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Was früher der Gameboy war, ist für viele Kinder heute das Smartphone.
Was früher der Gameboy war, ist für viele Kinder heute das Smartphone. (Bild: Greg Baker/AFP/Getty Images)

Zwei Drittel der Eltern verbieten ihren Kindern das Internet

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Einer der interessantesten Aspekte der Studie ist, wie kleine Kinder das Internet wahrnehmen. Auch wenn eine genaue Definition der Nutzung wie erwähnt schwierig ist, sind sich bereits kleine Kinder der Möglichkeiten des Internets bewusst. Ein Beispiel zeigt, dass Dreijährige in der Lage sind, einen Browser zu öffnen, die Adressleiste zu klicken und über das Youtube-Symbol den Videodienst aufzurufen. Knapp die Hälfte der Sechsjährigen wisse zudem, dass man im Internet Filme und Musik tauschen kann.

95 Prozent der Achtjährigen kennen Online-Communitys wie Facebook und Messenger wie Whatsapp, 20 Prozent von ihnen nutzen Messenger sogar aktiv - und das obwohl die Software eigentlich erst ab 13 Jahren erlaubt sei. Die Autoren schreiben: "Online-Communitys kommt hier zum Teil schon die Funktion eines eigenen, von den Eltern unabhängigen Kommunikationsraums zu, in welchem Kinder beginnen, sich im Knüpfen von Kontakten zu anderen zu üben."

Risiken überwiegen die Chancen - laut den Eltern

Viele Eltern sind dennoch kritisch, ihrer Ansicht nach überwiegen die Risiken die Chancen, ermittelten Divsi und Sinus. Über alle Milieus hinweg verbieten zwei Drittel ihren drei- bis achtjährigen Kindern rigoros die Internetnutzung. Als größte Gefahren gelten nicht kindgerechte Inhalte, der mögliche Kontakt zu Unbekannten, Cyber-Mobbing oder ein Einbruch in die Privatsphäre. Erst mit steigendem Alter der Kinder nehmen die Vorbehalte der Eltern ab.

Nur 52 Prozent der Eltern aller Milieus gaben an, sich mit dem Internet gut auszukennen, unter Familien mit einfacher formaler Bildung sind es sogar nur 27 Prozent. Was die Studie dann am Ende auch enthüllt, ist einmal mehr die Frage nach der Medienkompetenz: Je früher Kinder mit dem Internet in Berührung kommen, desto mehr Herausforderungen warten auf die Eltern. Und nicht alle sind ihnen gewachsen.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erklärte bei der Vorstellung der Studie folglich: "Wir müssen die Medienkompetenz der Familien fördern, damit Bildungs- und Teilhabechancen allen Kindern und Jugendlichen gleichermaßen offen stehen."

 Studie: Schon Dreijährige wissen, wie sie Youtube finden

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User_x 24. Jun 2015

eben. Extrovertiert kommt weiter. Was ist also besser, als dem kind von vornherein...

Lapje 24. Jun 2015

Das ist ja wohl eher unsere Generation...^^

Lapje 24. Jun 2015

Denke mal vom renomierten Birnbaum-Institut?

Jasmin26 23. Jun 2015

mal andersrum, wie gross schätzt du deine "Medienkompetenz" ein .... wenn sich dir das...



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