Surface: Microsoft wird zum letzten Anbieter von Windows-RT-Tablets
Microsoft-Beschäftigte in New York warten vor der Eröffnung auf Surface-Kunden. (Bild: John Moore/Getty Images)

Surface Microsoft wird zum letzten Anbieter von Windows-RT-Tablets

Kaum noch ein Computerhersteller entwickelt neue Produkte für Windows RT. Microsoft ist laut Digitimes bald allein auf dem Markt.

Anzeige

Microsoft droht zum einzigen Anbieter von Tablets mit dem Betriebssystem Windows RT zu werden. Das berichtet die Branchenzeitung Digitimes unter Berufung auf Auftragshersteller in Taiwan. Die meisten Computerhersteller hätten bereits aufgehört, neue Produkte für Windows RT zu entwickeln, was in einiger Zeit Microsoft mit dem Surface RT der zweiten Generation zum einzigen Anbieter machen werde.

Laut einem Bericht von Techradar wird von Microsoft eine Reihe von Surface-2-Produkten vorbereitet, darunter auch ein 7-Zoll-Surface.

Das erste Surface mit Windows RT ist seit dem Start von Windows 8 und Windows RT am 26. Oktober 2012 auf dem Markt. Es ist mit Nvidias ARM-SoC Tegra 3 verfügbar.

Wegen der schwachen Nachfrage soll das Windows-RT-Tablet von Microsoft bis zum 31. August 2013 für Bildungseinrichtungen zu einem reduzierten Preis von 200 US-Dollar erhältlich sein. Das kündigte Ryan Lowdermilk, Technological Evangelist bei Microsoft, an. Das Angebot bezieht sich auf die 32-GByte-Version des Surface RT ohne Touch Cover. Mit Touch Cover soll das Tablet für Schulen 250 US-Dollar kosten, mit der mechanischen Tastatur Type Cover 290 US-Dollar.

Microsoft kündigte zudem Outlook 2013 RT an, das Tablets mit Windows RT mit dem Update auf Windows 8.1 erhalten sollen. Damit steht dann ein Outlook-Client für ARM-Tablets zur Verfügung und wird zusammen mit den anderen Office-RT-Apps gebündelt. Doch laut den Quellen der Digitimes werde dies nichts an der geringen Nachfrage ändern.

Dell hatte im Mai 2013 den Einstiegspreis seines Windows-RT-Tablets XPS 10 auf rund 300 US-Dollar reduziert. Als Golem.de das XPS 10 testete, lag der Preis für das 32-GByte-Modell noch bei 480 Euro.

Schon länger preisreduziert sind andere Windows-RT-Geräte. Samsungs Ativ Tab, das offiziell bereits aus dem deutschen Handel genommen wurde und wegen geringer Nachfrage gar nicht erst in den USA veröffentlicht wurde, wurde von vielen Händlern zu einem Preis von etwa 400 Euro angeboten. Etwas teurer ist das Vivo Tab RT von Asus, das zwischen 400 und 500 Euro kostete. Das Gerät hatten wir auch getestet, es kostete damals in der Basisversion 700 Euro.


harrycaine 24. Jun 2013

Vergleiche nicht Äpfel mit Birnen. Google hatte nie vor, mit den Geräten selber an sich...

Chl3B 21. Jun 2013

Was der Bauer nicht isst, will er nicht kennen!

wmayer 21. Jun 2013

In dem Surface Pro ist eben nicht nur Tablet und mit ordentlicher Hardware ausgestattet...

Charles Marlow 21. Jun 2013

Same old story.

baltasaronmeth 21. Jun 2013

Jeder Leser ist selbst dafür verantwortlich, Wissenslücken bei sich zu füllen. Immerhin...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Software Entwickler (m/w)
    1eEurope Deutschland GmbH, Holzgerlingen
  2. SAP HCM Key User / Spezialist (m/w) Entgeltabrechnung
    Dürr AG, Bietigheim-Bissingen
  3. Consultant Java Development (m/w)
    Triestram und Partner GmbH, Bochum
  4. SAP QM Business Analyst (m/w)
    Novartis Vaccines, Marburg on the Lahn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  2. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  3. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  4. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  5. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken

  6. Gutscheincodes

    Taxi-Unternehmer halten auch Ubertaxi für illegal

  7. Chris Roberts

    "Star Citizen ist heute besser als ich es mir erträumte"

  8. Leistungsschutzrecht

    Google keilt gegen Springer und Burda

  9. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  10. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel