Stift und Lineal: Adobe will elektronische Lineale und Zeichenstifte anbieten
Mighty und Napoleon sollen Stift und Papier verdrängen. (Bild: Adobe)

Stift und Lineal Adobe will elektronische Lineale und Zeichenstifte anbieten

Adobe hat sich bislang nur als Softwarehersteller hervorgetan, doch das soll nicht so bleiben. In Partnerschaft mit dem Hersteller Adonit soll bald auch Hardware zum Zeichnen von Adobe auf den Markt kommen.

Anzeige

Adobe will künftig auch Hardware anbieten, die zum Beispiel mit dem iPad zusammenarbeitet. Das geht aus einem Blogposting von Adobe hervor. Neben einem Stift und einem elektronischen Lineal will Adobe auch spezielle iPad-Apps entwickeln, die von der Hardware unterstützt werden und das Zeichnen erleichtern sollen.

Die Hard- und Software soll mit der Adobe Creative Cloud zusammenarbeiten. So können nicht nur die Bilder online gesichert werden, sondern Anwender zum Beispiel auch ihre Hardwareeinstellungen sichern und sich mit anderen Rechnern synchronisieren. Auch Farbpaletten, Werkzeuge und vieles mehr sollen so gesichert werden können.

Die beiden Werkzeuge, die Adobe bislang nur als Prototypen zeigte, können mit nur einem einzigen Knopf eingestellt werden, wobei der Anwender zum Beispiel zwischen verschiedenen Stiftbreiten, Farben und anderen Optionen hin- und herschalten kann. Die Kontrolle erfolgt beim Lineal über LEDs auf der Oberseite. Die Nutzung der Hardware muss nicht auf Adobe-Anwendungen beschränkt sein, teilte Adobe gegenüber der Website The Verge mit. Dazu soll ein API veröffentlicht werden, damit auch andere Hersteller die Geräte unterstützen können.

Der Stift, den Adobe bei der Vorstellung der Prototypen im Mai 2013 Mighty Stylus nannte, ist mit Bluetooth und einem wiederaufladbaren Akku ausgerüstet. Er erfasst den Druck, mit dem der Anwender auf einem Touchscreen arbeitet und übermittelt diese Daten an ein Tablet. Der Druck kann beispielsweise als Stiftbreite oder Farbauftragsmenge interpretiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Lineal (Codename Napoleon) kann der Stift je nach Einstellung des Lineals auch exakte Linien, Kreise, abgerundete Kanten und Winkel zeichnen. Wird Napoleon auf das Display eines Tablets gelegt, erscheint eine gerade Linie, an der der Stift entlanggeführt werden kann, was das Zeichnen gerader Linien vereinfachen soll. Das funktioniert genauso auch mit anderen Formen. Kleine Ungenauigkeiten gleicht die Software aus.

Adobe zeigte bei der Prototyppräsentation eine iPad-Anwendung, die mit der Hardware zusammenarbeitetet. Künftig sollen zwei Apps zum Zeichnen und Konstruieren auf den Markt kommen, die auf die Geräte abgestimmt sind.

Adobe will die Hardware in der ersten Jahreshälfte 2014 auf den Markt bringen. Was sie kosten wird, ist hingegen noch unbekannt. Wer wissen will, wann Adobe Neuigkeiten zu seinen Hardwareprojekten veröffentlicht, kann sich online registrieren.


TabPhones63 19. Sep 2013

Ist zu hoch. Damit ist der Stift unbrauchbar

violator 19. Sep 2013

Stimmt und Steine die man findet sind auch kostenlos, deshalb muss sich ja niemand mehr...

Captain 19. Sep 2013

und mit ihrer Leasing Software Schiene schiessen sie jetzt den Geier ab...

Kommentieren



Anzeige

  1. SharePoint Inhouse Consultant (m/w)
    BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg
  3. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  4. Mitarbeiter (m/w) für die Implementierung von Softwarelösungen
    DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Digitale Geldbörse in iPhone 6 macht offenbar Fortschritte

  2. Auslandsspionage

    Bundesrechnungshof fordert Geheimdienstreform

  3. Videostreaming

    Netflix plant eigene Fernsehserien in Deutschland

  4. Cloud-Durchsuchung

    Microsoft will trotz Gerichtsbeschluss keine Daten hergeben

  5. Demo gegen Überwachung

    "Wo bleiben die deutschen Whistleblower?"

  6. Deutsche Grammophon

    Klassik streamen mit bis zu 320 Kbps

  7. Alibaba

    Milliardenschwerer Börsengang wohl Mitte September

  8. Test Infamous First Light

    Neonbunter Actionspaß

  9. Nach Wurstfirmeninsolvenz

    Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung

  10. Gat out of Hell

    Saints Row und die Froschplage in der Hölle



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

Neues Instrument Holometer: Ist unser Universum zweidimensional?
Neues Instrument Holometer
Ist unser Universum zweidimensional?
  1. Gehirnforschung Licht programmiert Gedächtnis um
  2. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  3. Nahrungsmittel Trinken statt Essen

Breitbandausbau: Netzbetreiber und Regierung schachern um Netzneutralität
Breitbandausbau
Netzbetreiber und Regierung schachern um Netzneutralität
  1. Mobiles Internet Roaming-Gebühren benachteiligen Grenzregionen
  2. Digitale Agenda Bitkom fordert komplette Nutzung des 700-Megahertz-Bandes
  3. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen

    •  / 
    Zum Artikel