Steve Jobs' Jacht: Ein Boot wie ein iMac
Steve Jobs' Jacht Venus (Bild: One More Thing.nl)

Steve Jobs' Jacht Ein Boot wie ein iMac

Ein Jahr nach seinem Tod gibt es Fotos von Steve Jobs' Jacht. Neben Aluminium wurde besonders viel Glas verbaut - fast wie bei den Apple-Produkten und den Apple Stores. 27 Zoll große iMacs steuern das Boot.

Anzeige

Steve Jobs' Jacht wirkt von außen extrem minimalistisch. Sogar einige Decksaufbauten wie die Radaranlage wurden hinter Sichtschutzblenden versteckt, wie die Bilder zeigen, die von dem Boot im niederländischen Aalsmeer gemacht und vom niederländischen Blog One More Thing veröffentlicht wurden. Wie bei vielen Apple-Produkten wurde bei der Auswahl der Materialien auf Funktionalität geachtet. Der Rumpf besteht nach Angaben des Blogs aus Aluminium und soll dadurch sehr leicht sein.

 
Video: Steve Jobs' Jacht Venus

Steve Jobs soll die Jacht jahrelang mit dem französischen Designer Philippe Starck geplant haben. Der behauptete im April 2012, dass er mit Apple zusammen an einem revolutionären Produkt arbeite. Um was es sich handelte, sagte er nicht - später dementierte Apple sogar die Zusammenarbeit. Damals wurde gemutmaßt, dass eventuell die neue, runde Konzernzentrale von Starck entworfen wurde, was er aber bislang nicht bestätigt hat. Starck hat im Bereich Elektronik beispielsweise eine Computermaus für Microsoft entworfen, die für Links- und Rechtshänder geeignet ist. Auch eine externe Festplatte von Lacie stammt von Starck.

In der Biografie von Walter Isaacson wird die Jacht am Rande erwähnt. Dort heißt es, dass die Decks aus Teakholz vollkommen eben seien und auf Schnickschnack verzichtet worden sei. Dort heißt es auch, dass Jobs das Projekt schon 2009 aufgeben wollte, als er erneut erkrankte. Er machte dann aber doch weiter.

Wie bei einem Apple Store bestehen die Kabinenfenster aus großen Scheiben, die fast vom Boden bis zur Decke reichen. Der Wohnbereich soll durch Glaswände unterteilt sein, die 12 Meter lang und 3 Meter hoch sind. Das Glas übernehme dabei eine tragende Rolle, heißt es in der Biografie. Jobs hatte nach eigenen Angaben den Chefingenieur der Apple Stores mit der Entwicklung eines Spezialglases mit der erforderlichen Festigkeit beauftragt. Die Jacht wurde vom niederländischen Jachtenbauer Feadship auf der Werft de Vries gebaut.

Ein besonderes Merkmal der Jacht ist neben dem Bootskörper aus Aluminium die große Sonnenterrasse mit Jacuzzi auf dem Vordeck. Achtern ist ein Speedboot angebracht, mit dem die Passagiere und die Besatzung auch Häfen ansteuern können, die für die Jacht selbst zu flach sind. Im Ruderhaus sind den Fotos nach sieben 27 Zoll große iMacs angebracht, die offenbar für die Steuerung des Schiffs und als Informationssystem eingesetzt werden.

Das Schiff scheint ungefähr 70 bis 80 Meter lang zu sein. Das ist verglichen mit anderen Megajachten allerdings nicht besonders viel. Die bislang größte Jacht ließ sich Roman Abramowitsch bauen. Seine Eclipse ist 163 Meter lang.

Beim Stapellauf der Jobs-Jacht sollen nach Angaben des Blogs auch seine Witwe und drei seiner Kinder vor Ort gewesen sein. Die Werftarbeiter sollen nach Angaben des Blogs jeweils zusammen mit einem Dankesschreiben einen iPod Shuffle von Jobs' Familie erhalten haben, auf dem der Name des Schiffs "Venus" eingraviert wurde. Das ist die römische Göttin der Schönheit und der Liebe.


ghess 01. Nov 2012

http://www.heise.de/tp/artikel/24/24400/1.html Sowas z.B.?

tomatende2001 31. Okt 2012

Nein, einfach nur weil die Kiste potthässlich IST!

tomatende2001 31. Okt 2012

@OP In die 1920er, genau da gehört so ein potthässlicher Kasten hin!

format 31. Okt 2012

Ehrlich, da gibt es VIEL schönere Schiffe, dieses hier sieht einfach sch... aus. Erinnert...

Guardian 31. Okt 2012

Is doch klar, das Boot ist nicht Kompatibel zu anderen Funksystemen, da es nur mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  2. Web-Entwickler (m/w) mit Schwerpunkt PHP
    LLG Media GmbH, Bonn
  3. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  4. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Augmented Reality

    Metaio unterstützt 3D-Sensor für das iPad

  2. Olloclip

    Zusatzobjektive für iPhone 6 und 6 Plus

  3. 2Play Premium 200

    Unitymedia KabelBW bietet 200 MBit/s für 35 Euro

  4. Fabric

    Twitter stellt eigenes Delevoper-Kit vor

  5. Inbox

    Google erfindet die E-Mail neu

  6. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  7. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  8. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  9. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  10. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel