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Artwork von Fallout 4
Artwork von Fallout 4 (Bild: Bethesda Softworks)

Spiele 2015: Postnukleare Abenteuer und verhexte Grafikdowngrades

Artwork von Fallout 4
Artwork von Fallout 4 (Bild: Bethesda Softworks)

Trotz einer ultrakurzen Marketingkampagne hat Fallout 4 sich zum wohl größten Erfolg 2015 gemausert - und damit ein Problem der Entwickler von The Witcher 3 vermieden. Was sich sonst noch bei den Games getan hat, verrät der Jahresrückblick von Golem.de.

Am 3. Juni 2015 hat Bethesda sein Rollenspiel Fallout 4 mit dem ersten Trailer angekündigt. Ein paar Tage später konnten sich Fans das Mobilegame Fallout Shelter auf ihr Smartphone laden. Rund fünf Monate, nach einem kurzen Zwischenspiel bei der E3 und der Gamescom, stand das Spiel, das 200 Jahre nach dem großen Atomkrieg angesiedelt ist, dann auch schon im Laden und hat sich seitdem bestens verkauft. Offizielle Zahlen nennt der Entwickler nicht, aber unter der Hand ist zu hören, dass Fallout 4 wohl das bestverkaufte Vollpreisspiel 2015 ist. Auch inhaltlich war das postapokalyptische Rollenspiel das Highlight in einem starken Jahr.

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Das Verhältnis von Dauer der Marketingkampagne zu verkauften Einheiten dürfte für ein Hardcore-Blockbusterspiel wie Fallout 4 durchaus einen Rekordwert erreichen. Zum Vergleich: Bei GTA 5 betrug die Zeitspanne vom ersten Trailer bis zur Erstveröffentlichung auf Xbox 360 und Playstation 3 fast zwei Jahre. Zeit, in der viel schiefgehen kann: Konkurrenten können Ideen klauen, Details über die Handlung ungewollt an die Öffentlichkeit gelangen oder Hacker sich den Code beschaffen.

Und noch eine Gefahr hat Fallout 4 mit seiner kurzen Marketingkampagne gebannt: Es gibt keine Jahre alten Videos, die Spieler oder Presse nachträglich mit der fertigen Version vergleichen könnten. Mit diesem Problem sah sich das Entwicklerstudio CD Projekt Red nach der Veröffentlichung seines erstklassigen Rollenspiels The Witcher 3 konfrontiert. Unter dem Stichwort "Grafikdowngrade" wurden Sichtweiten, Nebeleffekte und Texturqualität in älteren Trailern analysiert - und das, obwohl das Abenteuer um Geralt den Hexer unbestritten eines der schönsten Spiele des Jahres ist.

Eigentlich ging es bei der Diskussion darum, wie Spiele vermarktet werden. Also darum, ob Hersteller vom ersten Tag an echte Grafik zeigen müssen. Bei Spielen ist das gar keine einfache Sache, weil sich im Lauf einer langen Entwicklungszeit sehr viel ändern kann. Es wäre also gut möglich, dass angeregt durch Fallout 4 künftig mehr Publisher allein schon zur Risikominimierung auf kürzere Marketingkampagnen setzen.

Auch das vermutlich wichtigste Programm aus deutscher Produktion hatte nur einen kurzen Vorlauf: Anno 2205 wurde im Sommer auf der Spielemesse E3 vorgestellt und kam bereits kurz vor Jahresende auf den Markt. Mit einigen frischen Ideen gegenüber den Vorgängern und dem Schritt auf den Mond war es dann aber eines der besten Anno seit langem - und ein schöner Beleg dafür, dass gut gemachte Strategie- und Aufbauspiele immer noch ihr Publikum finden.

Ori und Bloodborne 

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Der Held vom... 02. Jan 2016

Ja und nein. Das Nordamerika des Fallout-Universums ist ja politisch und...

quineloe 30. Dez 2015

Quatsch, bei den beiden vorherigen Teilen konnte man sich für jeden Kampf entsprechend...

Lemo 30. Dez 2015

Da hast du natürlich Recht, die Entwickler sind damit gemeint.

TarikVaineTree 28. Dez 2015

Ich stimme dir generell zwar völlig zu, aber das ist völlig am Thema vorbei. ;)



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