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Herzstück des Storage Pod 4.0 sind zwei Karten des Typs Highpoint Rocket 750.
Herzstück des Storage Pod 4.0 sind zwei Karten des Typs Highpoint Rocket 750. (Bild: Backblaze)

Storage Pod 4.0: Speicherlösung für 180 TByte als Open Source

Herzstück des Storage Pod 4.0 sind zwei Karten des Typs Highpoint Rocket 750.
Herzstück des Storage Pod 4.0 sind zwei Karten des Typs Highpoint Rocket 750. (Bild: Backblaze)

Backblaze hat die 4. Generation der Open-Source-Speicherlösung Storage Pod vorgestellt. Damit können nach derzeitigem Stand der Technik kostengünstig 180 TByte Speicherkapazität verwaltet werden. Mit größeren Festplatten wären gar 270 TByte möglich.

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Der Storage Pod 4.0 kann mit maximal 45 Festplatten im 3,5-Zoll-Format bestückt werden. Werden die derzeitig recht günstigen 4-TByte-Modelle (Seagate ST4000DM000 oder HGST HDS5C4040ALE630) verwendet, ergibt das eine Gesamtkapazität von 180 TByte.

  • Herzstück des Storage Pod 4.0 sind zwei Karten des Typs Highpoint Rocket 750. (Bild: Backblaze)
  • Storage Pod 3.0 (l., mit zwei Netzteilen) neben Storage Pod 4.0 mit nur noch einem Netzteil (Bild: Backblaze)
Storage Pod 3.0 (l., mit zwei Netzteilen) neben Storage Pod 4.0 mit nur noch einem Netzteil (Bild: Backblaze)

Zwar gibt es auch Festplatten mit 5 und 6 TByte, doch die sind noch in geringen Stückzahlen zu haben und vergleichsweise teuer. Dennoch ließen sich so bis zu 270 TByte speichern. Im Gegensatz zu den vorherigen Modellen hat Backblaze als Erfinder der Speicherlösung eine andere Anbindung der Festplatten an den integrierten Rechner entwickelt.

Herz des auf Linux basierenden Storage Pods 4.0 sind ein Intel Core i3-3240 (Ivy Bridge), 8 GByte RAM sowie das Supermicro-Motherboard MBD-X9SCL-F im Micro-ATX-Format und nur noch ein einziges 850-Watt-Netzteil. Eine Redundanz bei der Stromversorgung war jedoch auch bei den Vorgängermodellen, die mit zwei Netzteilen ausgestattet waren, nicht gegeben. Beide wurden gebraucht, um die Geräte zu versorgen.

Anstelle der in den vorherigen Storage Pods verwendeten neun Backplanes mit jeweils fünf SATA-Anschlüssen sowie drei 4-Port-PCI-Express-Karten für SATA II ist nun eine vollkommen andere Lösung eingebaut worden, weil sich die Backplanes als Fehlerquelle Nummer 1 erwiesen. Backblaze setzt nun auf zwei 40-Kanäle-SATA-III-Karten von Highpoint mit jeweils zehn Mini-SAS-Ports. An die Ports werden spezielle Kabel mit Mini-SAS-Anschlüssen auf der einen und jeweils vier SATA-Anschlüssen auf der anderen Seite für die Verbindung zur Festplatte angesteckt. Insgesamt 45 Festplatten werden so angeschlossen, wie das Diagramm zeigt. Die Stromversorgung der Festplatten erfolgt direkt über das Netzteil mit Molex-Anschlüssen. Als Boot-Festplatte wird eine WD Blue WD5000LPVX mit 500 GByte genutzt.

Für den Storage Pod 4.0 hat Backblaze eine Stückliste veröffentlicht und 3D-Konstruktionszeichnungen des Gehäuses sowie eine Schritt-für-Schritt-Bauanleitung online gestellt. Wer will, kann die Hardware nach den Plänen von Backblaze so selbst zusammenstellen. Dabei sollte man besonders darauf achten, dass die Festplatten die gleiche Firmware beinhalten und aus der gleichen Charge stammen.

Ohne die Festplatten liegt der Preis der Komponenten nach Angaben des Anbieters bei rund 3.390 US-Dollar. Wer sich den Zusammenbau selbst nicht zutraut, kann auch fertig konfigurierte Storage Pods von Protocase kaufen. Der Preis pro GByte soll beim 180-TByte-Modell bei 0,051 US-Dollar liegen.


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MasterPopaster 22. Jan 2015

Ja ist doch klar. In der Rechnung sind ja auch die Schrauben schon enthalten... :D Wohl...

HACH 20. Mär 2014

Danke, sehr treffend und kurz ;-)

chrulri 20. Mär 2014

Dass ein einzelner StoragePad noch unsicherer ist als der PC der gerade darauf backupt...

chrulri 20. Mär 2014

Wer eine produktive ESX-Farm an _EINEN_ Backblaze Storage Pod mit 2x GbE hängt der gehört...

Unwichtig 20. Mär 2014

...eine Festplatte ist zu sehen. Das waer ja wie ein Porno wo man nur Stroh sieht...



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