Tablets Amazon stellt neue Kindle Fire vor

Amazon hat vier Versionen des Kindle Fire vorgestellt. Das günstigste 7-Zoll-Tablet soll nur noch 159 Euro kosten. Das Kindle Fire HD wird in einer 7-Zoll- und in einer 8,9-Zoll-Version angeboten. Eines der 8,9-Zoll-Geräte wird mit LTE ausgeliefert.

Anzeige

Mit drei neuen Kindle Fire will sich Amazon weiter auf dem Tablet-Markt etablieren. Die 7-Zoll-Variante soll günstiger werden als ihr Vorgänger. Außerdem hat Amazon-Chef Jeff Bezos das Kindle Fire HD vorgestellt, das es in zwei Versionen mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen geben wird. Das kleinere hat einen 7-Zoll-Bildschirm, das größere ein 8,9-Zoll-Display.

Das neue Kindle Fire mit 7-Zoll-Display soll doppelt so viel Arbeitsspeicher haben wie sein Vorgänger, insgesamt also 1 GByte. Die Auflösung beträgt 1.024 x 600 Bildpunkte. Zudem soll der verbaute 1,2-GHz-Prozessor 40 Prozent mehr Leistung bringen als bisher. Intern hat das Kindle 8 GByte Speicher - ebenso viel wie sein Vorgänger. Davon sollen 5,5 GByte für Nutzerdaten zur Verfügung stehen. Amazon verspricht bis zu 9 Stunden Laufzeit. Das Tablet soll 400 Gramm wiegen und die Abmessungen 189 x 120 x 11,5 Millimeter haben. Es soll 159 Euro kosten. Damit ist es um 40 US-Dollar günstiger als das erste Kindle Fire.

  • Das Kindle Fire HD mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire HD mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire HD mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire HD mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire HD mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire mit 7-Zoll-Display
  • Das Kindle Fire mit 7-Zoll-Display
Das Kindle Fire HD mit 7-Zoll-Display

Das Kindle Fire HD wird es in einer 7- und zwei 8,9-Zoll-Varianten geben, davon eines mit LTE. Die 8,9-Zoll-Tablets haben den SoC OMAP 4470 von Texas Instruments verbaut, der zwei Kerne hat und mit bis zu 1,8 GHz getaktet werden kann. Außerdem haben die 8,9-Zoll-Geräte eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten.

Das 7-Zoll-Gerät hat eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Dort ist der SoC ein OMAP 4460. In den Tablets sind IPS-Displays verbaut. Darüber hat Amazon Gorilla-Glas von Corning und einen Polarisationsfilter gelegt. Als Grafikchip kommt eine GPU von PowerVR zum Einsatz. Die Videowiedergabe auf dem 7-Zoll-Gerät erfolgt in 720p. Die Abmessungen des 7-Zoll-Tablets sind 193 x 137 x 10,3 mm und es wiegt 395 Gramm.

WLAN beherrschen die drei Tablets nach 802.11 a/b/g/n und funken demnach auch im 5-GHz-Bereich. Mit der Mimo-Technik (Multiple-Input/Multiple-Output) soll der Datendurchsatz über WLAN noch deutlich erweitert werden können. Zur Bluetooth-Unterstützung gibt es bislang keine Angaben.

Der Speicher auf allen Tablets beträgt 16 GByte oder 32 GByte. Zumindest für die 7-Zoll-Variante verspricht Amazon eine Laufzeit von 11 Stunden bei der Videowiedergabe.

Mit LTE

Von dem 8,9-Zoll-Gerät wird es auch eine Version mit LTE geben. Mit dem Tablet erhalten Anwender auch einen LTE-Vertrag direkt von Amazon. Sie können damit 250 MByte im Monat herunterladen und auf 20 GByte Speicherplatz in der Amazon-Cloud zugreifen. Außerdem erhalten Kunden einen Gutschein über 10 US-Dollar im Amazon Store.

Die Tablets haben einen Micro-HDMI-Ausgang, über den Multimediainhalte ausgegeben werden können. Die Kindle Fire HD haben zudem zwei Stereolautsprecher. Besitzer des ersten Kindle Fire mussten sich noch mit Mono begnügen. Außerdem haben alle drei Varianten eine Frontkamera für die Videotelefonie.

Android-basiertes Amazon OS

Die Tablets werden wie bisher das Kindle Fire 2 mit Amazons Android-basiertem Betriebssystem ausgestattet. Es basiert zwar auf Googles mobilem Betriebssystem, verfügt aber wieder über eine komplett eigene Bedienoberfläche und ist für das Amazon-Universum angepasst.

Das kleinste 7-Zoll-Tablet wird weiterhin unter dem Namen Kindle Fire vermarktet und soll in Deutschland ab dem 25. Oktober 2012 für 159 Euro verkauft werden. Bei Amazon.de kann es bereits vorbestellt werden.

Das kleinste Kindle Fire HD mit 7 Zoll wird ebenfalls ab dem 25. Oktober 2012 für 199 Euro erhältlich sein. Eine Version mit 32 GByte Speicher kann für 249 Euro ebenfalls bei Amazon.de vorbestellt werden. Die erste 8,9-Zoll-Version wird 299 US-Dollar, die 8,9-Zoll-Version mit LTE und 32 GByte Speicher 499 US-Dollar kosten. Beide werden ab dem 20. November 2012 in den USA verkauft. Ob und wann sie auch in Europa verfügbar sein werden, steht noch nicht fest. Vorerst werden sie nur in den USA angeboten.

Nachtrag vom 6. September 2012, 23:30 Uhr

Inzwischen sind weitere Details zu den Tablets bekanntgeworden. Wir haben den Text entsprechend angepasst. Außerdem hat das 7-Zoll-Kindle-Fire-HD nur eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten. Das haben wir ebenfalls korrigiert.


Pwnie2012 08. Sep 2012

Ich habe ncihts gegen Amazon, ich liebe Android und ich woltle es mir kaufen, aber als...

LoLTroll 08. Sep 2012

Ich kann mich noch erinnern an die Zeit vor 1990... 40 jahre lang war es so, dass viele...

mav1 08. Sep 2012

Amazon muss ja einen Grund liefern das Kindle Fire zu kaufen, aber natürlich ist das...

hiasB 07. Sep 2012

Und wie soll das gehen? Rooten, Recovery installieren, Gapps flashen? Na klar ... machen...

mav1 07. Sep 2012

Vor allem mich wundert: Als Bildschirmschoner. Heißt das ich stell das Gerät in den...

Kommentieren



Anzeige

  1. Consultant (m/w) IT-Sicherheit
    T-Systems Multimedia Solutions GmbH, verschiedene Standorte
  2. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. IT-System-Operator/in
    Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, Karlsruhe
  4. Fachinformatiker (m/w) Systemintegration
    alstria office REIT-AG, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  2. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  3. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  4. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  5. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  6. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  7. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  8. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut

  9. Netcat

    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht

  10. Haswell Refresh

    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel