Spitzengespräche Neuseelands Premier redet mit Obama über Kim Dotcom

Der Fall Kim Dotcom wird auf höchster Regierungsebene erörtert. Dotcom witzelte, er würde gerne in die USA kommen und Hollywood zeigen, wie man im Internet Geld verdient. Dort drohen ihm 20 Jahre Haft.

Anzeige

Neuseelands Premierminister John Key hat sich mit US-Präsident Barack Obama über Kim Dotcom unterhalten. Das berichtet das neuseeländische Nachrichtenportal Stuff.co.nz, das zum australischen Medienkonzern Fairfax Media gehört. Über den Inhalt des vertraulichen Gesprächs machte Key keine Angaben.

Key und Obama sprachen am Rande der bevorstehenden Verhandlungen über ein Handelsabkommen in Phnom Penh. Keine weiteren Regierungsvertreter seien anwesend gewesen. Er habe Dotcom und den israelisch-palästinensischen Konflikt angesprochen, sagte Key. "Ich werde hier keine Details nennen. Wir haben ein bisschen geplaudert, über eine Vielzahl von Themen. Ich habe ständig mit Menschen private Gespräche."

Dotcom kommentierte bei Twitter: "Fragen sie Obama, ob er uns Greencards gibt, dann kommen wir und helfen Hollywood, ein funktionierendes Internetgeschäft aufzubauen."

Bei der Durchsuchung seiner Villa im Januar 2012 durch Einsatzkommandos und die Polizei wurden Kim Dotcom und vier seiner Mitarbeiter verhaftet, die USA fordert seine Auslieferung. Bei der Aktion war das FBI beteiligt. Der Sharehoster Megaupload wurde wegen Vorwürfen auf Urheberrechtsverletzungen offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche in den USA. Die Anhörung im Auslieferungsverfahren ist für März 2013 geplant.

Dotcom will seinen neuen Sharehoster Mega in seiner Wahlheimat Neuseeland ansiedeln. Er gab bei Twitter bekannt: "Neuseeland wird die Heimat unserer neuen Webseite http://Mega.co.nz - rechtmäßig und gesetzlich geschützt".


Bouncy 23. Nov 2012

Dann machst du es eben falsch. Findest du? Der Hersteller tut das nur für DICH, allein...

Garius 22. Nov 2012

Wieso denn das nicht? Bist doch schon knapp ein Jahr dabei ^^ Interessante Umschreibung...

Chevarez 21. Nov 2012

... So, so. Da sieht man mal, welche Dinge da alles eine ähnlich gelagerte Wichtigkeit...

Yeeeeeeeeha 21. Nov 2012

Für jeden Bond kommen allerdings zig Filme, die keinen Gewinn oder sogar größeren Verlust...

Atalanttore 21. Nov 2012

1. Solche "provokanten Kommentare" fallen unter freie Meinungsäußerung. 2. Die...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, München
  2. IT Leiter (m/w)
    ALPLA Werke Lehner GmbH & Co KG, Markdorf
  3. Teamleiter (m/w) Bedienerführung & Prozess-Software
    Synatec GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  4. Leiter/in des Universitätsrechenzentrums
    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt-Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  2. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  3. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  4. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  5. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  6. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  7. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  8. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  9. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen

  10. Darknet

    Grams - eine Suchmaschine für Drogen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafikkarte Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar
  2. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

    •  / 
    Zum Artikel