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iPad 3: 42 Wörter pro Minute mehr
iPad 3: 42 Wörter pro Minute mehr (Bild: Apple)

Tablet: Hintergrundbeleuchtung erleichtert Sehgeschädigten das Lesen

iPad 3: 42 Wörter pro Minute mehr
iPad 3: 42 Wörter pro Minute mehr (Bild: Apple)

US-Augenärzte haben herausgefunden, dass Menschen mit einer bestimmten Sehschwäche auf einem iPad schneller lesen als auf Papier. Die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms erzeugt einen hohen Kontrast, was das Lesen erleichtert.

Auf E-Book-Readern soll sich besser lesen lassen als auf Tablets, weil ihre Bildschirm keine Hintergrundbeleuchtung haben. Das soll das Auge weniger ermüden als die Tabletbildschirme. Das gilt aber nicht für Menschen mit einer bestimmten Sehschwäche: Ihnen erleichtert ein Tablet das Lesen.

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Menschen, die unter einer moderaten Einschränkung des zentralen oder fovealen Sehens leiden, können einen Text auf einem Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung besser und schneller lesen als einen gedruckten. Das haben Tests ergeben, die der US-Mediziner Daniel Roth durchgeführt hat. Die Probanden hätten auf so einem Bildschirm im Schnitt 15 Wörter pro Minute mehr gelesen.

Druck, Kindle, iPad

Roth und seine Kollegen an der Robert Wood Johnson Medical School im US-Bundesstaat New Jersey ließen 100 Probanden einen gedruckten Text, einen Text auf einem Kindle-E-Book-Reader und auf einem iPad lesen, wobei auf den beiden elektronischen Lesegeräten die Schriftgröße auf 18 Punkt eingestellt war. Welche Versionen des Kindle und des iPads zum Einsatz gekommen sind, haben die Forscher nicht mitgeteilt.

Auf dem Kindle lasen die Testpersonen im Schnitt 12 Wörter pro Minute mehr als im gedruckten Text. Beim iPad fiel der Gewinn an Lesegeschwindigkeit noch deutlich höher aus: Auf dem Apple-Tablet lasen sie in der Minute mindestens 42 Wörter mehr als auf Papier. Die Probanden mit der größten Einschränkung beim Sehvermögen hätten die größten Fortschritte erzielt.

Mehr Kontrast

Nach Ansicht der Forscher ist die Hintergrundbeleuchtung für die erhöhte Lesegeschwindigkeit verantwortlich: Bei den Probanden sei die Kontrastempfindlichkeit eingeschränkt - das ist die Fähigkeit, ein Objekt getrennt von seinem Hintergrund und in Graustufen zu erkennen. Die Hintergrundbeleuchtung erzeuge aber einen starken Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund, was ihnen das Lesen erleichtere.

Durch Makuladegeneration oder durch Diabetische Retinopathie wird der Gelbe Fleck im Auge beeinträchtigt. Diese Region der Retina bietet die größte Sehschärfe. Wird sie geschädigt, lässt unter anderem das Vermögen nach, bei schlechten Lichtverhältnissen zu lesen.

Die Ergebnisse der Studie stellt Roth bei der Jahrestagung der Vereinigung der US-Augenärzte vor. Das 116. Annual Meeting of the American Academy of Ophthalmology findet derzeit in Chicago statt.


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Endwickler 13. Nov 2012

Nun, das Ergebnis bezieht sich nicht auf alle Sehschwächen sondern nur auf eine...

rush23 13. Nov 2012

Es kann aber unter Umständen gerade für die Betroffenen hilfreich sein, wenn die dadurch...

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