Streamingportal: Kino.to nicht mehr unter Kontrolle der Staatsanwaltschaft
Der Gründer und Chef von Kino.to (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Streamingportal Kino.to nicht mehr unter Kontrolle der Staatsanwaltschaft

Durch eine Sicherheitslücke im Nameserver ist die Adresse Kino.to von Hackern übernommen worden. Kino.to gehört weiterhin dem Gründer von Kino.to, Dirk B., dessen Prozess am 22. Mai 2012 weitergeht.

Anzeige

Die von der Generalstaatsanwaltschaft beschlagnahmte Webadresse Kino.to ist wegen einer Sicherheitslücke übernommen und umgeleitet worden. "Nach unseren Vermutungen ist der Eigner der Webadresse weiterhin der Gründer von Kino.to, Dirk B., gegen den derzeit das Verfahren läuft", sagte eine Sprecherin der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen). Die Techniker der Staatsanwaltschaft seien über den Vorgang informiert worden. Der Prozess gegen Dirk B. wird am 22. Mai 2012 vor dem Landgericht Leipzig fortgesetzt.

Im Juni 2011 hatten Ermittler rund 20 Wohnungen und Geschäftsräume der mutmaßlichen Kino.to-Betreiber und Rechenzentren durchsucht und das illegale Streamingportal offline genommen.

Unter der Webadresse ist weiterhin der Warnhinweis der Strafverfolgungsbehörden zu lesen, allerdings mit einem Zusatz von Pin3apple & Chomik. Dort heißt es: "Wir haben einen gravierenden Fehler in der Administration der Domain Kino.to entdeckt, der es theoretisch jedem ermöglicht hat, die Domain zu übernehmen. Wir haben deshalb aus Sicherheitsgründen die Domain selbst übernommen und leiten sie nun wie gewohnt auf die Meldung der Kriminalpolizei." Um einen Hack habe es sich strenggenommen nicht gehandelt, da kein Eindringen in fremde Systeme oder die Umgehung von Sicherheitsmechanismen nötig gewesen seien. "Wir hoffen und bitten Sie darum, unsere freundliche Geste nicht mit einem Strafverfahren oder Ähnliches zu erwidern, da wir die Domain lediglich vor weiteren Hackerangriffen schützen wollen."

Im Forum des Onlinemagazins Gulli.com bestätigte ein Nutzer mit dem Namen Pin3apple, dass die Lücke den ehemaligen Nameserver betrifft. "Einzelheiten werden dann morgen in einem Statement veröffentlicht, vorausgesetzt, die GVU zeigt sich einsichtig und lernfähig."


fratze123 22. Mai 2012

normalerweise werden die entsprechenden rechner eingepackt und mitgenommen. es gibt...

7hyrael 21. Mai 2012

die werden vermutlich vor mitte Juni nichtmal bemerken dass da irgendwas im busch war...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) für Testsysteme im Bereich Mobilgeräte
    AMS Software & Elektronik GmbH, Flensburg
  2. Senior Produkt Manager (m/w)
    Sophos Technology GmbH, Karlsruhe
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) - Hardwarenahe Software-Entwicklung
    R. STAHL HMI Systems GmbH, Köln
  4. Entwicklungsingenieur Ethernet-Kommunikation (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen bei Stuttgart (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Echtzeit-Überwachung

    BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

  2. Xiaomi

    Design des Mi4 von Apple "inspiriert"

  3. Terrorabwehr

    Kriterien für Aufnahme in US-Terrordatenbank enthüllt

  4. Open Name System

    DNS mit Namecoin-Blockchain

  5. In eigener Sache

    Computec Media veröffentlicht Spielevideo-App Games TV 24

  6. Google-Suchergebnisse

    EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung

  7. Dating

    Parship darf Widerruf nicht mit hoher Rechnung verhindern

  8. O2

    Neue Prepaid-Tarife erlauben Datenmitnahme in den Folgemonat

  9. Freie .Net-Implementierung

    Mono soll schneller werden

  10. Oneplus One

    Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Nvidia Shield Tablet ausprobiert: Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
Nvidia Shield Tablet ausprobiert
Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
  1. Tegra K1 Start von Nvidias Shield Tablet zeichnet sich ab
  2. GM200 und GM204 Nvidias große Maxwell-GPUs zeigen sich beim Zoll
  3. Dual-GPU-Grafikkarte EVGA macht Titan-Z schmaler und leiser als Nvidia

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel