Abo
  • Services:
Anzeige
Taranis
Taranis (Bild: BAE Systems)

Taranis Britische Stealth-Kampfdrohne schließt erste Flugtests ab

BAE Systems und das britische Verteidigungsministerium haben bestätigt, dass die Kampfdrohne Taranis die ersten Flugtests erfolgreich abgeschlossen hat. Die Drohne mit einer Flügelspannweite von 9 Metern und 4 Metern Höhe soll später auch bewaffnet fliegen.

Anzeige

Taranis ist nicht nur der keltische Gott des Himmels, des Wetters und des Donners, sondern auch eine britische Drohne, die wahlweise von einem Piloten am Boden oder auch autonom zum Ziel fliegen soll. Taranis hat den ersten 15-minütigen Flugtest des Herstellers nach Angaben von BAE Systems erfolgreich absolviert. Er fand nach einem Bericht von Flightglobal auf der Woomera Test Range in Südaustralien statt.

Der Nurflügler mit einer Spannweite von 9 Metern und einer Höhe von etwa 4 Metern besitzt Stealth-Eigenschaften und soll vom gegnerischen Radar kaum entdeckt werden können. Fahrwerk und die Waffenzuladung sind hinter Klappen versteckt, um ein niedriges Radarprofil zu ermöglichen. Das Fluggerät wurde von BAE Systems, Rolls-Royce, GE Aviation und Qinetiq entwickelt. Von Rolls-Royce stammt das Triebwerk Turbomeca Adour 951 mit 29 kN Schub.

  • Einsatzprofil der Taranis (Bild: BAE Systems)
  • Taranis (Bild: BAE Systems)
  • Taranis (Bild: BAE Systems)
  • Taranis (Bild: BAE Systems)
  • Taranis (Bild: BAE Systems)
  • Taranis (Bild: BAE Systems)
Taranis (Bild: BAE Systems)

Beim ersten Flugtest wurde Taranis von einem Piloten am Boden dirigiert. Aus Geheimhaltungsgründen fand der Flug schon im vergangenen Jahr statt, wie das britische Verteidigungsministerium mitteilte. Das Demonstrationsobjekt hob dabei von der Landebahn ab, führte ein Wendemanöver durch und landete nach 15 Minuten wieder. Ein zweiter Flug, bei dem unterschiedliche Geschwindigkeiten und Flughöhen erprobt wurden, habe über eine Stunde gedauert, berichtet Flightglobal.

Die Drohne, deren Entwicklung nach einem Bericht der BBC bislang 185 Millionen britische Pfund (223 Millionen Euro) gekostet hat, soll vermutlich Überschallgeschwindigkeit erreichen. Noch handelt es sich nur um ein Demonstrationsobjekt. Es wird noch lange dauern, bis daraus ein einsatzfähiges und vor allem auch bewaffnetes Modell wird, berichtet die BBC. Die Indienststellung ist für 2030 geplant.

Großbritannien will mit Frankreich an solchen bewaffneten Drohnen arbeiten. Frankreich hat mit dem Dassault Neuron ebenfalls eine experimentelle Kampfdrohne mit Stealth-Eigenschaften entwickelt, die zur Erprobung und als Technologie-Demonstrator genutzt wird. Ihr Erstflug fand im Dezember 2012 statt. Die USA haben mit der Northrop Grumman X-47 ein unbemanntes Experimentalkampfflugzeug für den Start und die Landung auf Flugzeugträgern in der Entwicklung.


eye home zur Startseite
Trubadix 07. Feb 2014

Zufällig gibt es viele überraschende parallelen zwischen so gut wie allen Stealth...

Phreeze 07. Feb 2014

wasserkühlung in Russland ist eh egal, selbst wenn es friert, da es so kalt ist, dass...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PLANET SPORTS GmbH, München
  2. Planet Sports GmbH, München
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 308,95€ (Bestpreis)
  2. (Core i5-6600 + Geforce GTX 1070)
  3. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)

Folgen Sie uns
       


  1. Quadro P6000/P5000

    Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP02-Vollausbau an

  2. Jahresgehalt

    Erfahrene Softwareentwickler verdienen 55.500 Euro

  3. Sync 3

    Ford bringt Carplay und Android Auto in alle 2017er-Modelle

  4. Netzwerk

    Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone

  5. Hello Games

    No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel

  6. Master Key

    Hacker gelangen per Reverse Engineering an Gepäckschlüssel

  7. 3D-Druck

    Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren

  8. Modesetting

    Debian und Ubuntu verzichten auf Intels X11-Treiber

  9. Elementary OS Loki im Test

    Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein

  10. Mobilfunkausrüster

    Ericsson feuert seinen Konzernchef



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Vodafone EasyBox 804 Angeblich Hochladen von Schadsoftware möglich
  2. Cyber Grand Challenge Finale US-Militär lässt Computer als Hacker aufeinander los
  3. Patchday Sicherheitslücke lässt Drucker Malware verteilen

Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

  1. Re: Ein Fingerabdruck ist KEIN Passwort

    Yeeeeeeeeha | 02:32

  2. Re: Wieso lässt sich das Aussehen von Linux nich...

    corruption | 02:23

  3. Re: Nur 12 Tflops?

    keböb | 02:21

  4. Re: Schon wieder das Märchen von den IT-Gehältern

    DrWatson | 02:20

  5. Re: Schade Debian...

    1ras | 02:15


  1. 22:45

  2. 18:35

  3. 17:31

  4. 17:19

  5. 15:58

  6. 15:15

  7. 14:56

  8. 12:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel