Spam-Attacke auf Facebook Pornobilder bei Electronic Arts

Bilder mit pornografischen Inhalten waren heute Nachmittag auf dem Facebook-Account von Electronic Arts zu sehen. Vermutlich hatten Spammer einen günstigen Zeitpunkt genutzt.

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Der Spielehersteller Electronic Arts hatte am Nachmittag offenbar mit einer Spam-Attacke auf seinem internationalen Facebook-Account zu kämpfen. Nutzer posteten Bilder mit teils pornografischen und verfassungsfeindlichen Inhalten.

Hack oder Spam?

Ob es sich um einen Hack der Seite handele, wisse man nicht genau, teilte EA-Deutschland-Pressesprecher Martin Lorber Golem.de mit. Er könne nur spekulieren. "Zu dem Fall kann ich jetzt konkret nichts sagen", so Lorber. Aber die Funktion, dass Nutzer Bilder auf Seiten des Unternehmens hochladen könnten, gebe es. Somit ist eine Spam-Attacke wahrscheinlich. Dafür spricht auch, dass die Posts von verschiedenen Nutzern eingestellt wurden.

  • Zensierter Screenshot der EA-Facebook-Seite
Zensierter Screenshot der EA-Facebook-Seite

Einen Einfluss auf die internationale Facebook-Seite von EA haben die Mitarbeiter in der deutschen Niederlassung nicht. Lorber, der auch Jugendschutzbeauftragter des Unternehmens ist, sagte, das deutsche Social-Media-Team von EA bearbeite nur die Seiten, die von Deutschland aus mit Inhalten gefüllt werden. Die internationale Seite gehöre nicht dazu.

Nach rund zwei Stunden waren die Posts entfernt

Nach rund zwei Stunden hatten die Mitarbeiter des Spieleherstellers die Funktion für Nutzer deaktiviert, eigene Bildinhalte auf die Facebook-Seite zu stellen. Die fremden Posts wurden aus dem EA-Facebook-Account entfernt.

Dass die Spammer einen günstigen Zeitpunkt für ihre Attacken gewählt haben, vermutet eine Sprecherin von EA in Deutschland. Durch die Zeitverschiebung seien die Mitarbeiter an der Westküste der USA möglicherweise noch nicht am Arbeitsplatz gewesen, sagte sie Golem.de. Deshalb seien die Posts vermutlich so lange unbemerkt geblieben.

Spam-Attacken sind nichts Ungewöhnliches

Spam-Attacken auf Facebook-Unternehmensseiten gibt es immer wieder - nicht nur durch das Hochladen von Bildern. Im August wurden zum Beispiel die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) Opfer eines solchen Angriffs. "Unzählige Postings mit Beschimpfungen und Beleidigungen" waren auf dem Profil der ÖBB zu sehen.

Der bekannteste Fall aber betraf das soziale Netzwerk selbst. 2011 wurden wahllos auf Nutzerprofilen Bilder mit pornografischen und gewaltverherrlichenden Inhalten gepostet. Dass es sich um Spam handelte, teilte das Unternehmen später selbst mit. Denn Nutzerkonten seien nicht gehackt worden.


User2 14. Sep 2012

glaubst du "sowas" im Ernst? Eigentlich macht man sowas aus noch banalerem Grund...

Zeitvertreib 12. Sep 2012

Ungefähr 143.000 Ergebnisse (0,40 Sekunden) Neu isses nicht ;)

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