Anzeige
Stellt Entwickler vor Herausforderungen: Spracherkennung in Fahrzeugen
Stellt Entwickler vor Herausforderungen: Spracherkennung in Fahrzeugen (Bild: Dion Gillard/Flickr.com/CC BY 2.0)

Sprachsteuerung in Fahrzeugen: Wenn Autos verstehen lernen

Stellt Entwickler vor Herausforderungen: Spracherkennung in Fahrzeugen
Stellt Entwickler vor Herausforderungen: Spracherkennung in Fahrzeugen (Bild: Dion Gillard/Flickr.com/CC BY 2.0)

Radio, Navigationsgerät und Smartphone: In vielen Fahrzeugen lassen sich diese Geräte mit der Stimme bedienen. Die Verbesserung der Spracherkennung ist für Entwickler eine Herausforderung.

Anzeige

Safety first: Die Bedienung von Geräten wie Smartphones und Navigationssystemen in Autos soll den Fahrer nicht ablenken. Die Hände gehören ans Lenkrad, die Augen auf die Straße. Deshalb setzen Autobauer auf die Sprachsteuerung. Zu erreichen, dass die Geräte auch alle Befehle des Fahrers erkennen, stellt Entwickler wie Philipp Wex vor Herausforderungen. Wex ist Senior Manager Advanced Engineering bei Daimler in Sindelfingen und beschäftigt sich mit natürlicher Spracherkennung.

Wenn zum Beispiel Navigationsziele per Sprachanfrage gesucht werden, muss die Software erkennen, welche Wörter für die Suche bedeutend sind. Ein Beispiel: "Suche nach dem Restaurant Jägerklause in Berlin." Die Software sollte erkennen, dass das Wort "Suche" eine Aufforderung ist, dem Fahrer ein Ziel auf der Karte herauszusuchen und eine Routenbeschreibung anzuzeigen. Das Restaurant "Jägerklause" ist das Ziel und Berlin der Ort, in dem sich das Ziel befindet.

Heutige Spracherkennungssysteme in Fahrzeugen basieren laut Wex zum größten Teil noch auf Kommandos. Das bedeutet, der Fahrer muss genau die Worte sprechen, für die das System entwickelt worden ist. Zum Beispiel: "Suche Hauptstraße" oder "Rufe Mama an". Mit einer Abwandlung dieser Kommandos haben heutige Spracherkennungssysteme Schwierigkeiten. Sprachbefehle wie "Finde Hauptstraße" oder "Wähle Mamas Nummer" werden dann nicht erkannt.

Siri als Vorbild?

In anderen Bereichen und von anderen Herstellern gibt es natürliche Spracherkennung bereits. Apples Siri erkennt natürliche Sätze und kann bedeutende Worte heraussortieren. Trotzdem fiel Apples Spracherkennung in Fahrzeugen bei einem Test durch. Der Fahrer müsse oft genau die richtige Kommandoreihenfolge einhalten, damit er verstanden werde und Befehle ausgeführt werden könnten, heißt es in einer Studie.

Außerdem funktionieren diese Geräte nicht immer nahtlos: Wenn zum Beispiel einmal keine Verbindung zum Internet besteht, setzen sie oft aus. Auch die Spracherkennung in lauten Umgebungen ist problematisch, und eine Websuche als Ergebnis einer Sprachbedienung liefert oft nicht die gewünschten Ergebnisse.

Das Verstehen von Befehlen bei der Spracherkennung ist ein Problem, mit dem sich auch Wex beschäftigen muss. Besonders bei hohen Geschwindigkeiten muss die Spracherkennung Fahrgeräusche filtern können, um die Befehle des Fahrers zu verstehen. "Es gibt Geräusche wie die eines Blinkers oder Motorengeräusche, die können wir einordnen und filtern." Andere Geräusche wie Kindergeschrei im Innenraum eines Fahrzeugs oder mehrere Leute, die sich unterhalten, überforderten eine Sprachsteuerung heutzutage.

Die Lösung könnte laut Wex sein, dass Fahrer und Beifahrer eigene Mikrofone für die Sprachbedienung haben. Das Problem: Die Mikrofone müssten sich nah an Fahrer und Beifahrer befinden. "Wenn die Mikrofone irgendwo im Innenraum befestigt wären, müssten die Nebengeräusche trotzdem herausgefiltert werden."

Wenn der Fahrer zum Spracherkennungsprogramm wird 

eye home zur Startseite
Freiheit statt... 11. Mai 2015

Was zur Zeit so an "Spracherkennung" für Autos herumgeistert kenne ich von meinem...

g3kko 08. Mai 2015

Genau das selbe dachte ich auch beim ersten Blick

BilboBeutlin 08. Mai 2015

DSP, FPGA, ASIC ? Meinst du so etwas?

dp2419 08. Mai 2015

wenn ich sagen kann "Fahr mich da und da hin" und das Auto es dann auch tut. Es gab doch...

floriq 08. Mai 2015

Also ich kenne da einen erweiterbaren Sprachassistenten der sich mit genau den selben...

Kommentieren



Anzeige

  1. System Engineer (m/w) Citrix
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main
  2. Senior Project Manager (m/w)
    Bosch Connected Devices and Solutions GmbH, Reutlingen
  3. Software Testingenieur (m/w) Fahrerassistenzsysteme
    Continental AG, Lindau
  4. First Level Support / User Help Desk (m/w)
    BAM Deutschland AG, Stuttgart

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: World of Warcraft: Legion (Add-On) - Collector's Edition
    79,99€
  2. VORBESTELLBAR: DEUS EX: MANKIND DIVIDED - Collector's Edition (PC/PS4/Xbox One)
    119,00€/129,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. NEU: ANNO 2070 - Königsedition [PC Download]
    15,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Hyperloop

    HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen

  2. Smartwatches

    Pebble 2 und Pebble Time 2 mit Pulsmesser

  3. Kickstarter

    Pebble Core als GPS-Anhänger für Hacker und Sportler

  4. Virtual Reality

    Facebook kauft Two Big Ears für 360-Grad-Sound

  5. Wirtschaftsminister Olaf Lies

    Beirat der Bundesnetzagentur gegen exklusives Vectoring

  6. Smartphone-Betriebssystem

    Microsoft verliert stark gegenüber Google und Apple

  7. Onlinehandel

    Amazon startet eigenen Paketdienst in Berlin

  8. Pastejacking im Browser

    Codeausführung per Copy and Paste

  9. Manuela Schwesig

    Familienministerin will den Jugendschutz im Netz neu regeln

  10. Intels Compute Stick im Test

    Der mit dem Lüfter streamt (2)



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

Darknet: Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
Darknet
Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
  1. Privatsphäre 1 Million Menschen nutzen Facebook über Tor
  2. Security Tor-Nutzer über Mausrad identifizieren

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Hack von Rüstungskonzern Schweizer Cert gibt Security-Tipps für Unternehmen
  2. APT28 Hackergruppe soll CDU angegriffen haben
  3. Veröffentlichung privater Daten AfD sucht mit Kopfgeld nach "Datendieb"

  1. Re: Endlich einmal positive Nachrichten.

    AIM-9 Sidewinder | 05:00

  2. Re: Microsoft hat zwei Fehler gemacht

    AIM-9 Sidewinder | 04:50

  3. Der war gut...

    HelpbotDeluxe | 03:49

  4. Re: "Vectoring ist Glasfaser"

    bombinho | 03:21

  5. Re: So müßte Open Pandora aussehen ...

    Lightkey | 03:10


  1. 19:01

  2. 18:03

  3. 17:17

  4. 17:03

  5. 16:58

  6. 14:57

  7. 14:31

  8. 13:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel