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Tarnkappenflugzeug Lockheed Martin F-22 Raptor (Symbolbild): merkwürdige Formen, exotische Materialien
Tarnkappenflugzeug Lockheed Martin F-22 Raptor (Symbolbild): merkwürdige Formen, exotische Materialien (Bild: Ben Bloker/US Air Force)

Tarnkappe: Neues Material soll Flugzeug vor Radar tarnen

Tarnkappenflugzeug Lockheed Martin F-22 Raptor (Symbolbild): merkwürdige Formen, exotische Materialien
Tarnkappenflugzeug Lockheed Martin F-22 Raptor (Symbolbild): merkwürdige Formen, exotische Materialien (Bild: Ben Bloker/US Air Force)

Chinesische Forscher haben eine neue Tarnkappentechnik entwickelt, die Radarstrahlen absorbiert. Das System ist dünn und leicht genug, dass es auch für Flugzeuge geeignet ist.

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Das Radar täuschen soll ein neues Material, das chinesische Wissenschaftler entwickelt haben. Es ist leicht genug, um Flugzeuge damit auszustatten.

Active Frequency Selective Surface Absorber (AFSS) nennen die Forscher von der Universität für Wissenschaft und Technik Zentralchina in Wuhan in der Provinz Hubei ihre Entwicklung, die sie in der Fachzeitschrift Journal of Applied Physics vorstellen. Das System besteht aus einer 0,8 Millimeter dicken FR4-Leiterplatte, auf die ein Muster aus Kupferwiderständen und -kondensatoren aufgebracht ist. Diese Strukturen sind durch Kapazitätsdioden und Widerstände verbunden.

Ein Flugzeug sieht aus wie ein Vogel

Der AFSS absorbiert nach Angaben der Forscher Funkwellen im Bereich zwischen 0,7 und 1,9 GHz. Wird ein Objekt, etwa ein Flugzeug, damit beschichtet, dann wird nur noch ein Teil der Funkwellen reflektiert. Dadurch verändert sich der Radarquerschnitt des Flugzeugs - es erscheint dann vielleicht wie ein Vogel und ist nicht mehr als Flugzeug erkennbar.

Tarnkappentechnik für Radar gibt es schon: Damit ausgestattete Flugzeuge haben merkwürdige Formen und sind mit exotischen Materialien beschichtet. Das funktioniert gut im Bereich der Zentimeterwellen, auch SHF-Frequenzbereich genannt.

Neueres Radar nutzt aber Dezimeterwellen (Ultra High Frequency, UHF). Ein konventionelles Material, das diese Wellen absorbiere, müsse etwa 7,5 Zentimeter dick sein, sagte Projektleiter Wenhua Xu dem Journal of Applied Physics. Das sei zu schwer für Flugzeuge oder Schiffe. Das soll sich durch AFSS ändern: Es ist nur knapp 8 Millimeter dick.


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Phintor 15. Nov 2015

Zudem lassen sich solche Tarnkappen Flugzeuge durch verbundene Radars leicht erkennen...

DerVorhangZuUnd... 15. Nov 2015

Wir könnten jetzt eine Verschwörungstheorie zusammen zimmern in der Golem von der NATO...

Der_Ing. 13. Nov 2015

Alle "Tarnkappen" (nicht nur bei Flugzeugen) haben ihre Schwächen: - Die Facettenmodelle...

violator 13. Nov 2015

Es ist eine unübliche Form, daher exotisch.



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