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Einer der FreeBSD-Gründer erkennt Notwendigkeit für neues Init an.
Einer der FreeBSD-Gründer erkennt Notwendigkeit für neues Init an. (Bild: FreeBSD)

Systemd und Launchd: FreeBSD-Gründer sieht Notwendigkeit für modernes Init-System

Einer der FreeBSD-Gründer erkennt Notwendigkeit für neues Init an.
Einer der FreeBSD-Gründer erkennt Notwendigkeit für neues Init an. (Bild: FreeBSD)

Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, benötigt FreeBSD nach Einschätzung von Gründer Hubbard einen modernen Ersatz für das Init-System. Der Systemd-Gründer Poettering gibt sich zufrieden und fordert einen stärkeren Austausch.

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Einer der FreeBSD-Gründer, Jordan Hubbard, hat in einem Vortrag auf der Konferenz MeetBSD einen Ersatz für das bisher verwendete und auf Shell-Skripten basierende Init-System rc.d unterstützt. Passend für die aktuelle Situation sei die Redewendung: "Ein Scheißhaufen lässt sich nicht polieren, lediglich bemalen." Die Hacker hätten in der Vergangenheit viel an dem Init-System gearbeitet, und es sei inzwischen für vieles geeignet. Ein neues System vereinfache wohl aber einiges.

Der Entwickler, der Technikchef des FreeBSD-Sponsors Ixsystems ist, führte auch auf, was ein entsprechendes System leisten müsse. Fundamental seien etwa ein einfaches Einchecken von Diensten, die Verwendung von Interprozesskommunikation und Timern, Hardware-Ereignisse zum Starten der Dinge sowie eine komplette Asynchronizität. Zudem sollten verschiedene Dienste nicht explizit voneinander abhängen, sondern das Vorhandensein weiterer benötigter Dienste lediglich implizit fordern.

Daraus ergäben sich für die Nutzer Vorteile und Vereinfachungen. So müssten die Abhängigkeiten verschiedener Dienste zueinander nicht mehr wie bisher statisch und vor allem manuell verwaltet werden. Dies werde automatisch übernommen und von einem im Hintergrund laufenden Vermittler überwacht, der insbesondere Fehler auffinden kann. Außerdem könnten nachinstallierte Dienste einfacher gestartet werden.

Launchd und Systemd als Beispiele

Seit einigen Jahren beschäftigen sich in verschiedenen Abständen immer wieder Entwickler mit der Portierung von Launchd. Das aus Mac OS X stammende Init-System wird aber derzeit nicht standardmäßig in FreeBSD genutzt. Hubbard selbst vermied in seinem Vortrag einen Kommentar oder weitere Ausführungen dazu.

Ebenso erwähnte er zwar auch Systemd als Beispiel für ein modernes Init-System unter Linux. Zu einer möglichen Umsetzung dieses Projekts für FreeBSD äußerte sich Hubbard aber ebenfalls nicht. Er gab jedoch zu bedenken, dass die Diskussion um Systemd in der Linux-Welt größtenteils abgeschlossen sei, da inzwischen auch "die Ewiggestrigen" die Notwendigkeit dafür begriffen hätten - auch wenn deren negative Äußerungen wohl noch eine Weile anhielten.

Erwartungsgemäß zeigte sich der Systemd-GründerLennart Poettering erfreut über die Bemerkungen Hubbards. Darüber hinaus befürworte Poettering von FreeBSD eingebrachte Innovationen in diesem Bereich und wäre "gern in der Lage, einige Ideen von Ihnen stehlen". Immerhin sei die Fortentwicklung von Launchd sowie des in Solaris eingesetzten SMF zum Stillstand gekommen.


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Anonymer Nutzer 27. Nov 2014

Zwischen den systemd-Leuten und den Kernelleuten gibt es Reibung und Linus führt einen...

pythoneer 27. Nov 2014

Es heißt zum einen systemd und zum anderen launchd :)

MarioWario 27. Nov 2014

Ein paar Argumente für den notwendigen Wandel: Irgendwann ist der x86 Geschichte, schon...

olleIcke 26. Nov 2014

"we got a gloss meter here which measures shininess in gloss units ..." Haaachh herrlich...

bstea 26. Nov 2014

Warum hält Hubbard überhaupt ein Mikro wenn der Ton nicht davon abgegriffen wird? Selbst...



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