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Zeichnung der "Duck-and-Cover"-Strategie der Nasa
Zeichnung der "Duck-and-Cover"-Strategie der Nasa (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Spektakel im Weltraum: Nasa bringt sich für Kometenvorbeiflug am Mars in Stellung

Zeichnung der "Duck-and-Cover"-Strategie der Nasa
Zeichnung der "Duck-and-Cover"-Strategie der Nasa (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Der Komet Siding Spring wird am Sonntagabend in nur 140.000 Kilometern Entfernung am Mars vorbeirasen. Die Weltraumbehörde Nasa hat Dutzende ihrer Raumsonden, Teleskope und Mars-Fahrzeuge in Stellung gebracht.

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Seltenes Schauspiel im All: Der Komet Siding Spring wird am Abend den Mars passieren. Siding Spring soll nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa in knapp 140.000 Kilometern Entfernung am Mars vorbeifliegen und ihn dabei höchstwahrscheinlich mit seinem Schweif streifen. Ein Zusammenstoß gilt unter Experten als ausgeschlossen.

Die Nasa hat für das Spektakel Raumsonden, Teleskope und Mars-Fahrzeuge vorbereitet, um die Begegnung zu beobachten. "Das ist ein Geschenk für die Wissenschaft, von dem möglicherweise mehr zu erwarten ist", sagte John Grunsfeld, der für die Nasa als Astronaut und Associate Administrator arbeitet. Alle Geräte der Weltraumbehörde seien im Empfangsmodus.

Die Aktion ist dennoch nicht ungefährlich für die Technik. Laut Science-Blogger und Astronom Florian Freistetter sind die Staubteilchen aus der Koma und dem Schweif des Kometen mit hohen Geschwindigkeiten von ungefähr 56 Kilometer pro Sekunde unterwegs und könnten die Raumfahrzeuge und Instrumente schädigen.

Daher habe sich die NASA für eine "Duck-and-Cover"-Taktik entschieden, schreibt Freistetter: "Die Sonden und Satelliten werden einen kurzen Blick auf den Kometen werfen und sich dann schnell auf der abgewandten Seite des Mars verstecken." Die Rover auf der Marsoberfläche seien geschützt; sie würden von der Atmosphäre des Mars vor etwaigen Staubteilchen abgeschirmt.

Für die Nasa lohnt sich das Risiko aber, denn Siding Spring kommt aus den äußeren Bereichen unseres Sonnensystems - aus der Oortschen Wolke. Die Beobachtungen könnten sowohl Daten über die Zusammensetzung des Kometen als auch über das Wechselspiel zwischen der Mars-Atmosphäre und ihrem Umfeld liefern. Bisherige Kometen, die untersucht wurden, stammten aus den inneren Bereichen unseres Sonnensystems.


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nightfire2xs 20. Okt 2014

Falsch Astronomisch gesehen, nein. Da wo Staubteilchen bei jedem Kometen herkommen, vom...

dopemanone 20. Okt 2014

hab ich auch direkt gedacht :D

sikopath 19. Okt 2014

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1075752/Komenten...

RaZZE 19. Okt 2014

Weniger trinken freundchen :D

daylight 19. Okt 2014

So solls gehen: http://mars.nasa.gov/multimedia/videos/index.cfm?v=220

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