Abo
  • Services:
Anzeige
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia (Bild: Georges Gobet/AFP/Getty Images)

Suchmaschinen: Milliardenstrafe gegen Google in der EU wahrscheinlicher

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia (Bild: Georges Gobet/AFP/Getty Images)

EU-Wettbewerbskommissar Almunia ist mit Googles Kompromissvorschlägen nicht zufrieden. Google soll eigene Dienste bei Suchergebnissen besser platzieren als konkurrierende Angebote.

Googles Zugeständnisse im Streit um die Benachteiligung von Konkurrenten in Suchergebnissen reichen der EU-Kommission nicht aus. "Wir werden Google wahrscheinlich auffordern, die Vorschläge nachzubessern", sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters im Brüsseler Europaparlament. In dem seit November 2010 laufenden Kartellverfahren droht Google eine Geldbuße von maximal zehn Prozent des im vergangenen Geschäftsjahr erzielten Gesamtumsatzes.

Anzeige

Das würde für Google eine Strafe in Milliardenhöhe bedeuten. Allein im vierten Quartal 2012 stieg der Umsatz um 36 Prozent auf 11,34 Milliarden US-Dollar. Durch die zunehmende wirtschaftliche Konkurrenz zwischen den USA und Europa werden solche Strafen tatsächlich verhängt: Im März 2013 hat die EU-Kommission Microsoft eine Geldbuße in Höhe von 561 Millionen Euro auferlegt. Das Softwareunternehmen sei "seiner Verpflichtung, Nutzern die problemlose Wahl ihres bevorzugten Webbrowsers über einen Auswahlbildschirm zu ermöglichen, nicht nachgekommen."

Almunia hatte Google im Mai 2012 eine letzte Frist eingeräumt und vier Problembereiche benannt. So soll Google eigene Dienste bei Suchergebnissen besser platzieren als konkurrierende Angebote, mit Werbepartnern Exklusivverträge unterhalten, seine Werbeplattform Adwords schwer übertragbar auf andere Dienste gemacht haben und Inhalte von anderen Suchanbietern in seine Angebote kopieren.

Im Juli 2012 hatte Google-Chef Eric Schmidt einen Brief mit Vorschlägen für einen Kompromiss vorgelegt. "Wir haben einen Vorschlag zu den vier Bereichen gemacht, bei denen die Europäische Kommission Bedenken hat", teilte das Unternehmen mit. Mit dem Brief hatte Google erstmals konstruktiv auf die Vorwürfe der Wettbewerbshüter reagiert.


eye home zur Startseite
SoniX 31. Mai 2013

Ich würde eher sagen 65% sehen erst überhaupt keine Anzeigen weil sie Adblocker...

Anton54 31. Mai 2013

Es geht hierbei nicht um den Wettbewerb unter Suchmaschinen. Es geht darum, das Google...

Anton54 31. Mai 2013

Im Beispiel der Suchmaschine hast Du recht - es gibt andere! Aber keiner nutzt sie und...

Anton54 30. Mai 2013

Puuuh Leute!!! Das ist ja das Prob: Checkt doch endlich, dass er IE eben kein sonderlich...

Anton54 30. Mai 2013

Leider nicht mehr! Google hat den Nutzern zu Beginn wirklich ein sehr gutes Produkt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Münster
  2. T-Systems International GmbH, Berlin
  3. über OPTARES GmbH & Co. KG, Großraum München
  4. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Lone Survivor, Riddick, Homefront, Wild Card, 96 Hours Taken 2)
  3. (u. a. Homefront 7,97€, The Wave 6,97€, Lone Survivor 6,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Ransomware

    Trojaner Fantom gaukelt kritisches Windows-Update vor

  2. Megaupload

    Gericht verhandelt über Dotcoms Auslieferung an die USA

  3. Observatory

    Mozilla bietet Sicherheitscheck für Websites

  4. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  5. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  6. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  7. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  8. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  9. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  10. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe

8K- und VR-Bilder in Rio 2016: Wenn Olympia zur virtuellen Realität wird
8K- und VR-Bilder in Rio 2016
Wenn Olympia zur virtuellen Realität wird
  1. 400 MBit/s Telefónica und Huawei starten erstes deutsches 4.5G-Netz
  2. Medienanstalten Analoge TV-Verbreitung bindet hohe Netzkapazitäten
  3. Mehr Programme Vodafone Kabel muss Preise für HD-Einspeisung senken

  1. Re: IMHO: FTTH ist auch ziemlicher overkill

    RipClaw | 20:32

  2. Re: Die werden ihn wohl ausliefern

    Friedrich.Thal | 20:30

  3. Re: Ist doch billiger

    plutoniumsulfat | 20:29

  4. Zu wenig Antennen? Seit froh. Lieber bei MS...

    Dextr1n | 20:20

  5. Re: 30 Stunden auf Abruf ?!?

    DrWatson | 20:17


  1. 13:49

  2. 12:46

  3. 11:34

  4. 15:59

  5. 15:18

  6. 13:51

  7. 12:59

  8. 15:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel