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Smartwatches als Spickzettel
Smartwatches als Spickzettel (Bild: Google)

Spicken mit Smartwatches: Bei Klausuren keine Uhren

Smartwatches als Spickzettel
Smartwatches als Spickzettel (Bild: Google)

Universitäten reagieren auf Smartwatches - und verbieten Studenten bei Prüfungen, Uhren zu tragen. Damit sollen Betrügereien verhindert werden. Vorreiter sind britische und belgische Unis. Bald könnten auch Schulen folgen.

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Bei Prüfungen wurde schon immer versucht, zu betrügen: Seien es einfache Zettel, programmierbare Taschenrechner, Smartphones oder jetzt Smartwatches - Schüler und Studenten versuchen immer wieder, sich einen Vorteil zu verschaffen.

In Großbritannien hat nun beispielsweise die City University in London reagiert und allen Prüflingen das Tragen von Armbanduhren verboten. So will die Hochschule umgehen, einzeln prüfen zu müssen, ob es sich um herkömmliche Uhren oder um Smartwatches handelt, die womöglich Lösungen enthalten oder die heimliche Kommunikation mit anderen ermöglichen, wie die Uni Michigan mit einer eigens für diesen Zweck erstellten Anwendung für die Pebble-Smartwatch gezeigt hat (pdf).

Vorreiter war die Arteveldehogeschool in Gent

Die Uhren müssen während der Prüfung in einem Behältnis unter dem Tisch eingeschlossen werden. Dort müssen auch mitgebrachte Mobiltelefone untergebracht werden. Ob es schon Täuschungsversuche mit Smartwatches gab, verriet die Universität nicht.

Damit die Studenten während der Prüfung dennoch einen Überblick über die Zeit haben, wurden in den Prüfungsräumen an den Wänden Uhren montiert. Wenn ein Student will, bekommt er auch eine Uhr auf den Tisch gestellt.

In Belgien wurde vor zwei Jahren damit begonnen, Armbanduhren bei Prüfungen zu verbieten: Vorreiter war die Arteveldehogeschool in Gent. Einzelne Uhren zu überprüfen war den Verantwortlichen zu aufwändig. Da zum Beispiel die Pebble-Smartwatch nicht einmal ein leuchtendes Display besitzt, ist sie auf den ersten Blick kaum von einer normalen Quarzuhr mit LC-Display zu unterscheiden.

Noch sind Smartwatches nur wenig verbreitet, doch das könnte sich ändern, wenn die Geräte ausgereifter und günstiger werden. Dann werden sich auch Schulen überlegen müssen, was sie gegen Smartwatches in Prüfungen unternehmen wollen.


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plutoniumsulfat 10. Feb 2015

Argumentum ex silentio?

M. 09. Feb 2015

Natürlich kann man das, man könnte ja auch alles auswendig lernen. Nur, ist das auch...

DerVorhangZuUnd... 09. Feb 2015

Beim Ausgleichen bin ich mir fast sicher, dass das zumindest anno 2006 nicht ging...

plutoniumsulfat 09. Feb 2015

Das hat so seine Vorteile ;)

Oktavian 09. Feb 2015

Ich weiß nicht, ob mit oder ohne Hirn besser wäre. Aber bitte bitte mit Klamotten. Die...



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