Abo
  • Services:
Anzeige
Staatssekretärin Brigitte Zypries auf der IFA 2014 am Stand von Vodafone und Kabel Deutschland
Staatssekretärin Brigitte Zypries auf der IFA 2014 am Stand von Vodafone und Kabel Deutschland (Bild: Messe Berlin)

Streit mit Netzagentur: Bundeswirtschaftsministerium stellt sich gegen Routerzwang

Offenbar ist die neue Fassung der Tranzparenzverordnung, die einen Routerzwang wieder zulässt, nicht mit dem Bundeswirtschaftsministerium abgesprochen gewesen. Während die Bundesnetzagentur weiter schweigt, stellte das übergeordnete Ministerium dies nun klar.

Anzeige

Das Bundeswirtschaftsministerium stellt sich beim Routerzwang gegen die Bundesnetzagentur. Eine Sprecherin sagte der Wirtschaftswoche: "Die Verordnung bedarf der Zustimmung des Wirtschaftsministers." Die Bundesnetzagentur hatte zuvor überraschend ihre Position geändert und im aktuellen Entwurf der Tranzparenzverordnung erklärt, Internetprovider müssten ihre Kunden vor Vertragsabschluss darauf hinweisen, wenn "das integrierte Zugangsgerät vom Kunden nicht ausgetauscht werden darf". In der früheren Version vom Februar 2014 hieß es noch, es müsse einen "Hinweis auf Austauschbarkeit des Netzabschlussgeräts mit frei am Markt verkäuflichen Geräten" geben.

Auf Nachfrage der Wirtschaftswoche kündigte das Wirtschaftsministerium an, eine genaue Prüfung vorzunehmen, "inwieweit die vorgesehene Verordnungsregelung" missverständlich sei. Die Parlamentarische Staatsekretärin im Wirtschaftsministerium, Brigitte Zypries (SPD), betonte laut Wirtschaftswoche am 25. September: "Ich setze mich dafür ein, den Internetnutzern freie Routerwahl zu ermöglichen."

Die Bundesnetzagentur hatte am Donnerstag auf Anfrage von Golem.de angekündigt, sich in Kürze zu der Frage der Routerwahl zu äußern. Eine Stellungnahme werde derzeit noch intern abgestimmt, sagte ein Sprecher. Bisher ist dazu jedoch noch nichts veröffentlicht worden.

Eine Sprecherin der Bundesnetzagentur hatte im Juli 2014 erklärt, der Entwurf der Transparenzverordnung werde in den nächsten Wochen mit den Bundesministerien noch einmal besprochen. Dann werde der Entwurf an den Bundestag weitergeleitet, um das erforderliche Einvernehmen herzustellen. Ziel sei, dass "die Transparenzverordnung im Herbst in Kraft treten kann".


eye home zur Startseite
tkris 29. Sep 2014

Den einzigen positiven Aspekt den ich an Ferngewarteten Routern sehe ist, das Nutzer...

tkris 29. Sep 2014

Nachdem ich folgenden Bericht bei golem.de gelesen habe: http://www.golem.de/news/bitmi...

Neuro-Chef 28. Sep 2014

Wohl aus den gleichen Gründen, wegen derer man diese verbieten oder zum Loggen zwingen...

Winchester 27. Sep 2014

Grundsätzlich können auch die kleinen Modems echten Dualstack. Es wird nur nicht von KD...

lupolt 27. Sep 2014

Ein eigener Router ist schon was wunderbares, besonders wenn man bereits Erfahrungen mit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Deutschland GmbH & Co. KG, Großraum Düsseldorf
  2. BUYIN GmbH, Bonn
  3. über Robert Half Technology, Frankfurt am Main
  4. Deutsche Telekom AG, Darmstadt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-6600K + Geforce GTX 1070 OC)
  2. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)
  3. (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT


  1. Microsoft

    Gamertag verfällt bei Nichtnutzung

  2. SE730

    Adata will die kleinste externe SSD der Welt haben

  3. Volata Bike

    Computer im Fahrradlenkervorbau und Elektroschaltung

  4. Blincam

    Brillenkamera löst beim Blinzeln aus

  5. Case Remote Air

    WLAN-Fernbedienung für DSLRs entwickelt

  6. China

    Dropbox-Alternative Seafile im Streit mit Mutterkonzern

  7. Verizon Communications

    Yahoo hat einen Käufer gefunden

  8. Deutschland

    Preiserhöhung bei Netflix jetzt auch für Bestandskunden

  9. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  10. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

  1. Re: Ein Bezahlmodell pro Volumen wäre doch sinnvoll

    Lügenbold | 09:58

  2. deutscher Kleingeist

    Lügenbold | 09:54

  3. Warum können die Hersteller das nicht selber?

    subjord | 09:51

  4. Re: Kindergarten?

    Mithrandir | 09:50

  5. Re: Gab es dafür jemals einen Markt?

    schueppi | 09:49


  1. 10:07

  2. 09:11

  3. 08:31

  4. 07:42

  5. 07:25

  6. 15:30

  7. 14:13

  8. 12:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel