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Ouya-Konsole und -Controller
Ouya-Konsole und -Controller (Bild: Ouya)

Spielkonsole: Razer kauft Ouya

Der Zubehörhersteller Razer hat das Startup Ouya gekauft, das eine Android-Spielkonsole über Kickstarter finanzierte und auf den Markt brachte. An der Hardware hat Razer allerdings kein Interesse.

Was Razer für das Startup Ouya bezahlt hat, das über eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter seine Android-basierte Spielkonsole entwickelte, ist nicht bekannt. Doch die Konsole wurde nie zum geplanten Verkaufserfolg.

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Das Investmentunternehmen Mesa Global signalisierte nun, dass der Verkauf von Ouya an Razer über die Bühne gegangen sei, entfernte die Meldung jedoch später von der Website. Schon zuvor hatte es Gerüchte über das Interesse von Razer an Ouya gegeben.

Die Konsole ist mittlerweile in die Jahre gekommen, die Entwickler dürften das Hauptübernahmeziel von Razer sein. Das Unternehmen hat mit Forge TV selbst eine Android-Konsole im Sortiment. Die Razor Forge TV erhält jedoch durchwachsene Kritiken, was ein Grund für Razer sein könnte, sich mehr Know-how hinzuzukaufen.

Im Wettbewerb um die schlauesten Köpfe werden immer wieder ganze Unternehmen übernommen, auch wenn sich der Käufer nicht sicher sein kann, dass ein Großteil des Personals danach im Unternehmen verbleibt.

2012 schaffte es Ouya, das bis dahin gemessen an den Einnahmen größte Crowdfunding-Projekt auf Kickstarter zu realisieren. Das Projekt konnte knapp 8,6 Millionen US-Dollar einsammeln, die Konsole wurde danach im normalen Handel für 100 US-Dollar pro Stück verkauft. Hierzulande wurde die Konsole seit Ende 2013 für 100 Euro angeboten.

Finanzspritzen in beträchtlicher Höhe bekam Ouya sowohl von Nvidia als auch von Alibaba. Die Unternehmen investierten 15 beziehungsweise 10 Millionen US-Dollar in den Spielkonsolenhersteller. Das brachte zumindest kurzfristig jedoch nicht genug neuen Antrieb, so dass im April 2015 bekannt wurde, dass Ouya nach einem Käufer suche.

Nachtrag vom 28. Juli 2015

Razer hat die Ouya-Übernahme offiziell bestätigt. Der Kauf wurde bereits am 12. Juni 2015 abgeschlossen, daher wurde die Übernahme dann bereits bekannt. Zur Höhe der Kaufsumme liegen keine Informationen vor. Warum Razer mehr als einen Monat mit der Bekanntgabe gewartet hat, ist nicht bekannt. Bei der Übernahme geht es Razer weniger um die Ouya-Hardware, sondern vor allem um die Software und Mitarbeiter.

Ouya-Kunden werden bald von Razer ein Angebot bekommen, um mit einem Preisnachlass Hardware von Razer zu erwerben. Der Ouya-Store wird in Kürze geschlossen und durch den Cortex-Store für Android TV ersetzt. Die bisherige Ouya-Chefin und Mibegründerin des Unternehmens, Julie Uhrman, hat auf Twitter bekanntgegeben, dass sie das Unternehmen verlassen werde. Was sie nach ihrer Zeit bei Ouya machen wird, ist noch nicht bekannt.


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Panzergerd 28. Jul 2015

Als Media Player fehlt der Ouya der digitale Audioausgang. Der ist leider erforderlich...

Dwalinn 16. Jun 2015

Jetzt muss sich nur noch jemand finden der ein Millionen ¤ teures Spiel für Android...

elgooG 16. Jun 2015

Vor allem ist es auch ein sehr offenes System. Das heißt, falls Razer die Entwicklung...



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