Speedport W 723V Neue Firmware schließt WPS-Lücke in Telekom-Router

Die Telekom hat eine neue Firmware für den Router Speedport W 723V Typ B veröffentlicht. Das Update schließt die gefährliche Lücke im System WPS, durch die Fremde Zugriff auf das WLAN des Nutzers erlangen konnten. Für das Modell W 504V steht eine neue Firmware noch aus.

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Auf einer eigenen Supportseite hat die Telekom Links und Anleitungen zum Einspielen der neuen Firmware für den Router Speedport W 723V Typ B veröffentlicht. Das Update wird nach Angaben des Unternehmens seit dem 7. Mai 2012 auch über die Funktion "Easy Support" der Geräte automatisch verteilt. Das erfolgt aber nicht für alle Router auf einen Schlag, mehrere Leser von Golem.de haben der Redaktion mitgeteilt, dass ihre Geräte sich bisher noch nicht aktualisiert haben.

Daher ist versierten Nutzern dringend zu empfehlen, die neue Firmware selbst einzuspielen. Dazu gibt es eine PDF-Anleitung der Telekom. Danach sollte der WLAN-Schlüssel geändert werden, auch dafür existiert eine Beschreibung. Geschieht das nicht, kann das Update nutzlos sein, wenn sich eine unbefugte Person schon vorher Zugriff auf das WLAN verschafft hat. Nur neue Angriffe über die WPS-Lücke sind dann ausgeschlossen.

Bei dem Update handelt es sich nicht wie bei der ersten Firmware für den am schwersten betroffenen Speedport W 921V um eine Betaversion. Die neue Firmware für den W 723V Typ B trägt die Versionsnummer 1.24.000, bisher war 1.23.000 aktuell. Die ältere Ausgabe weist den Fehler in WPS auf.

Mit der neuen Firmware hat die Telekom nun zwei der drei Router aktualisiert, welche die WPS-Lücke aufweisen. Das Modell W 504V hat den Fehler noch, für dieses Gerät soll in einigen Tagen eine neue Firmware erscheinen. Bis dahin gilt weiterhin der Rat, die Funktion WPS in der Benutzeroberfläche dieses Routers abzuschalten und den WLAN-Schlüssel zu ändern.


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