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Cäsars Text bricht ab: Weltliteratur analysieren mit Wolfram Alpha
Cäsars Text bricht ab: Weltliteratur analysieren mit Wolfram Alpha (Bild: Wolfram Alpha/Screenshot: Golem.de)

Suchmaschine: Wolfram Alpha analysiert Shakespeare-Dramen

Cäsars Text bricht ab: Weltliteratur analysieren mit Wolfram Alpha
Cäsars Text bricht ab: Weltliteratur analysieren mit Wolfram Alpha (Bild: Wolfram Alpha/Screenshot: Golem.de)

Das Wolfram-Alpha-Team hat seine Suchmaschine auf die Dramen von William Shakespeare und einige Romane der Weltliteratur losgelassen. Nutzer können die Werke mit ihrer Hilfe analysieren.

Herman Melvilles Roman Moby Dick enthält 215.517 Wörter im englischen Original. Damit ist es mehr als doppelt so lang wie Die Abenteuer des Huckleberry Finn - der Roman von Mark Twains besteht nur aus 112.080 Wörtern. Die Romanautoren schreiben gern lange Sätze: Twain presst im Schnitt 18,23 Wörter zwischen zwei Punkte, der sperrige Melville gar 23,2. Da fassen sich die Protagonisten des englischen Dramatikers William Shakespeare kürzer: Aus 13,1 Wörtern besteht der durchschnittliche Satz seines Stückes Macbeth.

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Suchmaschine mit Shakespeare gefüttert

Derlei Informationen spuckt ab sofort die Suchmaschine Wolfram Alpha aus. Die Entwickler haben sie mit dem Gesamtwerk Shakespeares sowie mit verschiedenen weiteren Werken der Weltliteratur gefüttert. Nutzer können diese nun mit Hilfe der Suchmaschine genau untersuchen.

Neben Angaben über die Gesamtzahl der Wörter oder der Anzahl der verschiedenen Wörter kann der Nutzer auch Informationen über die verschiedenen auftretenden Personen und ihr Gewicht in einem der Shakespeare-Dramen extrahieren. Wolfram hat sogar die Dialoge der Dramen in Zeitachsen aufgeteilt, so dass erkennbar wird, wann eine Figur auftritt.

Wo bleibt Cäsar?

"Wenn man sich zum Beispiel die Dialogübersicht von Julius Cäsar anschaut, stellt man fest, dass Brutus und Cassius im ganzen Stück Dialoge haben, während Cäsars Text etwa in der Mitte aufhört", schreiben die Entwickler im Wolfram-Alpha-Blog. "Warum nur?"

Was den durchschnittlichen Suchmaschinennutzer indes eher kaltlassen dürfte, bietet beispielsweise Literaturwissenschaftlern ein interessantes Werkzeug zur Textanalyse.


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__destruct() 12. Apr 2012

Wieso dürfen die sich eigentlich Wissenschaftler nennen? Imho sind die so viel...

myr0 11. Apr 2012

YOU SHALL NOT SIMPLY PASS INTO MORDOR!

myr0 11. Apr 2012

Ignorant! :D

LH 11. Apr 2012

Das dürfte eher an deinem Umfeld liegen, und den Erfahrungen die du mit dieser gemacht...

napi 11. Apr 2012

1. Lern mal schreiben !! 2. Wenn es dich doch nicht interessiert lies es nicht durch und...



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