Auch Call of Duty: Black Ops 2 arbeitet mit Havok.
Auch Call of Duty: Black Ops 2 arbeitet mit Havok. (Bild: Activision)

Spieleentwicklung Neue Physik-Engine von Havok wird doppelt so schnell

Auf der GDC will Havok die nächste Version seiner Physik-Engine vorstellen. Vorab gibt das Unternehmen schon einige technische Eigenschaften bekannt. Schneller und viel schlanker soll die Software werden.

Anzeige

Obwohl Havok erst auf der GDC Ende März 2013 seine neue Physik-Engine vorstellen will, hat das Unternehmen das Produkt bereits angekündigt. Es handelt sich um die dritte große Überarbeitung der Engine, die im Jahr 2000 vorgestellt wurde. Die letzten großen Änderungen gab es mit der Unterstützung von KI 2009 - höchste Zeit also für eine neue Version.

Bisher gibt es Havok schon für Windows, MacOS und Linux, sowie iOS, Android und Windows Phone. Als neue Plattformen nennt das Unternehmen Next-Generation-Konsolen und weitere mobile Geräte. Die bisherigen Plattformen, auch die noch aktuellen Konsolen, sollen weiter unterstützt werden.

Damit die Engine auch auf kleinen Geräten einsetzbar ist, soll sie deutlich verschlankt worden sein. In manchen Fällen soll nur noch ein Zehntel des Hauptspeichers für die gleichen Funktionen benötigt werden, wie Havok sagt. Die Rechenleistung soll sich mindestens verdoppeln. Beispiele dafür nennt das Unternehmen aber bisher nicht.

Komplette Neuentwicklung

Fünf Jahre hat Havok an der neuen Engine gearbeitet und sie dabei von Grund auf neu programmiert. Dabei wurde die Software an moderne Architekturen - also vermutlich sowohl CPUs wie GPUs - angepasst. Intel, das zahlreiche Entwicklungswerkzeuge herstellt, dürfte dabei kräftig mitgeholfen haben, immerhin hat der Chiphersteller 2007 Havok übernommen.

Seitdem hat Havok selbst weitere Unternehmen geschluckt, zuletzt den Middleware-Anbieter Rocketbox und den Engine-Hersteller Trinigy. Ob diese Technologien schon mit der neuen Havok-Engine zusammen angeboten werden, ist aber noch nicht bekannt. Spannend wäre das für Spieleentwickler allemal, denn mit Trinigy hat sich Havok eine komplette Grafik-Engine zugelegt, so dass das Unternehmen eine fast vollständige Spiele-Middleware aus einer Hand anbieten könnte.


F.A.M.C. 13. Mär 2013

Auf der Seite http://havok.com/products/physics steht unten im schwarzen Kasten...

Kommentieren



Anzeige

  1. Experte/-in IT Security / Network / Infrastructure
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  2. Executive Assistant CTO (m/w)
    über delphi HR-Consulting GmbH, keine Angabe
  3. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  4. Consultant Daten- und Prozessmanagement im Energiehandel (m/w)
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  2. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  3. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  4. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  5. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  6. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  7. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  8. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen

  9. Kinox.to

    GVU will Bitshare und Freakshare offline nehmen lassen

  10. Bungie

    Destiny und der Gesundheitsbalken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

OS X Yosemite im Test: Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
OS X Yosemite im Test
Continuity macht den Mac zum iPhone-Helfer
  1. OS X 10.10 Yosemite ist da
  2. Betriebssystem Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10
  3. Apple OS X Yosemite - die zweite öffentliche Beta ist da

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

    •  / 
    Zum Artikel