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Amazon Prime (Bild: Tommaso Boddi/Getty Images for Amazon)

Streaming: Amazon soll eigenen Internet Service Provider planen

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Amazon Prime (Bild: Tommaso Boddi/Getty Images for Amazon)

Amazon prüft, ob es in Europa als Internet Service Provider auftreten kann, um seine Prime Services zusammen mit dem Internetzugang zu verkaufen. Dafür kommen regulierte Landesmärkte wie Deutschland und Großbritannien in Betracht.

Amazon prüft den Aufbau eines eigenen Internet Service Providers in Europa. Das berichtet das Onlinemagazin The Information unter Berufung auf eine informierte Person. Damit könnte Amazon Kunden einen Internetzugang zusammen mit Prime Streaming Video anbieten.

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Der US-Onlinekonzern könnte so in Konkurrenz zu TV-Kabelnetzbetreibern treten, die Internetzugang und das Fernsehprogramm verkaufen. Amazon bietet seine Prime Services und Abonnements auf dem Heimatmarkt bereits bei Starz an, einem US-amerikanischem Pay-TV-Sender von Kabel- und Satellitenfernsehen.

Pläne für den Aufbau eines eigenen Festnetzes soll es noch nicht geben, weshalb Amazon als Weiterverkäufer von Internetzugängen in fremden Netzen auftreten müsse.

In Teilen von Europa werden die Festnetze staatlich reguliert, weshalb anderen Betreibern der Zugang gewährt und Vorleistungsprodukte geboten werden müssen. The Informationen nennt hier Großbritannien, die British Telecom (BT) und Deutschland, "wo der größte Provider Deutsche Telekom seine Netzwerke für Provider wie United Internet und Vodafone Deutschland öffnen muss."

Amazon will mehr Prime-Kunden

In den USA seien Kabelnetzbetreiber dagegen nicht gezwungen, ihr Netz für Konkurrenten zu öffnen. Auch in Deutschland ist das TV-Kabelnetz nicht reguliert.

Amazon erhöhte im März 2014 den Preis von Amazon Prime von 79 US-Dollar im Jahr auf 99 US-Dollar. In Deutschland war die Jahresgebühr für Amazon Prime, die zuvor 29 Euro kostete, im Februar 2014 auf 49 Euro im Jahr erhöht worden.

Die Flatrate Amazon Prime verspricht schnellen "kostenfreien Premiumversand". Amazon liefert Bücher oder Kalender ohnehin portofrei. "Deshalb reicht schon ein Taschenbuch für 50 Cent im Warenkorb, um den üblichen 3 Euro Portokosten zu entgehen. Ab einem Bestellwert von 29 Euro streicht Amazon jegliche Versandkosten von der Rechnung", erklärte die Verbraucherzentrale.

In Amazon-Prime ist zudem eine Leihbücherei für Kindle-Bücher sowie ein Streamingdienst für Filme enthalten. Tausende Filme und Serien lassen sich damit abrufen. Viele Titel, auch ältere, sind jedoch kostenpflichtig.


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logged_in 20. Okt 2016

Also ich finde die Verpackungen sehr praktisch. In die Kartons tue ich immer meinen...

Squirrelchen 19. Okt 2016

Sorry, aber auch dann habe ich bereits "scheinbare" Auswahl durch die Reseller (1&1...

User_x 19. Okt 2016

...ja, aber wehe du lässt ne retoure los... sperren die dir das Internet <<>>

FattyPatty 19. Okt 2016

Ich hab aktuell vdsl50 von 1&1 und das läuft anscheinend komplett über Telekom, hab auch...



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