Abo
  • Services:
Anzeige
Spamdienst: Bundestag sperrt Web.de- und GMX-Mail-Adressen
(Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Spamdienst Bundestag sperrt Web.de- und GMX-Mail-Adressen

Die Abgeordneten aus dem Bundestag können seit heute nicht mehr auf bestimmte Webmailadressen zugreifen. "Keine E-Mail kommt an", berichtet Niema Movassat.

Anzeige

Der Bundestagsabgeordnete Niema Movassat beklagt, dass seit dem 7. Oktober 2013 keine Webmailadressen von United Internet aus dem Bundestag zu nutzen sind. Movassat (Die Linke) erklärte bei Facebook: "Montags-Chaos im Bundestag: Der Spam-Dienst des Bundestags hat alle Web.de- und Gmx-Mail-Adressen gesperrt. Lösung nicht in Sicht. Keine E-Mail kommt an. Keiner will sich drum kümmern. Man wird von A nach B geschickt. Wie es sich bei deutschen Behörden gehört ... genervt." United Internet erklärte Golem.de, dass seine Maildienste nicht auf eine Blacklist geraten seien.

Laut einer Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, an der sich 126 Politiker aller Fraktionen beteiligten, gaben 54 Prozent an, für dienstliche Mails auch externe E-Mail-Konten zu verwenden. 12 Prozent nutzen US-Anbieter wie Google-Mail. 71 Prozent setzen bei der täglichen Arbeit keine Verschlüsselung ein.

Im Bundestag wird E-Mail-Kommunikation mit S/Mime angeboten. Für die Kommunikation der Abgeordneten untereinander, mit Ministerien, dem Bundesverfassungsgericht oder obersten Behörden wie der Bundesbank wird das Netz des Bundes genutzt, das die Regierungsnetze IVBB und IVBV/BVN in einer gemeinsamen Netzinfrastruktur zusammenfasst.

Die Deutsche Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de wollen E-Mails zwischen ihren Rechenzentren verschlüsselt übertragen. Das gaben die Unternehmen am 9. August 2013 im Rahmen der Initiative "E-Mail Made in Germany" bekannt. Von Anfang 2014 an werden die Partner aus Sicherheitsgründen nur noch SSL-verschlüsselte Mails transportieren, erklärten die Unternehmen.

Der Chaos Computer Club (CCC) hatte die Ankündigung über den Einsatz von SSL/TLS-gesicherten Verbindungen als "Sommermärchen von der sicheren E-Mail" bezeichnet.

Nachtrag vom 7. Oktober 2013, 22:38 Uhr

Movassat meldet, dass das Problem behoben ist.


eye home zur Startseite
msdong71 08. Okt 2013

naja, damit erreicht man eine bessere kundenbindung wenn man mal nicht mehr @bundestag.de...

just4fun73de 08. Okt 2013

... wenn sie behaubt auf keiner Blacklist gelistet zu sein. siehe http://www.spamcop.net...

Captain 08. Okt 2013

ymmd

Lord Gamma 08. Okt 2013

Ja. Im Artikel steht: ... gaben 54 Prozent an, für dienstliche Mails auch externe E-Mail...

gaym0r 08. Okt 2013

Muhaha...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Intergraph PP&M Deutschland GmbH, Dortmund
  2. WEGMANN automotive GmbH & Co. KG, Veitshöchheim
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  4. JOSEPH VÖGELE AG, Ludwigshafen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,00€
  2. 0,90€
  3. 3 Monate gratis testen, danach 70€ pro Jahr

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Tipps für IT-Engagement in Fernost


  1. Spionage im Wahlkampf

    Russland soll hinter neuem Hack von US-Demokraten stecken

  2. Comodo

    Zertifikatsausstellung mit HTML-Injection ausgetrickst

  3. Autonomes Fahren

    Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen

  4. Panne behoben

    Paypal-Lastschrifteinzug funktioniert wieder

  5. Ecix

    Australier übernehmen zweitgrößten deutschen Internetknoten

  6. Die Woche im Video

    Ab in den Urlaub!

  7. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  8. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  9. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  10. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. NVM Express und U.2 Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

Huawei Matebook im Test: Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
Huawei Matebook im Test
Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  1. Netze Huawei steigert Umsatz stark
  2. Huawei Österreich führt Hybridtechnik ein
  3. Huawei Deutsche Telekom testet LTE-V auf der A9

  1. Re: Schade Debian...

    cpt.dirk | 16:58

  2. Re: Unfassbar

    MüllerWilly | 16:54

  3. Re: Wenn man es drauf hat -> Go Freelance

    der_wahre_hannes | 16:52

  4. Re: was ist jetzt das neue?

    zZz | 16:41

  5. Re: KabelModem mit Docsis 3.0 und SIP/VoIP ohne...

    Dragon0001 | 16:38


  1. 14:22

  2. 13:36

  3. 13:24

  4. 13:13

  5. 12:38

  6. 09:01

  7. 18:21

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel