Stella: Niederländer bauen Solar-Familienauto
Solarauto Stella (Bild: TU Eindhoven/ Bart van Overbeeke)

Stella Niederländer bauen Solar-Familienauto

Studenten der niederländischen Uni Eindhoven haben ein solarbetriebenes, viersitziges Auto entworfen und gebaut. Stella, so der Name des mit Solarzellen gepflasterten Fahrzeugs, soll beim Wettbewerb World Solar Challenge starten, der etwa 3.000 Kilometer durchs australische Outback führt.

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Stella (italienisch für Stern) heißt das viersitzige Solarauto der Technischen Universität Eindhoven, das seine Energie über monokristalline Solarzellen auf dem Dach bezieht und in einem Akku speichert. Das Fahrzeug ist den veröffentlichten Bildern nach zwar recht lang, aber flach gebaut und fällt nach hinten langsam ab, um ein aerodynamisch günstiges Profil zu erreichen. Gleichzeitig ist die Dachfläche mit 4,5 x 1,8 Metern sehr groß. Stella soll mit einer Akkufüllung rund 600 Kilometer weit kommen.

Ob das reicht, um die australische World Solar Challenge zu bewältigen, an der das Fahrzeug teilnehmen soll, ist nicht sicher. Die Tour führt 3.000 Kilometer durchs australische Outback von Darwin nach Adelaide. Das Fahrzeug wird in der neu geschaffenen Cruiser-Klasse starten. Bei dieser Kategorie kommt es auf Usability und Komfort an. Während des Wettbewerbs wird nicht nur der Fahrer, sondern auch ein Beifahrer im Auto sitzen müssen. So wollen es die Regeln. Das Solar-Rennen findet vom 6. bis zum 13. Oktober 2013 statt. Die Studenten suchen noch Sponsoren und "verkaufen" eine Meile der insgesamt 1865 Meilen für 100 Euro. Wer will, kann sich online beteiligen.

Stella wurde nach Angaben des Solar Team Eindhoven großteils aus Aluminium und Carbon gefertigt. Im Inneren wurden die in Fahrzeugen üblichen Schalter durch einen Touchscreen ersetzt. Das Lenkrad signalisiert dem Fahrer, ob er zu schnell oder zu langsam fährt, und besitzt dafür bewegliche Elemente.

Nach Angaben der niederländischen Zeitung De Telegraaf ist Stella mit einem 15-kWh-Akku ausgerüstet, der für eine Reichweite von 600 bis 800 Kilometern reichen soll. Die Solarzellen auf dem Dach sind hier der Range-Extender und laden den Akku wieder auf. Range Extender gibt es auch bei anderen Elektrofahrzeugen - aber meist in Form eines Verbrennungsmotors. Überschüssige Energie kann Stella auch vom Akku ins Stromnetz einspeisen. Die Elektromotoren sitzen in den Rädern des Fahrzeugs.

Das Solar-Team Eindhoven will die niederländische Straßenzulassung für das Auto beantragen, um zu zeigen, dass das Fahrzeugkonzept alltagstauglich ist.


lorddenko 08. Jul 2013

@ digestif Deine Rechnung zur Energiebilanz stimmt schon und Siliziumzellen werden wohl...

lorddenko 08. Jul 2013

Die Solarzellen sind in schwer Brennbaren Kontainern eingebaut. Das gibt den Insassen...

lorddenko 08. Jul 2013

Das Ganze ist halt immer ein Kompromiss aus Optik, Aerodynamic und Ausrichtung der...

Lala Satalin... 07. Jul 2013

Ihr wart wohl noch nie in Australien, hm?

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