Abo
  • Services:
Anzeige
Wissenschaftsmagazin Substanz: wöchentlich als kostenpflichtige App
Wissenschaftsmagazin Substanz: wöchentlich als kostenpflichtige App (Bild: Fail Better Media)

Substanz Crowdfunding-Kampagne für digitales Wissenschaftsmagazin

Zwei Hamburger Journalisten wollen ein Wissenschaftsmagazin gründen, das ausschließlich digital erscheinen soll. Per Crowdfunding wollen sie die Entwicklung der App finanzieren.

Anzeige

Journalismus ins Zeitalter der Mobilgeräte zu übertragen - das ist das Ziel von Georg Dahm und Denis Dilba: Die beiden Hamburger wollen mit Substanz ein Wissenschaftsmagazin herausbringen, das ausschließlich digital erscheint. Die Entwicklung wollen sie zum Teil über Crowdfunding finanzieren.

Die beiden haben dafür das Unternehmen Fail Better Media gegründet. Sie wollen ein Magazin machen, das - so der Anspruch - "Wissenschaft neu erzählt". Die Autoren sollen die Möglichkeit bekommen, ein Thema zu recherchieren und zu bearbeiten, wie es diesem angemessen ist, nicht wie es Tagesaktualität oder Layout vorgeben.

Digitales Experimentierfeld

Das Magazin soll explizit ein Experimentierfeld für neue Darstellungsformen sein: Ein Artikel werde so gestaltet, dass der Inhalt am besten verständlich werde. Das könne in Textform sein, mit Multimedia-Elementen, interaktiven Infografiken, Filmen, als Audio-Slideshow und sogar als Graphic Novel. "Entscheidend ist, was die Geschichte am besten erzählt, was die Erkenntnisse am besten vermittelt."

Substanz soll wöchentlich als App für Tablets, Smartphones und PCs erscheinen, und zwar für alle Plattformen. Finanziert werden soll der digitale Wissenschaftsjournalismus über den Verkauf der App, die es sowohl als Einzelausgabe als auch im Abonnement geben wird, sowie über Werbung. Diese werde "aber dezent eingebunden", versprechen Georg Dahm und Denis Dilba, "in guter Print-Magazin-Tradition. Bei uns werden sich keine Blinkebanner über den Bildschirm legen."

Crowdfunding bis März

Die Entwicklung der App wollen sie per Crowdfunding finanzieren. Über eine Kampagne auf der Plattform Startnext wollen sie 30.000 Euro einsammeln. Sie läuft noch bis zum 22. März.

Der Unternehmensname Fail Better bezieht sich übrigens auf ein Zitat von Samuel Beckett, aus dessen Prosastück Worstward Ho: "Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better." ("Immer versucht. Immer gescheitert. Macht nix. Versuch es wieder. Scheitere wieder. Scheitere besser.")

Mit Scheitern haben die beiden Erfahrung: Sie haben bereits bei der Financial Times Deutschland und der deutschen Ausgabe des New Scientist gearbeitet. Beide wurden eingestellt.


eye home zur Startseite
kasperlitheater 06. Feb 2014

Ich lese regelmässig das Freie Magazin auf http://www.freiesmagazin.de. Es geht in den...

Trubadix 06. Feb 2014

Sehe ich genauso. Guter Jornalismus sollte auch belohnt werden. Was erwartest du denn...

Natchil 05. Feb 2014

Geht da auch Bitcoin? Habe keine Lust sonst irgendwie zu zahlen, zu umständlich.

Alexspeed 05. Feb 2014

Sehe ich auch so, da braucht man keine 30000? für!! O.o



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. INEOS Styrolution Group GmbH, Frankfurt am Main
  4. LEITWERK AG, Appenweier, Freiburg oder Karlsruhe


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 699,00€
  2. 127,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Besucher können die Hololens im Kennedy Space Center nutzen

  2. MacOS 10.12

    Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra

  3. IOS 10.0.2

    Apple beseitigt Ausfälle der Lightning-Audio-Kontrollen

  4. Galaxy Note 7

    Samsung tauscht das Smartphone vor der Haustür aus

  5. Falcon-9-Explosion

    SpaceX grenzt Explosionsursache ein

  6. Die Woche im Video

    Schneewittchen und das iPhone 7

  7. 950 Euro

    Abmahnwelle zu Pornofilm-Filesharing von Betrügern

  8. Jailbreak

    19-Jähriger will iPhone-7-Exploit für sich behalten

  9. Alle drei Netze

    Ericsson und Icomera bauen besseres Bahn-WLAN

  10. Oculus Rift

    Palmer Luckey im Netz als Trump-Unterstützer geoutet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starship Technologies: Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragt
Starship Technologies
Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragt
  1. Recore Mein Buddy, der Roboter
  2. Weltraumforschung DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen
  3. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben

PES 2017 im Test: Vom Feeling her ein gutes Gefühl
PES 2017 im Test
Vom Feeling her ein gutes Gefühl

Classic Computing 2016: Wie Nordhorn für ein Wochenende zu Nerdhome wurde
Classic Computing 2016
Wie Nordhorn für ein Wochenende zu Nerdhome wurde
  1. Fifa 17 Was macht Dragon Age in meiner Fifa-Demo?
  2. Feuerwerkwettbewerb Pyronale 2016 Erst IT macht prächtige Feuerwerke möglich
  3. Flüge gecancelt Delta Airlines weltweit durch Computerpanne lahmgelegt

  1. Re: 30 Sekunden Werbung für ein 4-min Video?!

    lgo | 10:31

  2. Unterstreicht die Mentalitaet in der Apple...

    Unwichtig | 10:14

  3. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Plasma | 10:10

  4. Re: Da fehlt was!!!

    basharan | 10:06

  5. Senior Vice President of People Operations

    Plasma | 10:03


  1. 12:51

  2. 11:50

  3. 11:30

  4. 11:13

  5. 11:03

  6. 09:00

  7. 18:52

  8. 17:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel