Arma 3
Arma 3 (Bild: Bohemia Interactive)

Spionageverdacht Tschechischer Präsident schaltet sich in Arma-3-Vorfall ein

Seit über zwei Monaten befinden sich zwei Mitarbeiter des Entwicklerstudios Bohemia Interactive aus Prag in Griechenland in Haft - offenbar wegen "Spionage" für Arma 3. Jetzt hat sich auch der tschechische Präsident in den Fall eingeschaltet.

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Seit über 70 Tagen sitzen Ivan Buchta und Martin Pezlar, Mitarbeiter von Bohemia Interactive, auf der griechischen Insel Limnos in Haft. Die griechischen Behörden werfen den beiden Spionage auf dem nahe bei der Türkei gelegenen Eiland vor - wahrscheinlich haben sie Einrichtungen wie den Flughafen für Arma 3 fotografiert. Nun hat sich der tschechische Präsident Václav Klaus wegen des Falls mit einem Brief an seinen griechischen Kollegen Karolos Papoulias gewandt.

In dem Schreiben bittet Klaus darum, dass Papoulias dafür sorgt, dass die Angelegenheit besonders sorgfältig geprüft wird, schreibt Eurogamer.de mit Bezug auf einen Kollegen aus Tschechien, der den Brief übersetzt hat. Klaus fordert keine Sonderbehandlung, sondern dass den beiden "beschuldigten Bürgern bei der Suche nach Gerechtigkeit durch die griechischen Behörden alle Rechte eingeräumt werden".

Der Appell ergibt Sinn, nachdem es in den vergangenen Tagen Berichte gegeben hatte, denen zufolge Buchta und Pezlar wegen eines Streiks in der griechischen Justiz keinen Einspruch gegen ihre Inhaftierung erheben konnten. Auch eine Freilassung gegen Kaution sei abgelehnt worden. Angeblich sind die Bedingungen in dem Gefängnis sehr hart - die beiden sollen sich ihre Zelle mit über 20 anderen Männern teilen müssen.

Der tschechische Spielentwickler Daniel Vávra, der unter anderem bei Illusion Softworks an Mafia 1 und 2 mitgearbeitet hat, hat für die kommende Woche zu einer Demonstration in Prag aufgerufen, um seinen inhaftierten Kollegen zu helfen.


lester 23. Nov 2012

Ich glaube schon das es Urlaub war, wenn man bei der Spieleentwicklung etwas reales...

lester 23. Nov 2012

wohl wahr ... ArmA3 Fans wären vor diesem Vorfall sicherlich dort mal zum Urlaub machen...

Frenji 23. Nov 2012

krasse nummer Oo

beaver 23. Nov 2012

Hehe, stimmt. Oder vielleicht als ein Land, was von einem bestimmten anderen Nachbarland...

RigorMortis 22. Nov 2012

Vermutlich wurden die Beiden eh nur gefangengenommen um eine riesige Haftstrafe zu...

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