Stephen Elop: Für ein Android-Smartphone kam Nokia zu spät
Nokia-Chef Stephen Elop (Bild: Lehtikuva Lehtikuva/Reuters)

Stephen Elop Für ein Android-Smartphone kam Nokia zu spät

Der Nokia-Chef Stephen Elop hat erklärt, weshalb der ehemalige Marktführer vor zwei Jahren auf Windows Phone statt auf das Android-System gewechselt ist: Für Nokia war es bereits zu spät, noch Android-Smartphones zu bauen. Elop fürchtete die Dominanz eines Herstellers.

Anzeige

Zwei Jahre nach Nokias Wechsel von Symbian zu Microsofts Windows Phone erklärt der Nokia-Chef Stephen Elop in der britischen Zeitung The Guardian, wie er die Situation damals einschätzte. Demnach habe es durchaus die Überlegung gegeben, Nokia Smartphones auf Basis von Googles Android zu entwickeln und zu verkaufen. Aber nach Auffassung von Elop wäre Nokia dann zu spät in das Android-Segment eingestiegen. "Viele andere waren bereits in diesem Bereich aktiv", erklärte Elop.

Elop erwartete Samsungs Dominanz im Android-Bereich

Ohne Samsung explizit beim Namen zu nennen, gab Elop an, die Dominanz des Herstellers im Android-Bereich bereits 2010 ausgemacht zu haben. "Im Android-Markt bieten viele verschiedene Hersteller eine Reihe guter Geräte an, aber nur eine Firma wurde im Wesentlichen zum dominanten Teilnehmer in diesem Markt", sagte Elop und meint damit ganz klar Samsung.

Samsung dominiert nicht nur den Android-Bereich, sondern ist seit knapp zwei Jahren Marktführer im weltweiten Smartphone-Markt. Seit knapp einem Jahr ist Samsung auch im Handymarkt auf dem ersten Platz. Zuvor führte Nokia jahrelang den Handy- und Smartphone-Markt an.

Elop sah vor drei Jahren einen Hardwarehersteller, der "aufgrund seiner Ressourcen und der weitreichenden Integration" den Bereich dominieren würde. Samsung fertigt viele Bauteile seiner Smartphones selbst und ist damit weniger auf Zulieferer angewiesen. Bezüglich der Ressourcen bezieht sich Nokia vor allem auf die Geldmittel, die Samsung zur Verfügung stehen, um Geräte zu entwickeln und zu vermarkten.

Netzbetreiber sehen in Nokia eine dankbare Alternative

Elop erklärte, die Mobilfunknetzbetreiber würden Nokia derzeit als dankbare Alternative zu Apple und Samsung sehen. Denn sie stören sich daran, dass Apple und Samsung gemeinsam den Smartphone-Markt mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz anführen.


redmord 23. Jul 2013

Bla bla ... local Sync ist sowas von Vorgestern. Eine Funktion, die nur zwei User...

kmork 23. Jul 2013

Nicht "der Markt" ist in eine verkehrte Richtung gegangen, sondern eigentlich vor Allem...

azeu 22. Jul 2013

nö, kapier ich nicht. Bitte erklären.

azeu 22. Jul 2013

wie gut das Image seiner eigenen Geräte war? Selbst mit Android hätten die Leute dennoch...

Jordanland 22. Jul 2013

Ich kann verstehen, dass du diesem OS hinterhertrauerst aber ganz im ernst. Nokia hat...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Techniker (m/w)
    Dänisches Bettenlager GmbH & Co. KG, Handewitt (bei Flensburg)
  2. (Junior) Consultant (m/w) Big Data / Business Intelligence / Data Warehouse
    saracus consulting GmbH, Münster und Baden-Dättwil (Schweiz)
  3. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  4. Sachgebietsleiter (m/w) Controlling und kaufmännische EDV
    STWB Stadtwerke Bamberg GmbH, Bamberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  2. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen

  3. Kabel Deutschland

    App überträgt Zugangsdaten unverschlüsselt

  4. Select Video

    Kabel Deutschland weitet Video-on-Demand auf ganzes Netz aus

  5. Internet

    IPv6 bei nur 0,6 Prozent des gesamten Datenverkehrs

  6. Datensicherheit

    Keine Nacktfotos sind auch keine Lösung

  7. Taxi-Konkurrent

    Uber macht trotz Verbot in Deutschland weiter

  8. Wegen Terrorgefahr

    EU-Gipfel will schnellen Beschluss zu Flugdatenspeicherung

  9. FX-8370E im Kurztest

    95-Watt-Prozessor als Upgrade für den Sockel AM3+

  10. Mozilla und Google

    Probleme bei HTTP/2-Interoperabilität



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel