Spam Botnetz Grum abgeschaltet

Grum war eines der größten bisher entdeckten Botnetze, über das täglich 18 Milliarden Spam-Mails verschickt wurden. US-Experten haben die Steuerungsrechner aufgespürt und abschalten lassen.

Anzeige

Sicherheitsexperten haben eines der größten bisher entdeckten Botnetze unschädlich gemacht. Über das Netz mit der Bezeichnung Grum seien massenhaft Spam-Mails verschickt worden, berichtet Atif Mushtaq vom kalifornischen Computersicherheitsunternehmen Fireeye.

Die Fireeye-Experten hätten die Steuerungsrechner des Botnetzes, die sogenannten Command-And-Control-Server (CnC), ausgemacht, die in den Niederlanden, Panama und in Russland standen. Sie hätten lokale Internet Service Provider darauf aufmerksam gemacht, die CnC-Server in den Niederlanden und Panama vom Netz nahmen.

Sechs neue CnC-Server

Doch nur Stunden später hätten Grum-Initiatoren sechs neue Command-And-Control-Server in der Ukraine eingerichtet. Diese sein dann im Laufe des Mittwochs vom Netz genommen worden. Gegen 20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit seien alle sieben CnC-Server in Russland und der Ukraine abgeschaltet gewesen, erklärt Mushtaq.

Grum wurde dafür genutzt, Spam-Mails zu verschicken. 18 Milliarden der unerwünschten Nachrichten wurden pro Tag von 120.000 IP-Adressen ausgesandt. Das entspreche etwa 18 Prozent des globalen Spamaufkommens. Grum sei mit 120.000 Adressen das drittgrößte bisher enttarnte Botnetz. Nach dem Abschalten sei die Zahl auf etwa knapp 22.000 IP-Adressen gesunken. Diese führt Mushtaq auf Spam-Templates zurück, die seiner Ansicht nach in Kürze nicht mehr funktionieren werden.


wigwam 19. Jul 2012

Toilettendienst für fehlerhafte Übersetzungen? Bei euch herrscht aber ein striktes...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  2. Social Media Manager (m/w)
    Hubert Burda Media, Offenburg
  3. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried
  4. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel