Surface Microsoft zahlt für gebrauchte iPads

Mit einer Gutschriftenaktion versucht Microsoft, iPad-Nutzer zum Kauf eines Surfaces zu motivieren. Pfleglich behandelte alte iPads kauft der Konzern jetzt für mindestens 200 US-Dollar ab, die in Form eines Gutscheins ausgezahlt werden.

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Microsoft bietet ab sofort für alte iPads eine Gutschrift von mindestens 200 US-Dollar an, die in Form eines Gutscheins für den Microsoft Store ausgestellt wird. Die eingereichten Tablets müssen pfleglich behandelt worden sein und sollten das Netzteil mit Aufladekabel beinhalten. Das Angebot gilt für die iPad-Modelle 2, 3 und 4, nicht jedoch für das erste iPad.

Die Eintauschaktion gilt momentan nur für Microsoft-Stores in den USA und Kanada. Online können Nutzer ihre iPads nicht eintauschen. Microsoft bietet zwar keine direkte Gutschrift für das Surface-Tablet, sondern eine allgemeine Gutschrift für den Microsoft Store an, auf der Internetseite des Angebots weist der Hersteller aber direkt auf die eigenen Modelle hin.

  • Das Surface Pro sieht fast genauso aus wie das Surface RT. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auch die Standfußkonstruktion ist identisch, ... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...so dass das Surface Pro ohne Zubehör schnell aufgestellt werden kann. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Wer genau hinschaut, sieht ein paar Unterschiede. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Surface Pro ist dicker als das RT-Pendant und hat Lüftungslöcher für den Core-i-Prozessor. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Konstruktion des Standfußes ausgeklappt... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...und eingeklappt (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Über den Dockanschluss werden die externen Tastaturen angeschlossen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf der linken Seite ist der USB-3.0-Anschluss zu finden. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die andere Seite bietet einen Mini-Displayport, den Stromanschluss und einen sehr unauffälligen Schacht für Micro-SD-Karten. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Stromanschluss kann auch für den Stift verwendet werden. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Stift wird nicht aufgeladen, da die Wacom-Digitizer-Technik ohne Batterie auskommt. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Leider ist nun kein Platz mehr für das Netzteil. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Stift ist sehr locker mit dem Tablet verbunden. Die Halterung ist gleichzeitig eindrückbar für den Kontextklick. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die fehlende F-Tasten-Bedruckung des Touch-Covers stört, ... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...insbesondere unter Windows 8 Pro.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Wer Windows-Anwendungen nutzt, die häufig auf F-Tasten setzen, ... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...muss beim Type-Cover nicht suchen und kann zudem besser tippen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der virtuelle Radierer funktioniert leider nicht in allen Anwendungen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Spalt im Tablet bietet mehr Raum für die Tonerzeugung und sorgt für die notwendige Belüftung des Core i5. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Surface Pro mit Type-Cover (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Surface Pro mit Touch-Cover (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Eingeklapptes Touch-Cover (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Surface Pro (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Laufzeitergebnis mit Powermark im Test Productivity (Bild: Screenshot: Golem.de)
  • Full-HD-Display des Surface Pro. Die Bedienungselemente mit dem Finger zu treffen, ist nicht einfach. Auch mit dem Stift ist das pixelgenaue Treffen eine Herausforderung.(Bild: Screenshot: Golem.de)
  • Surface Pro mit Windows 8 Pro(Bild: Screenshot: Golem.de)
  • Laufzeitergebnis mit Powermark im Test Entertainment(Bild: Screenshot: Golem.de)
  • Einige Komponenten des Surface Pro(Bild: Screenshot: Golem.de)
Das Surface Pro sieht fast genauso aus wie das Surface RT. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)

Die Microsoft-Tablets wurden erst kürzlich auch in Deutschland teilweise drastisch im Preis gesenkt. So kostet das Surface RT mittlerweile 330 Euro, das Surface Pro mit Windows 8 in der günstigsten Variante 780 Euro. Ursprünglich kostete das günstigste Surface Pro 880 Euro, das Surface RT in der preiswertesten Version 480 Euro.

Angebot soll aus iPad-Nutzern Surface-Nutzer machen

Das jetzige Angebot dürfte darauf abzielen, aktuellen iPad-Nutzern das Surface schmackhaft zu machen. Ein Surface Pro kostet 800 US-Dollar, das Surface RT in den USA in der günstigsten Version 350 US-Dollar. Durch die Abgabe eines gebrauchten iPads könnte der Kunde sie mindestens 200 US-Dollar billiger bekommen.

Nach den bisherigen Preissenkungen scheint die Gutschriftenaktion nur ein weiterer Schritt in der preislich aggressiven Vermarktung der Surface-Modelle zu sein. Microsoft hatte insbesondere mit dem Surface RT erhebliche Startschwierigkeiten. Das Tablet verkaufte sich insgesamt nicht so gut, wie der Hersteller es sich erhoffte. In seinem vierten Finanzquartal musste Microsoft wegen des Surface RT 900 Millionen US-Dollar abschreiben. Zwischenzeitlich wurde das Surface RT an Bildungseinrichtungen für 200 US-Dollar verkauft.

Befristet bis Ende Oktober 2013

Die Gutschriftenaktion ist bis zum 27. Oktober 2013 befristet. Ob ein derartiges Angebot auch nach Deutschland kommen wird, ist nicht bekannt. Microsoft wird wohl am 23. September 2013 das Nachfolgemodell des Surface vorstellen.


IT.Gnom 16. Sep 2013

Endwickler 15. Sep 2013

Mal davon abgesehen, dass das jeder anders sehen kann, so sind manche Tablets auch...

AgatePalim 15. Sep 2013

Die sollte eher 1:1 tauschen, vielleicht finden sie dann Jemanden der das macht.

Peter Brülls 14. Sep 2013

Hört sich an wie Windows 8.

der kleine boss 14. Sep 2013

es geht nicht nur um die Zyklen, auch die Ladung und Temperatur spielt eine große Rolle...

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