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GTA 5
GTA 5 (Bild: Rockstar Games)

Spielejahr 2014: Gronkh, GTA 5 und #Gamergate

Eigentlich sollte es das Jahr der Xbox One und der Playstation 4 werden. Aber dann hat sich in der Spielebranche und in der Community alles mehr als ein bisschen anders entwickelt als erwartet.

Wir haben mal nachgezählt. 43-mal taucht der Begriff "Remastered" 2014 im Eingang unseres Postfachs auf - rund dreimal so oft wie in den vorhergehenden vier Jahren zusammengenommen. Das Wort steht für eine der wichtigsten Entwicklungen im Spielejahr: Wohl noch nie zuvor sind innerhalb kurzer Zeit so viele technisch überarbeitete Neuauflagen von gar nicht mal so alten Spielen erschienen.

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Der Vorzeigetitel schlechthin für dieses Phänomen ist natürlich die grafisch imposante Umsetzung von GTA 5 für die Xbox One und die Playstation 4 - die Unterschiede zum rund ein Jahr alten "Original" auf der Xbox 360 und der PS3 sind gewaltig. Die Spielestadt Los Santos sieht aus, als wäre sie mit dem Sandstrahler abgebürstet und dann mit neuen Texturen beklebt worden.

Remastered wurde aber nicht nur GTA 5, sondern auch The Last of Us für die Playstation 4 und die Halo-Serie für die Xbox One. Beide Neuauflagen haben sich blendend verkauft und offenbar viele Publisher zu ähnlichen Aktionen inspiriert: Capcom setzt ältere Spiele der Resident-Evil-Serie neu auf, Square Enix einige der besseren Teile von Final Fantasy. Und sogar Adventure-Klassiker wie Day of the Tentacle und Grim Fandango sollen demnächst grafisch generalüberholt zu neuem Leben erwachen.

Für die Publisher und Entwickler ist das ein attraktives Geschäft. Warum neue Spiele entwickeln, wenn sich die Klassiker ohne allzu großes Risiko und mit überschaubarem Aufwand neu auflegen lassen? Außerdem gibt es inzwischen einen großen Katalog an älteren, inhaltlich attraktiven Games, bei denen "nur" die Grafik und Details an der Steuerung überarbeitet werden müssen. Es ist also damit zu rechnen, dass uns die "Remastered"-Mode durch die nächsten Jahre begleiten wird.

Medienmacht Let's Player

Gekommen, um zu bleiben: Das sind vermutlich auch die Let's Player. Das Phänomen gibt es schon ein paar Jahre, aber inzwischen haben Stars wie Gronkh und Sarazar in Deutschland sowie der international operierende PewDiePie eine Masse an Zuschauern, auf die selbst jahrelang laufende Telenovelas neidisch sein dürften. PewDiePie etwa hat mittlerweile knapp 33 Millionen Abonnenten auf Youtube.

Das hat Folgen für den Spielemarkt: Wo früher für die Publisher kaum ein Weg an den einschlägigen Fachmagazinen vorbei führte, sind heute die Let's Player entscheidend. Entsprechend bemüht sich die Branche um die Stars: Gronkh und Sarazar machen Werbung für The Evil Within und erkunden auf Einladung von Ubisoft den Himalaya - um so nebenbei auch Far Cry 4 vorzustellen.

Böse Werbung auf Youtube 

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zenker_bln 13. Jan 2015

Macht auch die Oberfläche schön rau, damit... ...die neuen Texturen auch gut mit dem...

Jorgo34 07. Jan 2015

Haha ja das stimmt, die Monkey Island LP's sind urkomisch! :) Genauso wie Edna bricht...

Yes!Yes!Yes! 06. Jan 2015

Welches meinst du? Das gescheiterte Kickstarter-Projekt, oder die OpenSource-Variante...

der_wahre_hannes 30. Dez 2014

Damit sollte es gehen Konnte es selbst noch nicht ausprobieren, aber mehrere Bekannte...

der_wahre_hannes 30. Dez 2014

Viel mehr nervt mich die Tatsache, dass jedes noch so popelige Game unbedingt noch...



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