Die Tischbeine des Sur40 kosten 600 Euro extra.
Die Tischbeine des Sur40 kosten 600 Euro extra. (Bild: Samsung)

Surface 2.0 Open-Source-Treiber für Microsofts Multitouch-Tisch

Für Microsofts Multitouch-Tisch Surface 2.0 gibt es einen Open-Source-Treiber. Er nutzt Libusb, um Eingaben umzusetzen. Der Code soll später im Linux-Kernel integriert werden.

Anzeige

Für Ubuntu 11.10 hat der Entwickler Florian Echtler einen Open-Source-Treiber für Microsofts Surface 2.0 entwickelt. Der Treiber nutzt die Bibliothek Libusb, um Eingaben von dem Multitouch-Tisch zu verarbeiten. Die beigelegte Anwendung View visualisiert die Eingaben über den Tisch samt Angaben der Koordinaten. Die Quelldatei enthält lediglich 172 Zeilen Code und ist für die Integration in den Linux-Kernel gedacht.

Seit Januar 2012 ist die zweite Generation von Microsofts Multitouch-Tisch verfügbar, wie der neue Partner Samsung verkündet hatte. Statt mit voluminöser Projektion mit Kameras zur Erkennung von Gegenständen im Gehäuse arbeitet Sur40 mit Pixeln, die selbstaufgelegte Gegenstände erkennen können ("Optical Sensor in Pixel"). Damit ist der Tisch deutlich schmaler geworden und lässt sich auch an der Wand wie ein Fernseher befestigen. Allerdings sind damit einige Anwendungsgebiete ausgeschlossen, die etwa das Auflegen von Gegenständen voraussetzen.

Die Hardware der Surface-Plattform wurde mit Samsungs Sur40 auch modernisiert. In dem Bildschirm steckt ein Athlon II X2 mit 2,9 GHz für beide Kerne. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß und die Festplatte fasst 320 GByte. Mit einer neuen Grafikkarte, einer Radeon HD 6570M, wird eine deutlich höhere Auflösung ermöglicht. Statt 1.024 x 768 sind es nun 1.920 x 1.080 Pixel bei einer Displaydiagonalen von 40 Zoll. Die Bildschirmhelligkeit wird mit 300 Candela/qm angegeben.

Der Preis sinkt von damals 11.000 Euro für den ersten Surface-Tisch auf nun rund 9.000 Euro, allerdings nur für den Bildschirm selbst. Für die Standbeine werden nochmals 600 Euro fällig. Die Unterscheidung zwischen einer Variante mit und ohne SDK gibt es nicht mehr. Wer mit einem Surface der ersten Generation entwickeln wollte, musste noch 13.000 Euro ausgeben.

Im normalen Handel wird der Tisch aber nicht verfügbar sein. Interessenten werden an Samsungs Distributoren Delo und Tech Data verwiesen, die den Sur40 laut Samsung bereits anbieten können.

Der Quellcode des Open-Source-Treibers liegt auf Git-Hub zum Download bereit.


layer8 14. Mai 2012

das MCP sagt nur : Ende der Kommunikation !

ozelot012 14. Mai 2012

Innovativ, leicht zu bedienen. Vielseitig einsetzbar und es macht Spass! Kann man damit...

Kommentieren



Anzeige

  1. AMG User Interface Design (m/w)
    Daimler AG, Affalterbach
  2. Administratoren / -innen IT-Netze, IT-Sicherheit
    Bundesstelle für Informationstechnik (BIT), Wiesbaden
  3. Security Architect (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. E-Commerce Reimbursement Manager EMEA (m/w)
    Abbott Diabetes Care (ADC) Division, Wiesbaden

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet
  2. TIPP: Kingston HyperX Cloud Headset
    84,90€
  3. TOPSELLER BEI ALTERNATE: G.Skill DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit
    59,90€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Internetballons

    Start von Project Loon rückt näher

  2. Digitale Audio Workstation

    Ardour 4.0 läuft unter Windows

  3. Hydradock

    Elf Ports für das Macbook 12

  4. Ramstein

    USA sollen Drohnenkrieg von Deutschland aus steuern

  5. GTA 5 im Technik-Test

    So sieht eine famose PC-Umsetzung aus

  6. 3D-Drucker

    Makerbot entlässt 20 Prozent seiner Mitarbeiter

  7. Negativauszeichnung

    Lauschende Barbie erhält Big Brother Award

  8. Bemannte Raumfahrt

    Russland will bis 2023 eigene Raumstation bauen

  9. Windows 10 für Smartphones

    Office-Universal-App kommt noch im April

  10. Keine Science-Fiction

    Mit dem Laser gegen Weltraumschrott



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Google Handschrifteingabe im Hands on: App erkennt sogar krakelige Handschriften
Google Handschrifteingabe im Hands on
App erkennt sogar krakelige Handschriften
  1. MTCast für Android Mediathek-Cast-App kehrt nicht in den Play Store zurück
  2. Parkpocket App hilft bei der Parkplatzsuche
  3. Screenpop Neuer Messenger schickt Fotos direkt auf Sperrbildschirm

P8 im Hands On: Huawei setzt auf die Kamera
P8 im Hands On
Huawei setzt auf die Kamera
  1. Huawei P8 Max Riesen-Smartphone mit 6,8-Zoll-Display kostet 550 Euro
  2. Netzwerk und Smartphone Huawei verdient 4,5 Milliarden US-Dollar
  3. Neue Kirin-Prozessoren Nächstes Google Nexus soll von Huawei kommen

Vorratsdatenspeicherung: Das erste Placebo mit Nebenwirkungen
Vorratsdatenspeicherung
Das erste Placebo mit Nebenwirkungen
  1. Überwachung Telekom begrüßt Speicherdauer der Vorratsdatenspeicherung
  2. Vorratsdatenspeicherung Regierung will Verkehrsdaten zehn Wochen lang speichern
  3. Asyl für Snowden Bundesregierung bestreitet Drohungen der USA

  1. Re: So sieht eine viel zu späte PC-Umsetzung aus

    kelzinc | 02:22

  2. Re: Hätte Apple ein vernünftiges Gerät gebaut...

    fokka | 02:12

  3. Re: Gibt es GTA5 auch auf Deutsch?

    Luebke | 02:11

  4. Re: So ein Quatsch

    fokka | 02:05

  5. Dito

    Luu | 02:03


  1. 17:54

  2. 16:33

  3. 15:56

  4. 13:37

  5. 12:00

  6. 11:05

  7. 22:59

  8. 15:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel