Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook will sich ein besseres Ansehen verpassen.
Facebook will sich ein besseres Ansehen verpassen. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Soziales Netzwerk: Facebooks erste groß angelegte Werbekampagne

Facebook will sich ein besseres Ansehen verpassen.
Facebook will sich ein besseres Ansehen verpassen. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

In der kommenden Woche startet Facebook seine erste groß angelegte Werbekampagne in Deutschland. Auf die aktuelle Kritik von Politik und Datenschützern geht die Kampagne nicht ein. Das soziale Netzwerk will damit trotzdem das eigene Ansehen verbessern.

Bislang hat sich Facebook in Deutschland mit Werbekampagnen dezent zurückgehalten. Abseits des eigenen Netzwerks gab es kaum Werbung für Facebook. Das ändert sich ab der kommenden Woche, dann startet das Netzwerk mit der Kampagne unter dem Titel "Mache Facebook zu deinem Facebook". Damit wolle das Netzwerk sein eigenes Image verbessern und vor allem skeptische Kunden davon überzeugen, doch noch bei Facebook mitzumachen, berichten übereinstimmend Meedia und Horizont.

Anzeige

Start der Kampagne

Am 31. Oktober 2016 will das Netzwerk mit Werbeplakaten in Großstädten beginnen und Anzeigen in überregionalen Magazinen und Zeitungen wie Spiegel, Stern, Focus, Bild, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Handelsblatt schalten. Mitte November 2016 sollen dann auch Werbeblöcke in deutschen Fernsehsendern zu sehen sein. Außerdem soll die Werbekampagne im sozialen Netzwerk ausgespielt werden.

Mit der Kampagne will das Netzwerk einerseits die knapp 30 Millionen aktiven Nutzer in Deutschland ansprechen, aber auch neue Anwender gewinnen - nicht zuletzt diejenigen, die das soziale Netzwerk kategorisch ablehnen. Vor allem in Deutschland hat Facebook mit Datenschutzbedenken zu kämpfen. Seit einiger Zeit steht das Netzwerk zudem wegen Verbreitung von Hasskommentaren in der Kritik.

Neun Monate Arbeit stecken in der Kampagne

Nach Aussage von Facebook wurde die Arbeit an der Kampagne vor neun Monaten begonnen. Die Agentur Wieden und Kennedy hat sie erarbeitet. Die Kampagne soll Sorgen und Ängste rund um Facebook zerstreuen. In der Kampagne wird unter anderem beschrieben, wie sich Facebook bezüglich der Datenschutzeinstellungen konfigurieren lässt und wie sich ungewollte Postings löschen lassen. Der Dienst geht davon aus, dass viele Facebook-Nutzer diese Funktionen nicht kennen würden.

Mit der Kampagne will Facebook den Eindruck vermitteln, alle Bedenken wegen Datenschutzsorgen seien unbegründet. Nutzer müssten nur wissen, wie sie ihr Facebook-Konto einstellen, so die Aussage der Kampagnenmotive.

Im kommenden Jahr will Facebook seine Aktivitäten bei klassischer Werbung fortsetzen. Dann soll es in Kampagnen auch um strittige Themen wie Hasspostings, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gehen. Nähere Details liegen dazu bislang nicht vor.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 31. Okt 2016

Und wird hier für Facebook oder für ein Plus-Angebot geworben? ;)

goto10 31. Okt 2016

Du meinst wirklich, man kann gegen 99% der Werbung gerichtlich vorgehen? Zeige mir doch...

Jesper 30. Okt 2016

Unterschreibe ich so, was meine Freunde und Verwandten machen ist nicht wirklich das...

kman 30. Okt 2016

Also ich kann Facebook immer noch nicht nutzen, ohne bedenken zu haben, dass viele was...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Germersheim
  2. Isar Kliniken GmbH, München
  3. GERMANIA Fluggesellschaft mbH, Berlin-Tegel
  4. Digital Performance GmbH, Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Die Goonies, John Mick, Auf der Flucht, Last Man Standing)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 18,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkaufswert zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. DACBerry One

    Soundkarte für Raspberry Pi liefert Töne digital und analog

  2. Samsungs Bixby

    Galaxy S8 kann sehen und erkennen

  3. Schweizer Polizei

    Drohnenabwehr beim Weltwirtschaftsforum in Davos

  4. Crashuntersuchung

    Teslas Autopilot reduziert Unfallquote um 40 Prozent

  5. Delid Die Mate 2

    Prozessoren köpfen leichter gemacht

  6. Rückzieher

    Assange will nun doch nicht in die USA

  7. Oracle

    Critical-Patch-Update schließt 270 Sicherheitslücken

  8. Android 7.0

    Samsung verteilt Nougat-Update für S7-Modelle

  9. Forcepoint

    Carbanak nutzt Google-Dienste für Malware-Hosting

  10. Fabric

    Google kauft Twitters App-Werkzeuge mit Milliarden Nutzern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Statt Begnadigung: Snowdens Aufenthalt in Russland verlängert
Statt Begnadigung
Snowdens Aufenthalt in Russland verlängert
  1. NSA-Ausschuss BGH stoppt schnelle Abstimmung zu Snowden
  2. Klare Vorgaben EuGH lehnt anlasslose Vorratsdatenspeicherung ab
  3. NSA-Ausschuss Polizei sucht Wikileaks-Quelle im Bundestag

Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
Routertest
Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
  1. Norton Core Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht
  2. Routerfreiheit bei Vodafone Der Kampf um die eigene Telefonnummer
  3. Router-Schwachstellen 100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

U Ultra und U Play im Hands on: HTCs intelligente Smartphones hören immer zu
U Ultra und U Play im Hands on
HTCs intelligente Smartphones hören immer zu
  1. VR-Headset HTC stellt Kopfhörerband und Tracker für Vive vor
  2. HTC 10 Evo im Kurztest HTCs eigenwillige Evolution
  3. Virtual Reality HTC stellt Drahtlos-Kit für Vive vor

  1. Re: 40% - in den USA!

    slead | 08:58

  2. Re: Und wenn das Ding GPS-gesteuert fliegt?

    Rolf Schreiter | 08:56

  3. Re: 3 Monate - Mein Fazit

    david_rieger | 08:56

  4. Wen kümmert der Assistent?

    Axido | 08:55

  5. Re: 70%

    germanTHXX | 08:53


  1. 08:50

  2. 08:33

  3. 07:34

  4. 07:18

  5. 18:28

  6. 18:07

  7. 17:51

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel