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Die neue SSD-Serie Vector
Die neue SSD-Serie Vector (Bild: OCZ)

SSD: OCZs Vector mit eigenem Controller will die Schnellste sein

Die neue SSD-Serie Vector
Die neue SSD-Serie Vector (Bild: OCZ)

OCZ hat die neue SSD-Serie Vector vorgestellt. Dank eines selbst entwickelten Controllers soll das Laufwerk auch bei schlecht komprimierbaren Daten sehr schnell sein. Ersten Händlerangeboten zufolge lässt sich das OCZ aber auch gut bezahlen.

Die Serie Vector ist nach Angaben von OCZ die erste Modellreihe von hauseigenen SSDs, bei denen ein von Grund auf selbst entwickelter Controller zum Einsatz kommt. Der Barefoot 3 genannte Chip stammt von den Entwicklungsteams der Firmen Indilinx und PLX, die OCZ in den vergangenen Monaten zu großen Teilen übernommen hatte.

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Anders als die in vielen SSDs und auch bei manchen OCZ-Modellen verbauten Sandforce-Controller soll der Barefoot auch beim Schreiben von schlecht komprimierbaren Daten sehr schnell sein. Das Unternehmen gibt für die größeren Modelle mit 256 und 512 GByte Schreibraten von 530 MByte/s an, die 128-GByte-SSD kommt nur auf 400 MByte/s. Beim Lesen reizen alle Größen mit 550 MByte/s die Grenze der 6-GBit-Schnittstelle des SATA-Standards aus.

  • Die Leistungsangaben von OCZ (Tabelle: OCZ)
  • Daten der Vector-SSDs (Tabelle: OCZ)
Die Leistungsangaben von OCZ (Tabelle: OCZ)

Auch beim eher theoretischen Wert der IOPS gibt OCZ mit 100.000 Operationen pro Sekunde Daten an, die Samsungs SSD 840 Pro ebenbürtig sind. Dieses Laufwerk ist unter den Desktop-SSDs bisher das schnellste im 2,5-Zoll-Format. Ein ausführlicher Test von Anandtech bestätigt das weitgehend. Vor allem beim verteilten Schreiben von großen Datenblöcken kann sich die 840 Pro noch etwas absetzen.

Neben dem Tempo will OCZ auch die Zuverlässigkeit bei der Vector verbessert haben. Durch zahlreiche Firmwareupdates und nicht immer repräsentative Rücklaufquoten von einzelnen Händlern hatten sich die SSDs des Unternehmens in den vergangenen Jahren dabei nicht den besten Ruf erworben, was durch Rabattaktionen in eine Finanzkrise führte. In der Vector soll nicht mehr MLC-Flash-Speicher von verschiedenen Herstellern, sondern nur noch vom Intel-/Micron-Joint-Venture IM Flash verbaut werden. Der Controller soll zudem durch besseres Wear Levelling die Zuverlässigkeit erhöhen.

Fünf Jahre Garantie bei 20 GByte pro Tag

Daraus ergibt sich eine Garantie von fünf Jahren, die OCZ gewährleistet, wenn an jedem Tag nicht mehr als 20 GByte geschrieben werden. Für privat genutzte PCs mag das ausreichen, für den Einsatz in Servern empfiehlt sich das Laufwerk damit aber nicht. Zum Vergleich: Intel gibt für seine Enterprise-SSD 710 an, dass die Geräte binnen drei Jahren jeden Tag mit 1 Terabyte beschrieben werden können. Bei einem Datenbank- oder Cache-Server kann ein so hohes Volumen durchaus auftreten.

Zum einfachen Austauschen einer Festplatte liefert OCZ die Vector zusammen mit Acronis True Image HD und einem 3,5-Zoll-Einbaurahmen aus. Ein Bundle mit einem USB-Adapter, wie es andere Hersteller zum Klonen mit einem Notebook ohne Zuhilfenahme eines zweiten PCs anbieten, gibt es zusammen mit der Vector bisher nicht. Die Preisempfehlungen liegen für 128, 256 und 512 GByte bei 150, 270 und 560 US-Dollar, die Vector wäre damit etwas billiger als Samsungs SSD 840 Pro. Bei deutschen Hardwareversendern sind die Laufwerke bereits als lieferbar geführt, sie kosten dort rund 128, 230 und 470 Euro.


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steluc 30. Nov 2012

Hallo, laut http://www.ssd-vergleichen.de/ssds/?action=sort&col=Schr.&direc=desc ist die...

Anonymer Nutzer 29. Nov 2012

einfältige argumentation ... ohne neues gäbe es wohl kaum fortschritt bzw. macht es...

Khazar 28. Nov 2012

Jep das was "win.ini" zitiert hat, ist der S-ATA 3.0Gbit/s Standard der als S-ATA II...




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