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USB-Fingerabdruckscanner von Synaptics
USB-Fingerabdruckscanner von Synaptics (Bild: Synaptics)

Synaptics: Fingerabdrucksensor zum Nachrüsten für Notebooks

USB-Fingerabdruckscanner von Synaptics
USB-Fingerabdruckscanner von Synaptics (Bild: Synaptics)

Synaptics hat einen kleinen Fingerabdruckscanner für den USB-Port vorgestellt, der besonders für mobile Anwender interessant sein soll. Die biometrische Lösung kann auch beim Transport im Notebook verbleiben.

Der USB-Fingerabdruckscanner von Synaptics gehört zur Natural-ID-Serie des US-Herstellers und soll es Herstellern ermöglichen, ein biometrisches System als Nachrüstlösung besonders für mobile Geräte anzubieten. Das Gerät gibt es in mehreren Gehäusevarianten, die teilweise auch einen angewinkelten Sensor beinhalten, der so leichter zu sehen und damit auch vom Nutzer zu treffen sein sollte als die vertikale Variante.

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  • Synaptics-Dongle (Bild: Synaptics)
  • Synaptics-Dongle (Bild: Synaptics)
Synaptics-Dongle (Bild: Synaptics)

Der Dongle soll auch während des Transports im Gehäuse verbleiben können. Nur bei besonders eng sitzenden Hüllen könnte es zu Problemen kommen. Synaptics' Natural-ID-Lösung ist Fido-zertifiziert und kann daher mit einer Vielzahl von Authentifizierungssoftware verwendet werden.

Fido steht für Fast Identity Online und soll die Verwaltung und Nutzung digitaler Identitäten vereinfachen. Etliche Firmen aus der IT-Industrie beteiligen sich an der Fido-Allianz. Windows 10 unterstützt beispielsweise Fido 2.0 direkt. Die erste Version von Fido wurde als Standard Anfang Dezember 2014 veröffentlicht. Unter anderem unterstützt Fido Hardware-Token sowie biometrische Identifikationstechniken wie Fingerabdrucksensor oder Iris-Scanner. Auf den Windows-10-Markt zielt Synaptics auch ab.

Der Synaptics-Dongle soll erst im dritten Quartal 2016 Herstellern zur Bemusterung vorgelegt werden und im vierten Quartal 2016 in die Massenproduktion gehen.

Kopien von Fingerabdrücken sind eine Gefahr

Fingerabdruckscanner sind umstritten, weil es in der Vergangenheit oft gelang, sie mit Kopien des Abdrucks in die Irre zu führen. Eine einfache Anleitung für das Kopieren von Fingerabdrücken hatte der Chaos Computer Club (CCC) bereits im Jahr 2004 veröffentlicht. 2008 veröffentlichte der CCC Schäubles Fingerabdruck und Ende 2014 gelang es zwei Sicherheitsforschern, mit einem Teleobjektiv die Hände der Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen aus einer Distanz von zwei bis drei Metern aufzunehmen. Mit Verifinger (PDF) wandelte einer der Forscher den Abdruck aus dem Foto in einen klaren und eindeutigen Fingerabdruck um.

Touch-ID, der Fingerabdrucksensor des iPhones, wurde schon 2013 vom Chaos Computer Club überwunden. Dazu wurde ein Foto des Fingerabdrucks mit einem 1.200-dpi-Laserdrucker auf eine transparente Folie gedruckt. Auf die Folie wurde Holzleim aufgetragen. Nach der Trocknung war der Fingerabdruck in gefälschter Form fertig und musste für die Benutzung nur noch durch Anhauchen angefeuchtet werden. Auch mit leicht feuchter Play-Doh-Knete ließ sich Apples Fingerabdrucksensor nach der Herstellung einer aufwendigen Fingerabdruckkopie überlisten.

Synaptics ficht das nicht an: "Wenn man all diese Dinge berücksichtigt, ist die Fingerabdruck-Authentifikation signifikant sicherer als das Eintippen von Passwörtern", so Godfrey Cheng, Marketingleiter bei Synaptics. "Verbunden mit der Bequemlichkeit, sich nicht mehrere unterschiedliche Kennwörter merken und ändern zu müssen, sollte das die Debatte beenden."


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a.ehrenforth 07. Jun 2016

Ich hatte jetzt 2 Notebooks mit Fingerabdruckscannern und musste festsellen, dass sie...

wizzla 07. Jun 2016

gut subtrahiere das Passwort für die Plattenverschlüsselung, da dieses das Dongle nicht...

nixidee 07. Jun 2016

Also ich kann nur von einem klassischen Synaptics Fingerabdrucksensor sprechen und da...



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