Soziales Netzwerk Erste Community-Version von Diaspora veröffentlicht

Der Code des freien sozialen Netzwerks Diaspora erscheint erstmals in einer von der Community veröffentlichten Version. Vor knapp einem Monat war die Entwicklung offiziell bekanntgegeben worden.

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Die erste von der Gemeinschaft veröffentlichte Version des freien und dezentralen sozialen Netzwerks Diaspora kommt ohne Alpha- oder Betabezeichnungen aus. Das Entwicklerteam verwendet jedoch offiziell die Versionsnummer 0.0.1.0, was als Hinweis auf die Stabilität der Software verstanden werden kann.

Außer der Entfernung des als experimentell eingestuften Betacodes hat die Version wenig Neuerungen zu bieten. So gibt es nun ein neues Konfigurationssystem für die Pods genannten, unabhängigen Diaspora-Server. Außerdem wird das Framework Backbone.js genutzt. Zudem wird das Projekt die Versionsnummern ab sofort nach dem Semantic-Versioning-Konzept vergeben.

Community zieht Entwickler an

Seit der Übergabe des Diaspora-Projekts an eine unabhängige Entwicklergemeinde wächst diese nach eigenen Angaben sehr schnell. Ein erstes Ergebnis daraus resultierender Diskussionen ist ein veränderter Arbeitsablauf. So wird nun der Diaspora-Code via Git in einem stabilen sowie in einem Entwicklungszweig bearbeitet. Zur Meinungsfindung nutzt die Gemeinschaft Loom.io.

Bisher wird das als Facebook-Alternative gestartete Diaspora noch von vergleichsweise wenig Nutzern verwendet, obwohl sie die Kontrolle über die selbst eingestellten Daten behalten. Der Blogger Caspar Clemens Mierau hält es jedoch genau deshalb für antisozial, da das Vernetzen einander fremder Menschen miteinander so nicht funktioniere. Ein weiterer Grund für die geringe Verbreitung ist auch, dass die Einrichtung von eigenen Diaspora-Knoten nur von erfahrenen Computernutzern bewältigt werden kann.

Der Quellcode von Diaspora steht über Github zum Download zur Verfügung. Um Diaspora zu nutzen, gibt es eine Liste von nutzerbetriebenen Pods, der vermutlich bekannteste Diaspora-Pod ist Joindiaspora.com..


matok 10. Okt 2012

Ja, die Frage "Weshalb Ruby?" habe ich mir auch schon öfter gestellt. Ich hätte auch auf...

Neuro-Chef 09. Okt 2012

So isses. Bloggen kann jeder rostige Eimer :-) Ist bei den meisten Sachen so. Scheiße...

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