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Space Hawk mit eingelegtem Smartphone
Space Hawk mit eingelegtem Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem Raumschiff zum Muskelkater

Die App selbst ist eigentlich ein typisches Casual-Spiel: minimale Steuerungsoptionen, kein Bildschirmtod und ein moderater Schwierigkeitsgrad. Gelegentlich gibt es zwar ein Zeitlimit, aber wer es nicht einhält, muss die Mission nicht wiederholen, sondern erhält lediglich weniger Belohnungen. Die Herausforderung liegt vor allem in der physischen Bedienung: Das über 40 cm lange Raumschiff ist kein Leichtgewicht.

Die jeweils bis zu 15-minütigen Missionen des Starter-Sets sind körperlich herausfordernd, wir müssen herumlaufen, das Raumschiff auf Kommando umherschwingen und dann wieder für einige Minuten kontrolliert in der Schwebe halten. Die Zwangspausen durch die Audio-Cutscenes waren uns deshalb öfters willkommen. Das relativiert auch die scheinbar kurze Gesamtspielzeit des Starter-Sets. Mehr als zwei Missionen am Stück zu spielen setzt eine gute Kondition voraus. Die App verzichtet auf nervige Hinweise, wie es sie zum Beispiel auf der Nintendo Wii gibt, doch mal eine Pause zu machen.

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Neue Missionen auf neuen, kostenpflichtigen Planeten

Wer alle Missionen des Starter-Sets durchgespielt hat, kann entweder in den freien Flug wechseln oder eines der drei Erweiterungssets erwerben. Im freien Flug dient das Smartphone im Raumschiff als Geräuschgenerator, stellt uns aber keine weiteren Aufgaben mehr.

  • Das Smartphone wird fest in den Space Hawk eingespannt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Flugmodus verschwindet das Smartphone. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Space Hawk im Schwebemodus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Actionmodus blustert sich die Space Hawk auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und es wird klar woher das Raumschiff seinen Namen hat. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Drobbies sind real nur Holzwürfel, erst im Spiel erwachen sie zum Leben. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fünf Spielkarten repräsentieren Orte im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Irgendwo im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • An Board gibt es diverse technische Installationen zu bewundern. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der Lagerraum wird sich in den Missionen noch füllen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Cockpit können wir endlich zum Flug starten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir schweben über unserer Raumstation. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und können sie und aus beliebigen Blickwinkeln anschauen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir holen eine Rettungskapsel per Traktorstrahl an Board. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und schiessen danach noch ein paar Asteroiden per Laser ab. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Unseren Landeplatz auf diesem Eis-Planeten mussten wir erst einmal suchen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Zuerst verschaffen wir uns eine Übersicht über das Lager. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Dann schweben wir hinunter und können die Details... (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • ...aus verschiedenen Richtungen betrachten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Ferienparadies sorgt ein Monster für Unheil. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Doch unsere Drobbies eilen schon zu Hilfe. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
Fünf Spielkarten repräsentieren Orte im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Die Erweiterungssets umfassen zusätzliche Missionen sowie neue Spielkarten und bringen damit neue Planeten und Akteure ins Spiel. Aktiviert werden die Inhalte in der App per Scan einer spezifischen Spielkarte aus dem jeweiligen Set. Weitere Ingame-Downloads oder App-Updates sind damit nicht verbunden.

Die Sets umfassen jeweils eine eigenständige Geschichte, führen dabei aber auch die Hintergrundgeschichte um die Schattenartefakte aus dem Starter-Set weiter fort. In den Erweiterungssets sind die einzelnen Missionen zum Teil länger und umfangreicher, und neue Spielelemente kommen hinzu. Außerdem wird bei der Aktivierung eines Erweiterungssets in der App eine weitere Spielvariante namens Patrouille freigeschaltet. Dabei werden Missionen per Zufallsgenerator erzeugt.

Einen Mehrspielermodus, in dem zwei oder mehr Space-Hawk-Besitzer gegeneinander antreten können, gibt es nicht. Allerdings unterstützt die App bis zu drei Nutzerprofile für die Speicherung der Spielstände, Streit unter Geschwistern dürfte diese Funktion abmildern.

Preis und Verfügbarkeit

Das Starter-Set und die Erweiterungssets sind bereits im Spielzeughandel verfügbar. Das Starter-Set hat einen empfohlenen Verkaufspreis von 44,99 Euro, ist bei einigen Versendern aber deutlich preiswerter. Der empfohlene Preis der Erweiterungssets beträgt jeweils 19,99 Euro, aber auch diese bieten einige Anbieter bereits für einen geringeren Preis an.

Die App gibt es kostenlos in den jeweiligen Stores für Android (ab Version 4.0) und iOS (ab Version 7.0). Ravensburger empfiehlt, keine Smartphones zu nutzen, die älter als fünf Jahre sind - die Rechenleistung für die verwendete Unity-Engine würde dann nicht mehr ausreichen. Mit dem von uns genutzten, drei Jahre alten Nexus 4 gab es keine Grafikruckler und die Auswertung der Bewegungssensoren erfolgte stets prompt und ohne Verzögerung. Allerdings sollte wirklich ein Smartphone zum Einsatz kommen, denn die Halteeinrichtung bietet Platz für Geräte bis zu circa 15 cm x 8 cm x 1 cm und ist für die meisten Tablets zu klein.

 Den Weltraum erkunden mit Neigen und KippenFazit 

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Manga 22. Okt 2015

Nein nein... Es ist eher sowas wie Bluestack für Windows Phone.

Sicaine 17. Okt 2015

Ich find das ein interessantes Experiment. Ich geh auch davon aus, dass Ravensburger...

AussieGrit 17. Okt 2015

Über den tatsächlichen Grad der Anstrengung kann man jetzt intensiv diskutieren. Immerhin...

Darkling71 16. Okt 2015

Mir auch, aber als ich in dem Alter war gab so etwas ähnliches: https://youtu.be/ORtzJ3gZ5ho

Manga 16. Okt 2015

Du willst mit 50 mit sowas spielen?



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