Kommentaren soll zudem die Abrechnung von Supportdienstleistungen für alle Beteiligten einfacher und deutlich transparenter werden.

Zugriff per Web

Da Teamviewer 8 auch einen browserbasierten Verbindungsaufbau unterstützt, können Supportmitarbeiter direkt im Browser auf ihre Teamviewer-Accounts zugreifen und sich aus dem Browser heraus mit Rechnern verbinden. So stehen dann auch die Zugangsdaten (ID und Kennwort) wichtiger Computer und Kontakte immer zur Verfügung.

Teamviewer 8 bietet darüber hinaus die Möglichkeit, eine laufende Sitzung bei Bedarf an einen anderen Supporter zu übergeben. Dokumente auf einem Remote-Rechner können auf einem lokalen Drucker ausgedruckt werden und eine erweiterte Outlook-Integration soll bei Onlinemeetings den Komfort steigern, denn diese können über den Teamviewer-Button direkt im Outlook-Kalender geplant und auch dort gespeichert werden.

Audio- und Videoübertragung

Auch die Liveübertragung von Audio und Video vom Remote-Computer ist möglich, die Möglichkeit, Echtzeitvideos zu übertragen, ist aber auf die lizenzierte Version von Teamviewer beschränkt. Für eine bessere Dokumentation können Audio- und Videoübertragung aufgezeichnet werden.

Kompatibel mit Windows 8 und Retina-Displays

Teamviewer 8 ist kompatibel mit Windows 8. Windows-8-Funktionen wie die neuen Charms können auf Remote-Computern über die Toolbar im Sitzungsfenster gesteuert werden. Bei der Nutzung von Touchscreens vereinfacht sich die Bedienung. Unter Mac OS X bietet Teamviewer Unterstützung für Retina-Displays.

Systemdienst für Linux

Auf Linux-Rechnern kann Teamviewer in der neuen Version auch als Systemdienst eingerichtet werden. Dadurch kann jederzeit aus der Ferne auf einen unbeaufsichtigten Computer zugegriffen werden - inklusive Funktionen wie Login, Logout und Neustart des Systems.

Teamviewer 8 ist ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar und kann unter teamviewer.com/download heruntergeladen werden. Im privaten Bereich kann die Software kostenlos genutzt werden. Für den professionellen Einsatz ist eine kostenpflichtige Lizenz erforderlich, die es ab einmalig 499 Euro (netto) gibt. Die Teamviewer Management Console gibt es nur für Nutzer der Premium- und Corporate-Version.


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