Sum up Am Smartphone per EC- und Kreditkarte zahlen

"Sum up" will es Selbstständigen und Kleinunternehmern ermöglichen, EC- und Kreditkartenzahlungen mit dem Smartphone anzunehmen. Vorbild dafür ist das US-Unternehmen Square, das vor kurzem eine Partnerschaft mit Starbucks verkündet hat.

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Nach rund viermonatiger Testphase bietet Sum up ab sofort seine mobile Zahlungslösung in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Irland an: Dabei wird das Smartphone mit einem kleinen Zusatzgerät und einer App zum EC- und Kreditkartenleser. App und Kartenleser sind kostenlos, auch eine monatliche Gebühr gibt es nicht. Sum up berechnet stattdessen 2,75 Prozent des Umsatzes pro Transaktion mit dem Kartenleser als Provision.

Der kostenlose Kartenleser wird an den Kopfhöreranschluss eines iPhones, iPads oder Android-Smartphones gesteckt. Anschließend wird der zu zahlende Betrag in die App eingegeben oder aus einer Liste von zuvor angelegten Produkten ausgewählt. Anschließend steckt der Kunde seine Kredit- oder EC-Karte in den Kartenleser, bestätigt den Betrag mit seiner Unterschrift per Finger direkt auf dem Display und bekommt die Rechnung anschließend sofort an seine E-Mail-Adresse oder optional via SMS zugesandt.

Sämtliche Daten würden verschlüsselt übertragen, verspricht Sum up. Dabei ist Sum up PCI-DSS-zertifiziert.

Es ist fast identisch mit seinem US-Vorbild Square. Square ermöglicht es jedermann, mit einem Kreditkartenleser am Smartphone Zahlungen per Kreditkarte zu akzeptieren. Den dazu notwendigen Kreditkartenleser verschickt Square kostenlos, berechnet aber bei allen Zahlungen eine Gebühr von 2,75 Prozent. Das Unternehmen zählt zu den spannendsten Startups in den USA, wickelt es doch mittlerweile aktuell Zahlungen von hochgerechnet 6 Milliarden US-Dollar pro Jahr ab und zählt mehr als 1 Million Nutzer.

Anders als Square unterstützt Sum up auch die hierzulande häufig genutzten EC-Karten. Insgesamt sind allein in Deutschland 125 Millionen EC- und Kreditkarten im Umlauf.

Sum up konnte sich eine Finanzierung in zweistellige Millionenhöhe sichern. Unter den Investoren sind b-to-v Partners, Shortcut Ventures, Tengelmann Ventures und Klaus Hommels, der schon früh in Skype, Facebook und Xing investierte. Sum up beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit mehr als 100 Mitarbeiter in Berlin, London und Dublin.


Shago 23. Aug 2012

Es fallen nicht nur die 2,75 % Gebühren an. Unter deren Gebühren findet man noch die...

the_spacewürm 23. Aug 2012

LOL'd

CarlZeiss 23. Aug 2012

Aber in deren normale Lesegeräte schon oder wie?

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